Das Weisse Pferd - Urchristliche Zeitung für Gesellschaft, Religion, Politik und Wirtschaft

Ausgabe 12/00

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Theologen klagen:

Kirchen sollen sich nicht mehr "christlich" nennen

Ein großes Presseecho fand der Prozess zweier ehemaliger Pfarrer und eines ehemaligen katholischen Religionslehrers gegen die Katholische und Evangelische Kirche in Bayern vor dem Verwaltungsgericht in München. Die drei Theologen, die sich als "Freie Christen für den Christus der Bergpredigt" bezeichnen, wollten den Kirchen "als Institutionen" untersagen lassen, sich "christlich" zu nennen und sich auf Jesus, den Christus, zu berufen.

Begründung: Die Kirchen lehren in zentralen Punkten das Gegenteil des Mannes aus Nazareth. Aufgezeigt wurde in diesem Zusammenhang u. a. ihre blutige Geschichte - darunter die Hinrichtungsforderungen Martin Luthers -, ihr immenser Reichtum und die Befürwortung von Kriegen bis hin zum Kosovo-Krieg der Nato im Jahr 1999. Die mittlerweile aus der Kirche ausgetretenen ehemaligen Amtsträger erklärten, sie wollen das Persönlichkeitsbild von Jesus vor Missbrauch schützen. Zur Legitimation ihrer Klage gaben die "Freien Christen" an: Jesus hat keine leiblichen Nachkommen, die dies tun könnten, doch hat Er ohnehin Wert auf die geistige Verwandtschaft gelegt, z. B. als Er sagte: "Wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter" (Mk. 3, 35).

Durch den Prozess wurde vielen ein Anstoß gegeben, darüber nachzudenken, ob die Kirchen "christlich" sind oder den Namen "Christus" missbrauchen, wie die Kläger darlegten. Zwei Aspekte aus dem Urteil wurden dabei von den Zeitungen aufgegriffen: 1. Die Kirchen dürfen sich weiterhin "christlich" nennen, aber nicht weil sie es sind, sondern weil die Verwaltungsrichter erklärten, dass sie diese Frage nicht entscheiden können. 2. Wenn Jesus auferstanden ist, müsste er dann nicht selbst die Initiative ergreifen anstatt sich von "geistig Verwandten" vertreten zu lassen?
Was die Gerichte und Zeitungen nicht wussten: Christus ist längst aktiv geworden und hat durch Prophetenmund über den Missbrauch Seines Namens durch die Kirchen aufgeklärt (Z. B. in der Botschaft aus dem All „Das ist Mein Wort, Alpha und Omega, Das Evangelium Jesu, Die Christusoffenbarung, welche die Welt nicht kennt", Verlag DAS WORT, www.das-wort.com/deutsch/, Tel. 0931/505-135).

Lesen Sie dazu auch die Broschüre der Freien Christen Nr. 1:
Es braucht keine Kirche aus Stein. Darum treten Sie aus, Sie sind nicht allein!

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