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Neues von "Heimat für Tiere"
Unsere
gefiederten Freunde
Beim
"Tag der offenen Stalltür" auf dem Tierhof von "Heimat
für Tiere" konnte es besichtigt werden: das neue Zuhause für
unsere gefiederten Freunde, die Enten und Gänse.
Entstanden sind: ein schönes, geräumiges Haus mit
einem Durchgang in das überdeckte Jungtiergehege, mit einem kleinen
Haus für die Tierfamilien, einem Teich, kleinen Schilfrohrhütten und
einer große Obstwiese für den Auslauf. Tagsüber können die Tiere
sich frei auf dem ganzen Hofareal bewegen.
Von weit her kommen die Wildenten geflogen, trinken und baden in dem
jetzt angelegten Teich. Das Moorentenpaar Franz und Franziska
verbringt bei jedem Wetter die Tage im Teich. Viele Vogelarten,
Libellen, Schmetterlinge und Insekten haben sich auch schon eingefunden.
Zeitig im Frühjahr haben die Hausenten im Entenhaus gebrütet. Als dann
für sie und die kleine schnatternde Schar die Türe in das Freigehege
geöffnet wurde, saß schon die Graugansfrau Luise auf ihrem
Gelege - gut bewacht vom Erpel Louis, der jeden unerwünschten
Gast fauchend von ihr fern hielt.
In dieser Zeit sind auch die Zwerghühnchen ausgeschlüpft. Wir konnten
die piepsende Hühnerschar im überdeckten Freigehege frei herumlaufen
lassen. Seit ein paar Tagen sind auch die Gänsekinder mit dabei.
Inmitten
der Enten und Gänse
Wenn ich mich mitten ins Gehege begebe mit frischem
leckeren Salat, kommen zuerst die jungen Enten ohne Scheu, packen den
Salat und schütteln mit dem Kopf, so dass die zu großen Stücke nach
hinten fliegen, wo sie die junge Gänseschar auffängt. So bauen die
kleinen gefiederten Freunde immer mehr Vertrauen auf zu dem
Menschenkind, das da in ihrer Mitte sitzt. Wenn die Kleinen satt sind,
wagen sie sich bis zu mir hin, und auch die Eltern nehmen sich dann von
den Salatblättern. So baut sich die Kommunikation auf, und ich lerne
allmählich, ihre Sprache zu verstehen.
Die Zwerghuhnmutter scheint uns gar nicht zu beachten. Emsig scharrt
sie, gefolgt von ihrer Schar, in der Erde und im Stroh, um Leckereien zu
finden. Erst, wenn sich das Geschnatter gelegt hat, verzehrt die
Zwerghuhnfamilie die Überbleibsel des Salats.
In diesem geschützten Umfeld verbleiben die drei Familien, bis die erste
Familie auf "Nachbarschaftsbesuch" begab.
Die
Gänsefamilie
Es sind stolze Gänseeltern, die fürsorglich für
ihre Gänsekinder sorgen und jedem mutig entgegentreten, der ihnen zu
nahe kommen will. Die vier Kleinen gedeihen prächtig und lernen von
ihren Eltern alles, was sie für ein Gänseleben brauchen. Sie sind
wunderschön und schon richtige kleine Persönlichkeiten. Die ganze
Familie strahlt Zufriedenheit und Ruhe aus.
Im friedlichen Miteinander leben sie mit einigen Enten und einer
Zwerghenne, mit ihren bezaubernden fünf Küken - zwei männlichen, die
schon einen Mini-Hahnenkamm auf ihrem Köpfchen tragen, und drei kleinen
Hennen. Eifrig scharren sie im Sand und in der Erde und picken die
Körner, die wir ihnen hinstreuen.
Es ist zu sehen, wie stolz Mutter Henne auf ihren Nachwuchs ist. Immer
wieder ruft sie sie zusammen und führt sie zu den Futter- und
Wasser-Stellen. Einmal nahm sie alle buchstäblich unter die Fittiche.
Die Kleinen fühlten sich sichtlich wohl und schlossen ihre Augen, wie
um zu ruhen.
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