Das Weisse Pferd - Urchristliche Zeitung für Gesellschaft, Religion, Politik und Wirtschaft

Ausgabe 2/00

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Der siebte Sinn der Tiere
Wissenschaftliche Forschung bestätigt offenbartes Wissen

Katze"Kate Laufer, Hebamme und Sozialarbeiterin in der norwegischen Stadt Solbergmoen, arbeitet unregelmäßig und kommt oft unerwartet heim. Aber wenn ihr Mann Walter dann schon zu Hause ist, begrüßt er sie immer mit einer Tasse heißem frisch gebrühtem Tee. Wie ist das unheimliche Zeitgefühl ihres Mannes zu erklären? Durch das Verhalten von Terrier Tiki, dem Hund der Familie: ‘Ganz gleich, wo er ist oder was er gerade macht’, sagt Dr. Laufer, ‘wenn Tiki zum Fenster rast und aufs Fensterbrett springt, weiß ich, dass meine Frau auf dem Weg nach Hause ist.’"

Mit dieser Anekdote beginnt das neueste Buch des englischen Biologen Rupert Sheldrake*, in dem er eine ganze Fülle von merkwürdigen Erlebnissen von Menschen mit Tieren aufführt und sie erklärt.

"Wenn im Haus eines bekannten Professors an der University of California in Berkeley das Telefon läutet, weiß seine Frau, schon bevor sie abnimmt, ob ihr Mann am anderen Ende der Leitung ist. Wieso? Whiskins, der hellgrau getigerte Kater der Familie, springt zum Telefon und greift mit der Pfote nach dem Hörer. ‘Viele Male gelingt es ihm, ihn von der Gabel zu heben, und dann hört mein Mann am anderen Ende deutlich ein freudiges Miauen’, erzählt sie. ‘Wenn jemand anderes anruft, kümmert sich Whiskins gar nicht darum.’"

Pferde
Hunde wissen, wann ihre Halter kommen, Katzen gehen ans Telefon, wenn ein Mensch anruft, der ihnen vertraut ist, Pferde finden über unbekanntes Terrain zurück, Katzen sehen Erdbeben voraus. Seit Jahrhunderten sind die bemerkenswerten Fähigkeiten von Tieren den Menschen bekannt. "Aber gleichzeitig meinen viele Menschen, diese Fähigkeiten leugnen oder als belanglos abtun zu müssen. Von der Schulwissenschaft werden sie ignoriert." Dabei sind Haustiere diejenigen Tiere, die wir am besten kennen, "aber ihr am meisten überraschendes und faszinierendes Verhalten wird so behandelt, als wäre es völlig uninteressant. Warum eigentlich?" Sheldrake fordert dazu auf, "Haustiere ernst zu nehmen."

Sheldrake hat fünf Jahre lang solche bislang unerklärlichen Fähigkeiten von Tieren erforscht. Dabei kam er zu dem Schluss, dass viele der Geschichten, die ihm von Haustierhaltern berichtet wurden, wohlbegründet sind.

Außersinnliche Kommunikation

Die merkwürdigen Verhaltensweisen der Tiere deuten auf Formen eines Wahrnehmungsvermögens hin, die die uns bekannten Sinne übertreffen und die über das heutige wissenschaftliche Verständnis hinausgehen. Man nennt sie übersinnlich oder auch paranormal. Sheldrake unterteilt sie in Telepathie, in einen außerordentlichen Orientierungssinn und in die Vorahnung von Ereignissen.

Telepathie

Bei Tieren, die die Rückkehr ihrer Halter ahnen, spricht Sheldrake von Telepathie. Die telepathische Kommunikation sei nicht nur eine Metapher, sondern eine tatsächliche Verbindung. Diese sei gegeben durch so genannte morphische Felder.

Orientierungssinn

Brieftauben können über Hunderte von Kilometern über unbekanntes Land zu ihrem Wohnplatz zurückfinden. Zugvögel fliegen über Tausende Kilometer zur ihren Nahrungsplätzen in Afrika und kehren im Frühjahr zurück, oftmals exakt zu ihrem Nistplatz. Hunde, die zurückgelassen werden, finden über weite Entfernungen zu ihrem Halter zurück. Es scheint, so Sheldrake, eine unsichtbare Verbindung zwischen Menschen und Tieren zu geben, die "sich mit einem gespannten Gummiband vergleichen" lässt, "das für mich mit dem morphischen Feld in Zusammenhang steht, welches Tier und Halter miteinander verbindet."

Vorahnungen

Es gibt Tiere, die vor einem Erdbeben unruhig werden; Hunde warnen ihren an Epilepsie leidenden Halter vor einem bevorstehenden Anfall; im Golfkrieg spürte ein Hund in einem israelischen Kibbuz einen Luftalarm schon, bevor die Sirene losging und rannte als erster in den Schutzraum.

