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Praktiken der Kirche (3):
Die "Heilige Messe" -
Die Messfeier bzw. das Abendmahl
Statt
innerer Wandlung ein magisches Ritual
Von
der Wiege bis zur Bahre begleiten den Kirchenchristen Gebräuche, die
mit der Lehre des Jesus von Nazareth nichts zu tun haben. Der junge
Kirchenchrist ist getauft, er hat gebeichtet - nun wird er mit dem
Ritual der Messfeier vertraut gemacht, an der er nach der feierlichen
Zeremonie der Erstkommunion bzw. Konfirmation " vollwertig"
teilnehmen darf.
Das Kind oder der Jugendliche erfährt natürlich
nicht, dass er an einer durch und durch heidnisch geprägten
Veranstaltung teilnimmt. Besonders augenfällig ist dies in der
katholischen Kirche: Das Weihwasser, mit dem man sich beim Betreten der
Kirche bekreuzigt, das "Ewige Licht", das ständige Niederknien und
Händefalten, die Ministranten mit ihren auswendig gelernten Gebeten, die
Kerzen und der Weihrauch - all dies sind Elemente vorchristlicher,
heidnischer Mysterienreligionen. Etliche davon hat auch die
protestantische Kirche trotz aller "Kürzungen" von der
katholischen übernommen: Der Pfarrer mit seinen besonderen Gewändern,
der Altar, die Kanzel - alles ist heidnischen Ursprungs.
Verwandelt
oder verwirrt?
Und vor allem: Die rituelle Messfeier selbst, die
angebliche Verwandlung von Brot und Wein in das Fleisch und Blut
Christi. Nach katholischem Dogma, bei automatischer
Exkommunikation zu glauben befohlen, hält der Priester nach dem
Sprechen der Wandlungsworte leibhaftig Fleisch und Blut in den Händen!
Ähnlich ist es bei Martin Luther, für den der Pfarrer nach den
Einsetzungsworten aber beides in Händen hält: sowohl Oblate und
Wein als auch "unter" "Brot und Wein" den "wahren" Leib und das "wahre"
Blut von Christus. Und wer am Abendmahl teilnimmt, obwohl er dies nicht
glaube, esse und trinke sich auch bei Luther "zum Gericht" (also zur ewigen Verdammnis). Nur einige
andere "Reformatoren" wie der Schweizer Huldreich Zwingli verstanden
den Akt symbolisch, doch auch sie übernahmen die Zeremonie und damit
den skurrilen weltanschaulichen Hintergrund.
Ein
Götzenopfer
Denn die Feier wird als rituelles "Sühneopfer"
aufgefasst.
Schlachtete man im früheren Heidentum (und auch im teilweise heidnisch
beeinflussten Judentum) Tiere, um sie als Opfer darzubringen und Gott
"gnädig" zu stimmen, so wird hier der Sohn Gottes "geopfert", um die
Menschen vor dem "Zorn Gottes" zu "retten". Nach
katholischer Auffassung geht dabei, wie in den heidnischen Kulten des
Dionysos, Attis, Mithras oder der Isis, die Kraft Gottes durch ein
rituelles Mahl auf die Gläubigen über - indem man Gott sozusagen
"aufisst", d. h. sich rituell einverleibt. Eine Art religiöser
Kannibalismus? Auf jeden Fall ist es ein magisches Ritual, das nur durch
die Vermittlung eines Priesters zustande kommt und das die Gläubigen an
die magische "Heils"-Institution Kirche bindet.
Jesus lehrt kein Brimborium
Jesus von Nazareth lehrte nichts dergleichen. Als Er
mit seinen Jüngern das letzte Abendmahl hielt, sprach Er zu ihnen über
die innere Stärkung der Seele, für die die äußere Speise nur ein
Symbol ist (vgl. Zitat unten). Er sprach zu ihnen über die innere
Wandlung des Menschen, der den Geist der Wahrheit - symbolisiert durch
das Blut, das den ganzen Körper durchdringt - in sich aufnimmt und in
seinem Leben umsetzt. Dadurch wird sein Leben vom Geist Christi
durchdrungen. Die Kirche hat daraus eine äußere Wandlung gemacht, weil
sie von der inneren, die Jesus lehrte, nichts weiß oder nichts wissen
will.
