Naturwesen - unsichtbare Helfer im Dienst für Natur und Tiere

 

Im Dienst der Tiere und der Natur

Naturwesen - unsichtbare Helfer

»Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar ...« (A. Saint-Exupery in: Der kleine Prinz)

Haben Sie schon einmal erlebt, wie ein Kind, vielleicht sogar Ihr Kind, unvermittelt zu sprechen begann, nicht mit Ihnen und auch nicht mit sich selbst, sondern so, als ob sich noch ein anderes Kind im Zimmer befände, mit dem es sich unterhält oder gar spielt, obwohl niemand zu sehen ist? Mitunter sind diese Dialoge so intensiv, dass die Eltern über die »phantasierenden« Kinder erschrecken und sie auf den Boden der Realität zurückholen wollen, indem sie ihnen klar zu machen versuchen, dass »da niemand ist«.
Doch wer weiß - vielleicht ist da doch jemand, mit dem das Kind kommuniziert, weil es noch zu Bereichen Zugang hat, die feinstofflicher sind als unsere Welt und deshalb uns Erwachsenen, die sich auf die grobstoffliche Materie als die ausschließliche Realität eingerichtet haben, verschlossen sind. Für das kleine Mädchen, das sich die Einmischung der Eltern mit dem Hinweis verbat, »Seht ihr denn nicht, dass ich mich gerade mit meiner Freundin unterhalte ...?«, ist das für uns unsichtbare Wesen nicht weniger real.

Urwissen der Menschen

In den Märchen begegnen uns Gnomen, Elfen, Wichtel und Zwerge verschiedenster Art. Sind das alles nur Phantasieprodukte oder schlägt sich hier - zumal in den echten Volksmärchen - ein Urwissen nieder, das immer wieder durch konkrete Erfahrungen sensitiver Menschen bestätigt wird?

Inzwischen wissen wir aus der geistigen Welt dank der durch die Prophetin Gabriele übermittelten Offenbarungen, dass es tatsächlich Naturwesen gibt, die sich unter uns bewegen und sich um die Pflanzen und Tiere kümmern. Die Menschheit der gegenwärtigen Zeitenwende erhielt durch das Geistwesen Liobani tiefe Einblicke in das Leben und Wirken dieser für uns unsichtbaren Wesen sowie in die Evolution des Lebens in der feinstofflichen Welt.

Evolution der Atome

Die feinstoffliche Welt ist gewissermaßen das Urbild unserer grobstofflichen Materie, die im Laufe des Fallgeschehens entstanden ist: Rein geistige Planeten und Lebensformen transformierten sich zu einem materiellen Kosmos mit irdischen Lebensformen herunter. 
So wie auf der Erde das Leben aus Zellen entsteht, entwickelt es sich im reinen Sein aus »geistigen Atomen«. In ihnen komprimiert sich der Lichtstrahl des Schöpfergeistes und entfaltet aus einem ersten geistigen Partikel, dem Bewusstsein eines Steines, weitere geistige Partikel - das Bewusstsein eines Minerals, aus dem sich unter der Einwirkung des All-Geistes in weiteren Evolutionsgängen immer komplexere geistige Partikelstrukturen entwickeln: Gräser, Pflanzen, Bäume und Sträucher. Eine Strahlungsform baut auf die bereits vorhandene auf.

Liobani erklärt uns das so: »Ist in der weiteren Folge dann das Bewusstsein der Pflanzenreiche voll entwickelt, ist z. B. das ehemalige Stein- oder Mineralbewusstsein nun ein mächtiger Baum, der alle Lebensformen, wie Gräser, Pflanzen, Blumen und Sträucher durchlaufen hat, dann geht diese Lebensform allmählich in die nächst höhere, nämlich in die niederste Tierform über. Dort geht die Evolution wieder weiter, bis zur ausgereiften Lebensform der Teilseele eines Tieres, das nun die Kraft besitzt und die Strahlung trägt, sich aufzurichten und allmählich ein Wesen zu werden, das in der Weiterentwicklung einem Kind gleicht.«1 Diese Entwicklung der geistigen Lebensformen vom Mineral zur Pflanze, von der Pflanze zum Tier, vom Tier zum Naturwesen vollzieht sich im Laufe von Äonen. Alle dabei entstehenden Lebensformen sind Bewusstseinsformen. »Sie erhalten vom Schöpfergeist Licht und Kraft, entsprechend ihrem Bewusstseinsstand« (Liobani)2. So haben auch die Naturwesen unterschiedliche Bewusstseinsgrade, denen wieder ihre unterschiedlichen Formen und ihr unterschiedliches Aussehen entsprechen. Kein Naturwesen gleicht dem anderen. Jedes entwickelt sich weiter durch die beständige Ein- und Ausatmung des All-Geistes, durch die der Ewige alle Lebensformen zur Vollendung führt. Ist ein Naturwesen ausgereift, steht sein nächster - der größte - Evolutionsschritt bevor: die Entwicklung zum Geistwesen in der Kindschaft Gottes. Hierzu führt Liobani an anderer Stelle aus: »Hat sich eine Naturform über Äonen, also über Lichtzyklen hinweg, soweit entwickelt, dass sie ein ausgereiftes Naturwesen geworden ist, dann erfolgt der nächste Evolutionsschritt hin zur Kindwerdung, welche die Eingeburt in das Vater-Mutter-Prinzip ist, die sich durch ein Dualpaar über geistige Zeugung vollzieht.«3 »Wird in den himmlischen Welten ein ausgereiftes Naturwesen durch geistige Zeugung zur Kindschaft Gottes erhoben, dann werden die Vater-Mutter-Kräfte in ihm aktiviert und vervollkommnet. Das ausgereifte Geistwesen kann alle Kräfte der Unendlichkeit anwenden, daraus schöpfen und formen.«4
Nach dem kosmischen Gesetz dient die Lebensform mit dem jeweils höheren Reifegrad der Lebensform in niedrigeren Entwicklungsstufen. Daher dienen die Naturwesen den Mineralien, Pflanzen und Tieren - wiederum unter der Anleitung von ausgereiften Geistwesen.