 Morphische Felder

Zur Erklärung von Telepathie und Orientierungssinn greift Sheldrake auf sein Konzept der morphischen Felder zurück. Dabei handle es sich um Energiefelder, die unsichtbare Vernetzungen zwischen den Dingen beinhalten. Ein Merkmal morphischer Felder sei, dass sie ein Gedächtnis besitzen, wodurch es zur sog. "morphischen Resonanz" komme.

Vor dreihundert Jahren erklärte Descartes Tiere und Pflanzen zu unbelebten Maschinen. Auch den menschlichen Körper sah er als Maschine an, dessen Seele sich in der Zirbeldrüse befinde. Für die Wissenschaft des 19. Jahrhunderts existierten Seele und Geist nur noch als Ausfluss chemischer Prozesse. Seit der Quantenphysik und dem Aufkommen einer ganzheitlichen Biologie jedoch ist das materialistische Weltbild auf dem Rückzug. So sind die morphischen Felder Strukturen in den feinstofflichen Energiefeldern, die das ganze Universum durchziehen. Diese sind eine geistige Realität und verantwortlich dafür, dass alles mit allem wie durch ein unsichtbares Band verbunden ist.

Was der englische Biologe schreibt, findet sich ähnlich auch in Offenbarungen des Gottesgeistes, die durch Gabriele, die Prophetin Gottes für unsere Zeit, gegeben wurden. So ist in der Schrift Ursache und Entstehung aller Krankheiten z. B. die Wirkungsweise von Magnetfeldern beschrieben. So wie es ein Erdmagnetfeld gibt, so ist auch jeder Mensch von einem Magnetfeld umgeben: "Die Erdmagnetfelder registrieren alle Handlungen der Erdbewohner, der Menschen, und die Magnetströme - welche Tonträger des großen ‘Erdmenschen’ sind - bringen alle Resonanzen, gleich, welchen Niederschlag sie haben, positiv oder negativ, wieder dem zurück, der sie ausgesandt hat: dem Menschen." Und: "Zwischen seinen Magnetfeldern und den Magnetfeldern der Erde besteht eine beständige Wechselwirkung ... Die Magnetströme verändern sogar die Verhaltensweise der Tiere."
(http://www.das-wort.com/cgi/gen_article.
cgi?article=s117de&type=desc&rtopic=heilung)

Für Sheldrake fungieren morphische Felder als Kanäle für telepathische Kommunikation zwischen Tieren, zwischen Tieren und Menschen und zwischen Menschen. Sheldrake räumt ein, dass man die morphischen Felder auch anders nennen kann. Und er schließt seine Ausführungen mit dem Satz: "Wir befinden uns an der Schwelle eines neuen Verständnisses der Beschaffenheit des Geistes."

Kommunikationsband zwischen Mensch und Tier

Es ist der Geist, der alles Sein durchdringt - jedes Atom, jede Zelle, jede Pflanze, jedes Tier und jeden Menschen. Er ermöglicht auch die Kommunikation zwischen Mensch und Tier. Darüber sprach schon vor Jahren das Geistwesen Liobani, das sich ebenfalls durch die Prophetin Gottes offenbarte und die Verbindung zwischen Mensch und Tier erklärte.

So wie im materiellen Körper des Menschen ein Geistkörper, die Seele, lebt, so auch bei den Tieren. Die Tiere, die Liobani als die "Übernächsten" des Menschen bezeichnet, können sich im Gegensatz zum Menschen nicht belasten. Durch den jahrtausendelangen Umgang mit den Menschen wurden sie jedoch in Mitleidenschaft gezogen und teilweise negativ geprägt. So ist z. B. die tierische Aggression durch die Übernahme entsprechender Negativ-Programme des Menschen entstanden. Die Seelen der Tiere, "Teilseelen" auf dem geistigen Evolutionsweg, leben davon unberührt. Sie sind je nach Bewusstseinsgrad von hoher Sensibilität, die der Mensch durch sein gegensätzliches Verhalten weitgehend verloren hat. Je höher eine Lebensform im geistigen Evolutionsprozess steht, umso größer sind ihre Kommunikationsmöglichkeiten. Je mehr der Mensch zum Geistigen erwacht, umso feiner wird auch seine Kommunikation mit den Übernächsten, den Tieren. So kann sich nach dem Prinzip von Senden und Empfangen zwischen Mensch und Tier ein Kommunikationsband aufbauen, das selbst weite Entfernungen überbrückt.

