Ein
polnischer Geistlicher "erleichterte"
gläubige Katholiken in Österreich um Millionenbeträge, die er angeblich
für kirchliche Projekte in Polen benötigte. Die Gelder kamen dort jedoch
offenbar nicht an. Man rätselt bis heute, wo sie geblieben sind -
Spielleidenschaft und Frauen werden genannt.
Der Geistliche hat sich inzwischen nach Polen abgesetzt - er ist
zuckerkrank und lässt sich in einem Krankenhaus behandeln. Besonders delikat: Obwohl
mehrere Geprellte Anzeigen erstatteten und zahlreichen Gläubigen der ungewöhnliche
Lebensstil des Priesters auffiel - ständige Flugreisen, ein Schloss als Wohnung, teure
Autos -, unternahm der Dienstherr, Bischof Krenn, "außer einem dürftigen Hinweis in
seinem Kirchenblatt nichts", so die Passauer Neue Presse. Stattdessen, so das
Magazin News, wurde der Betrüger im Priestergewand "von Kurt Krenn
persönlich in seine alte Heimat geschickt". Seine österreichische Pension wird ihm
von der Diözese St. Pölten aus weiter überwiesen. Die Kirche deckt einmal mehr das
Unrecht in ihren Reihen.