Das Weisse Pferd - Urchristliche Zeitung für Gesellschaft, Religion, Politik und Wirtschaft

Ausgabe 11/00

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Steuerreform - wir fordern:

Nicht die reichen Kirchen, sondern den Staat entlasten!

Rote und Grüne - so melden es die Medien - stricken an einem Gesetz zur Entlastung der Kirchen. Sie wollen damit den Kirchen die Verluste ersetzen, die sie vermutlich durch die Steuerreform haben werden.

Warum tun Politiker so etwas? Weil sie immer noch dem Sozialmärchen der Kirchen auf den Leim gehen. Diese behaupten nämlich, ohne ständig steigende Kirchensteuern könnten sie ihre sozialen Aufgaben nicht mehr wahrnehmen. Dabei zahlen für kirchliche Krankenhäuser, Kindergärten und Altenheime ohnehin zu fast 100 % der Staat und die jeweiligen Nutzer.

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Die Politiker sollten, wenn sie ihre Mitbürger und ihr Land lieben, etwas ganz anderes tun: Ein Entlastungsgesetz für den Staat steht längst an! Entlastet den Finanzminister endlich von den 17 Milliarden DM, die er Jahr für Jahr den schwerreichen Kirchen an staatlichen Subventionen in den Rachen wirft. Schafft die steuerliche Abziehbarkeit der Kirchensteuer ab (fast 5 Milliarden DM), den staatlich bezahlten Religionsunterricht (über 4 Milliarden DM), die Ausbildung von Theologen an staatlichen Universitäten (über 1 Milliarde DM). Zahlt den Bischöfen und Landesbischöfen, den Oberkirchenräten, Domkapitularen und Militärgeistlichen keine staatlichen Gehälter mehr! Mit diesen Geldern könnte man die Wirtschaft ankurbeln, Arbeitsplätze schaffen, Sozialleistungen bezahlen - oder einfach den Steuerzahler entlasten. Denn die Kirchen brauchen es wirklich nicht - sie verfügen über Hunderte von Milliarden an Vermögen und Rücklagen.

Vgl. zum Thema: www.stop-kirchensubventionen.de


 



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