Geoforschungszentrum:
Magnetfeld der Erde verliert an Stärke
Wann kommt der Polsprung ... ?
Wann
kommt der Polsprung und was richtet er an? Dass der Großteil unserer
Zivilisation im Meer versinkt, wurde bislang nur in Hollywood-Streifen
wie z. B. Waterworld von Kevin Costner Realität. Doch
Geowissenschaftler weisen darauf hin, dass bald ein Polsprung kommen
müsste. Dabei würden Nord- und Südpol vertauscht, was gewaltige
Wassermassen in Bewegung setzen würde.
Messungen des Geoforschungszentrums Potsdam
haben ergeben, dass das Erdmagnetfeld immer schwächer und instabiler
wird (VDI-Nachrichten, 10.3.2000), was in den letzten 15 Millionen
Jahren etwa jeweils alle 200.000 Jahre zu einem Polsprung führte. Der
letzte Polsprung fand vor 780.000 Jahren statt, so dass der nächste -
rein statistisch betrachtet - überfällig ist.
Wie
lange mag es noch gehen?
Der jetzige Abwärtstrend beim Magnetfeld hält seit
3.000 Jahren unvermindert an. Ein Polsprung, so erklären die
Wissenschaftler, müsse allerdings nicht von heute auf morgen kommen,
sondern könne sich auch allmählich entwickeln und sich sogar bis zu
8.000 Jahre hinziehen. Währenddessen würde der "Sonnenwind",
der durch gewaltige Explosionen auf der Sonne ausgelöst wird, immer
weniger abgelenkt werden und immer heftiger auf die Erde einwirken. Die
Konsequenz sind Klimaveränderungen und Störungen von Satelliten und
technischen Systemen. In den letzten Monaten war schon öfters davon die
Rede.
Viele der apokalyptischen Aussagen in der Bibel und
bei verschiedenen Propheten deuten auf Umwälzungen hin, die
Auswirkungen eines Polsprungs sein könnten. Doch Katastrophen und
Kataklysmen (= plötzliche weltumspannende Katastrophen) sind lediglich
Folge der Verstöße des Menschen gegen die kosmische Ordnung.
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