Das Weisse Pferd - Urchristliche Zeitung für Gesellschaft, Religion, Politik und Wirtschaft

Ausgabe 7/00

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Sie liebten auch die Tiere

Die ersten Christen lebten vegetarisch

Als die ersten Christen zusammenkamen, um in der Gemeinschaft zu essen und zu trinken, mussten keine Tiere dafür sterben. Denn Jesus von Nazareth hatte Seine Nachfolger über das Empfinden der Tiere aufgeklärt und ihnen aufgetragen, keine Tiere zu schlachten. Auch Mose hielt es bereits so. Doch die Priester verfälschten die durch Mose gegebenen Gottesoffenbarungen und führten einen Opferkult mit grausamen Tieropfern in Israel ein. Die Priester Israels schlachteten selbst und wachten darüber, welche Arten von Fleisch das Volk wann essen durfte, welche nicht und wie alles zubereitet werden musste (siehe Der Prophet Nr. 15, S. 6, http://www.das-wort.com/deutsch/kostenlos/tiere-klagen---der-prophet-klagt-an.php). Nur wenige Jahre nach Seiner Zeit auf der Erde erging es Jesus ähnlich wie Mose. Auch Seine Botschaft wurde verfälscht, z. B. durch Saulus, der sich bald Paulus nannte. Dieser wusste offenbar nichts von dem, was Jesus über die Tiere lehrte und wie Er sie liebte. Paulus lehrt, dass ein Christ alles, "was auf dem Fleischmarkt verkauft wird" (1. Korinther 10, 25), essen kann. Und andere Schreiber des Neuen Testaments erzählen den Gemeinden sogar von den "unvernünftigen Tieren, die von Natur aus nur dazu da sind, dass man sie jagt und vernichtet" (2. Petrus 2, 12).

(Der ausführliche Artikel steht in der Druckausgabe.
Weitere Informationen zum Thema: www.theologe.de, Ausgabe Nr. 7 )

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