Das Weisse Pferd - Urchristliche Zeitung für Gesellschaft, Religion, Politik und Wirtschaft

Ausgabe 2/00

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Österreich

Bischof deckte Millionenbetrüger im Priestergewand

Ein polnischer Geistlicher "erleichterte" gläubige Katholiken in Österreich um Millionenbeträge, die er angeblich für kirchliche Projekte in Polen benötigte. Die Gelder kamen dort jedoch offenbar nicht an. Man rätselt bis heute, wo sie geblieben sind - Spielleidenschaft und Frauen werden genannt.

Der Geistliche hat sich inzwischen nach Polen abgesetzt - er ist zuckerkrank und lässt sich in einem Krankenhaus behandeln. Besonders delikat: Obwohl mehrere Geprellte Anzeigen erstatteten und zahlreichen Gläubigen der ungewöhnliche Lebensstil des Priesters auffiel - ständige Flugreisen, ein Schloss als Wohnung, teure Autos -, unternahm der Dienstherr, Bischof Krenn, "außer einem dürftigen Hinweis in seinem Kirchenblatt nichts", so die Passauer Neue Presse. Stattdessen, so das Magazin News, wurde der Betrüger im Priestergewand "von Kurt Krenn persönlich in seine alte Heimat geschickt". Seine österreichische Pension wird ihm von der Diözese St. Pölten aus weiter überwiesen. Die Kirche deckt einmal mehr das Unrecht in ihren Reihen.

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