Das Weisse Pferd - Urchristliche Zeitung für Gesellschaft, Religion, Politik und Wirtschaft

Ausgabe 14/00

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Neues von "Heimat für Tiere"

Unsere gefiederten Freunde

Beim "Tag der offenen Stalltür" auf dem Tierhof von "Heimat für Tiere" konnte es besichtigt werden: das neue Zuhause für unsere gefiederten Freunde, die Enten und Gänse.

Entstanden sind: ein schönes, geräumiges Haus mit einem Durchgang in das überdeckte Jungtiergehege, mit einem kleinen Haus für die Tierfamilien, einem Teich, kleinen Schilfrohrhütten und einer große Obstwiese für den Auslauf. Tagsüber können die Tiere sich frei auf dem ganzen Hofareal bewegen.
Von weit her kommen die Wildenten geflogen, trinken und baden in dem jetzt angelegten Teich. Das Moorentenpaar Franz und Franziska verbringt bei jedem Wetter die Tage im Teich. Viele Vogelarten, Libellen, Schmetterlinge und Insekten haben sich auch schon eingefunden.
Zeitig im Frühjahr haben die Hausenten im Entenhaus gebrütet. Als dann für sie und die kleine schnatternde Schar die Türe in das Freigehege geöffnet wurde, saß schon die Graugansfrau Luise auf ihrem Gelege - gut bewacht vom Erpel Louis, der jeden unerwünschten Gast fauchend von ihr fern hielt. In dieser Zeit sind auch die Zwerghühnchen ausgeschlüpft. Wir konnten die piepsende Hühnerschar im überdeckten Freigehege frei herumlaufen lassen. Seit ein paar Tagen sind auch die Gänsekinder mit dabei.

Inmitten der Enten und Gänse

Wenn ich mich mitten ins Gehege begebe mit frischem leckeren Salat, kommen zuerst die jungen Enten ohne Scheu, packen den Salat und schütteln mit dem Kopf, so dass die zu großen Stücke nach hinten fliegen, wo sie die junge Gänseschar auffängt. So bauen die kleinen gefiederten Freunde immer mehr Vertrauen auf zu dem Menschenkind, das da in ihrer Mitte sitzt. Wenn die Kleinen satt sind, wagen sie sich bis zu mir hin, und auch die Eltern nehmen sich dann von den Salatblättern. So baut sich die Kommunikation auf, und ich lerne allmählich, ihre Sprache zu verstehen.
Die Zwerghuhnmutter scheint uns gar nicht zu beachten. Emsig scharrt sie, gefolgt von ihrer Schar, in der Erde und im Stroh, um Leckereien zu finden. Erst, wenn sich das Geschnatter gelegt hat, verzehrt die Zwerghuhnfamilie die Überbleibsel des Salats.
In diesem geschützten Umfeld verbleiben die drei Familien, bis die erste Familie auf "Nachbarschaftsbesuch" begab.

Die Gänsefamilie

Es sind stolze Gänseeltern, die fürsorglich für ihre Gänsekinder sorgen und jedem mutig entgegentreten, der ihnen zu nahe kommen will. Die vier Kleinen gedeihen prächtig und lernen von ihren Eltern alles, was sie für ein Gänseleben brauchen. Sie sind wunderschön und schon richtige kleine Persönlichkeiten. Die ganze Familie strahlt Zufriedenheit und Ruhe aus.
Im friedlichen Miteinander leben sie mit einigen Enten und einer Zwerghenne, mit ihren bezaubernden fünf Küken - zwei männlichen, die schon einen Mini-Hahnenkamm auf ihrem Köpfchen tragen, und drei kleinen Hennen. Eifrig scharren sie im Sand und in der Erde und picken die Körner, die wir ihnen hinstreuen.
Es ist zu sehen, wie stolz Mutter Henne auf ihren Nachwuchs ist. Immer wieder ruft sie sie zusammen und führt sie zu den Futter- und Wasser-Stellen. Einmal nahm sie alle buchstäblich unter die Fittiche. Die Kleinen fühlten sich sichtlich wohl und schlossen ihre Augen, wie um zu ruhen.

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Ein wunderbares Tierbuch

Die zehnjährige Jessica meint: Es ist schön, dass es hier einen Ort gibt, wo die Tiere so leben können, wie der Schöpfergeist es für sie vorgesehen hat.

Und sie findet, man solle die Tiere nicht "süß" finden, sondern mit ihnen liebevoll umgehen und für sie da sein. Auch könne man ihnen gedanklich Bilder zusenden, in denen man ihnen mitteilt, was man gerade mit ihnen vorhat, z. B. Futter und Wasser geben, damit sie keine Angst haben. Jessica hat nämlich in dem wunderbaren Tierbuch gelesen: Du das Tier, Du, der Mensch - Wer hat höhere Werte? (Verlag Das Wort, Max-Braun-Straße 2, 97828 Altfeld, Tel. 09391/504-135; http://www.das-wort.com/cgi/
gen_article.cgi?article=s133de&type=desc&rtopic=tiereundnatur)


PS: Jeden 1. Sonntag im Monat ist auch ein Tag der Offenen Stalltür bei Heimat für Tiere, auch im Winter; in der Regel am 1. Sonntag im Juli: Großer Tag der Offenen Stalltür mit buntem Programm, Nähere Information: 09398/998955


 



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