Liobani sagt dazu:

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"Der Mensch, der mit seinem oder mit weiteren Übernächsten in Kontakt steht - entweder durch Telepathie oder geistige Kommunikation -, strahlt das aus, was er sich selbst eingegeben hat. Der Übernächste erschnuppert es. Gleichzeitig formieren sich in seinem Gehirn die entsprechenden Bilder - das oder ähnliches, was von Menschen ausgestrahlt und von diesen zuvor dem Übernächsten eingegeben wurde. Entsprechend diesen Bildern reagiert dann das Tiergeschwister. Ist ein Übernächster an einem Ort fern von seiner Bezugsperson und seinem Heimatort geraten, so kann sich durch Gedanken ein Kommunikationsband zwischen dem Übernächsten und der Bezugsperson aufbauen. Dadurch, dass die Bezugsperson an das Tiergeschwister denkt und so - über Telepathie - Kontakt mit ihm aufnimmt, werden im Tier diejenigen Frequenzen der Bezugsperson aktiv, die es in seinem Gehirn als Bild gespeichert hat, da es gleichzeitig den Duft dieses Menschen, seine Farbe und den Bestimmungs- und Heimatort als Ziel in sich hat."

(Aus: Du das Tier, du der Mensch - Wer hat höhere Werte?
http://www.das-wort.com/cgi/gen_article.
cgi?article=s133de&type=desc&rtopic=tiereundnatur)

JayteeJaytee weiß immer, wann Pam kommt

Immer, wenn Pam Smart sich ins Auto setzt, um nach Hause zu fahren, bezieht ihr Hund Jaytee seinen Aussichtsposten am Fenster. Ob sie nach 10 Minuten und erst in einer Stunde kommt, ob sie mit dem Fahrrad oder mit dem Taxi kommt - Jaytee weiß immer, wann sie heimkommt. Jaytees Fähigkeiten wurden über längere Zeit unter systematischer Bedingungsvariation überprüft. Das Ergebnis ließ keine andere Erklärung zu: Der Hund wusste vom Eintreffen von Pam durch Telepathie.

 

Tiere klagen - der Prophet klagt an

Jesus von Nazareth setzte sich für die Tiere ein.
Warum dann Opferzeremonien im Alten Testament und Blutvergießen bis heute? Ist Gott grausam?
Der Prophet rehabilitiert die großen Propheten des Alten Testaments und die Lehre Jesu.
Er entlarvt die Hintergründe, welche zur Schändung der Tiere und der Natur geführt haben.

Der Prophet Nr. 15, Die Stimme der Wahrheit, zu bestellen bei Verlag Das Wort, Tel. 09391/504-135; siehe auch:
http://www.universelles-leben.org/cms/prophetie/publikationen.html

 

Hunde reagieren auf Gedanken

Wer mit Hunden und Pferden arbeitet, so Sheldrake, hält die Existenz telepathischer Einflüsse für selbstverständlich. "Kein vernünftiger Mensch bestreitet sie", meint Barbara Woodhause, eine bekannte englische Hundetrainerin. Sie sagt: "Sie sollten sich stets vor Augen halten, dass der Hund ihre Gedanken durch einen scharfen telepathischen Sinn aufschnappt und dass es sinnlos ist, das eine zu denken und etwas anderes dann zu sagen - einen Hund können sie nicht zum Narren halten. Wenn Sie mit Ihrem Hund sprechen wollen, müssen Sie das mit Ihrem Verstand und Ihrer Willenskraft ebenso wie mit Ihrer Stimme tun. Ich übermittle meine Wünsche durch meine Stimme, meinen Verstand und durch die Liebe, die ich für das Tier empfinde ... Der Verstand eines Hundes greift so schnell Ihre Gedanken auf, dass Sie zur gleichen Zeit, während Sie denken, in den Verstand des Hundes gelangen. In dieser Hinsicht habe ich große Schwierigkeiten, wenn ich den Haltern in meinen Kursen Befehle beibringen will, denn der Hund gehorcht meinen Gedanken, bevor mein Mund die Zeit gehabt hat, dem Halter den Befehl zu übermitteln."

Aus: Rupert Sheldrake, Der siebte Sinn der Tiere*

 

Rupert Sheldrake: Der siebte Sinn der Tiere

 

Rupert Sheldrake, Der siebte Sinn der Tiere: Warum eine Katze weiß, wann Sie nach Hause kommen, und andere bisher unerklärte Fähigkeiten der Tiere, Scherz-Verlag 1999

 

Kater "Stormy" überwand
 3218 Kilometer

Kater StormyFast täglich ist von Tieren zu lesen, die Erstaunliches zuwege bringen. "Kater ‘Stormy’ lief von Kalifornien nach Minnesota durch fünf US-Staaten" (Bild 29.12.1999).
Er war mit einer Frau von seiner Heimatfarm in Georgetown/ Minnesota nach Solvang/Kalifornien gezogen. Eines Nachts war er verschwunden. Als die Frau zu Weihnachten ihre Verwandten besuchte, stieß sie zufällig auf eine Anzeige: ‘Graue Katze zugelaufen.’ Sie schaute sich das Tier an: Es war Stormy. Er hatte 3218 Kilometer zurückgelegt. Und statt der 12,5 Kilo wog er nur noch knapp die Hälfte.


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