Sie trösten, schützen, heilen ...

Das Wirken der Naturwesen beschreibt Liobani mit den Worten: »Sie trösten mit ihren feinen, selbstlosen, geistigen Bewusstseinsempfindungen; sie strahlen in die geistigen Aspekte der Tiere, Pflanzen und Mineralien die heilenden und helfenden Kräfte des Alls ein; sie trösten, schützen und bauen die stoffliche Lebensform so weit auf, wie es ihnen möglich ist. Im Zusammenwirken mit den Geistwesen, denen die Naturreiche unterstellt sind, bilden sie ein mächtiges Kommunikationsnetz, das mit einer absoluten intakten Hilfsorganisation vergleichbar ist.«5

Immer bereit zu helfen

Wir können uns gut vorstellen, wie sehr die vom Menschen geschundene Natur dieser Hilfe aus der geistigen Welt bedarf. Wir können sie zwar nicht sehen, aber es ist dennoch tröstlich, zu wissen, wie eng sie mit uns verwoben ist.

»Auch jeder Mensch hat den unsichtbaren Helfer und Diener an seiner Seite, Geistwesen oder Engelwesen genannt - das Wesen, das ihm beisteht und hilft, wenn er, der Mensch, hierfür bereit, d. h. ansprechbar ist. Geistwesen und Naturwesen dienen den Tieren und Pflanzen auf der Erde und auch den Mineralien. Unsichtbar wirken die Engel und die Naturwesen und stehen so im Dienst für Menschen, Tiere, Pflanzen und Mineralien. Sie bemühen sich, dem geistigen Teil der Tiere zu helfen und, soweit es ihnen möglich ist, auch dem materiellen Körper, der Ummantelung der geistigen Substanz.«6
(cs)


Journal Das Friedensreich, Ausgabe Nr. 12/00
 

Wo leben die Naturwesen?

Im Wald leben viele Naturwesen, wie uns durch Prophetenwort offenbart ist. Die Naturwesen wohnen dort meist unter großen alten Bäumen, in deren Wurzelwerk Hohlräume bzw. kleine Höhlen sind. 
Von den Menschen werden die männlichen Naturwesen oft kindlich Wichtel oder Zwerge genannt, die weiblichen Elfen oder Feen. Jedes Wesen hat allerdings seinen eigenen Namen. Die Naturwesen leben friedlich in Großfamilien und bilden ein gemeinsames Werk des Dienens an den geringer entwickelten Lebensformen, den Pflanzen und Tieren. Auch die Naturwesen entwickeln sich ständig weiter und bekommen dann weit reichendere Aufgaben. Wenn es dunkel wird, treffen sie sich in ihren Aufenthaltsräumen und berichten vom Tagesgeschehen, von ihrer Tätigkeit als unsichtbare Helfer und Diener der Natur und der Tiere. Sie berichten auch von den Begegnungen mit Menschen und auf welche Weise sie ihnen helfen konnten.

Diese Erklärung der Wohn- und Aufenthaltsräume der Naturwesen ist für Kinderohren erläutert. Für uns Erwachsene sei jedoch gesagt, dass für das Leben der Naturwesen keine Bindung an die materiellen Lebensformen besteht, auch nicht bezüglich ihres Wohnens im »Wurzelwerk« großer, alter Bäume. Ihr »Zuhause« vollzieht sich in Wirklichkeit in riesigen geistigen, feinstofflichen Domen, die unsere materiellen Naturreiche durchdringen. In diesen feinstofflichen Domen leben alle Bewusstseinsgrade der geistigen Lebensformen in mächtigen Kollektiven zusammen, also alle geistigen Bewusstseinsstufen der materiellen Mineral-, Pflanzen- und Tierreiche, aber auch alle feinstofflichen Tiere und Pflanzenarten bis hin zu den geistigen absolut reinen Entwicklungsebenen. Dort ist auch das »Zuhause« der Naturwesen, die den materiellen und feinstofflichen Tieren und Pflanzen dienen. Für die geistigen Dome gibt es also keine Begrenzungen durch die Oberfläche unseres Planeten Erde. 
Die Naturwesen können sich in all diesen Bereichen frei bewegen und auch in allen materiellen Bereichen ihres Aufgabengebietes für das Helfen und Dienen, also für das Betreuen der materiellen Naturreiche. Überall in diesen geistigen Domen sind Kollektive Inneren Lebens. Dort sind auch die Ruhe-»Bänke«, die Ruheplätze der Naturwesen. 

 

1 Liobani, Das Wort Gottes an uns, offenbart durch einen Engel des Herrn, Würzburg, 1988, S. 84,
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2 Liobani, Bd. III [Zurück]
http://www.das-wort.com/deutsch/fuer-kinder/liobani-ich-erklaere---machst-du-mit.php
3 Du, das Tier - Du, der Mensch. Wer hat höhere Werte?, Würzburg, 1991, S. 25 f., Verlag DAS WORT
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http://www.das-wort.com/deutsch/jesus-und-die-tiere/du-das-tier---du-der-mensch.php
4 Liobani, Bd. III, S. 21 [Zurück]
5 Du, das Tier - Du, der Mensch. Wer hat höhere Werte?, S. 42 f. [Zurück]
6 Du, das Tier - Du, der Mensch. Wer hat höhere Werte?, S. 43 [Zurück]


Journal Das Friedensreich, Ausgabe Nr. 12/00



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