Jesus von Nazareth setzte weder Priester ein, noch befürwortete Er
äußeres Brimborium wie rituelle Geräte, zeremonielle Gewänder,
Weihwasser, Weihrauch und vieles mehr. Er lehrte Seine Jünger, dass der
Geist Gottes ganz ohne magische Rituale in allem wohnt, auch in der
Nahrung, und dass sie die Nahrung dankbar aufnehmen sollen. |
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Christus selbst
erklärt in Seiner Botschaft aus dem All "Das ist Mein
Wort"
Was
geschah wirklich beim letzten Abendmahl?
"Als Jesus von Nazareth betete Ich viel zu
Gott, Meinem Vater, und hielt mit Ihm Zwiesprache. Zu Ihm, dem
Ewigen, betete Ich um den Segen für das letzte Abendmahl mit den
Meinen.
Sinngemäß sprach Ich zu ihnen: Was Ich jetzt tue, das tut
weiterhin zu Meinem Gedenken. Die Speise ist für den Leib. Ich
reiche sie euch als Symbol für die innere Stärkung.
Erkennet: Mein Leib wird hingegeben, auf dass ihr das ewige Leben
erlangt. Lasst euren Leib zu einem Tempel Gottes werden, auf dass
der Geist in euch und durch euch zu wirken vermag. Durch die
Auferstehung Meines geistigen Leibes werdet auch ihr auferstehen,
denn der Christus Gottes, der zum Vater geht, ist der Geist der
Wahrheit in Gott. Der Geist der Wahrheit wird euren geistigen Leib
reinigen, und das Licht der Welt, das Ich Bin, wird in und durch
euch leuchten. Denn durch Meine Auferstehung Bin Ich das Licht in
euch und die Reinigung eurer Seele. Wer an Mich glaubt und die
Gesetze der Himmel erfüllt, wird durch Mich, den Christus, die
Wiedergeburt in den Geist Meines Vaters erlangen.
Ich nahm den Wein, gab etwas Wasser hinzu und sprach sinngemäß:
Was Ich euch jetzt sage, ist ein Symbol. Erkennet die Bedeutung -
und denkt an Mich, wenn ihr speist und trinkt, denn in allem ist
der Geist des Lebens, der Ich Bin.
Der Wein ist das Symbol für Mein Blut, das Ich für alle Seelen
und Menschen vergießen werde. Der Geist der Seele muss wieder von
Seele und Mensch erweckt, das heißt in das irdische Leben
gebracht werden. Wer den Geist der Wahrheit - als Symbol: Mein
Blut - nicht an- und aufnimmt, dessen Seele kann nicht in die
Ewigkeit zurückkehren, weil sie nicht in der absoluten Wahrheit
lebt. Die Seele bleibt so lange außerhalb der Himmel, bis sie
Mich, das Licht der Welt, ihren Erlöser, an- und aufgenommen hat.
Wer also Mich, seinen Erlöser, den Mitregenten der Himmel, nicht
an- und aufnimmt, der wird nicht die absolute Vollkommenheit
erlangen.
Erkennet: Wer Mich nicht an- und aufnimmt, der nimmt auch nicht
den Vater an und auf - denn der Vater und Ich sind eins.
Dieses symbolische Geschehen habe Ich als Jesus von Nazareth unter
den Meinen vollzogen, um ihnen zu erklären, dass das Leben, der
Geist Gottes, als Substanz und Kraft in allen Formen des Lebens
ist, sowohl in der Nahrung als auch in dem Getränk. Denn Ich
schied hin für alle Seelen und Menschen, auf dass sie die
Auferstehung erlangen. Ihr sollt beim Mahl einzig Meiner gedenken
und bei allem, was ihr vollbringt. Denn was ihr wahrlich in Meinem
Namen tut, ist wohl getan."
Aus: Das ist Mein Wort, Alpha und Omega, das Evangelium Jesu, die
Christusoffenbarung, welche inzwischen die wahren Christen in
aller Welt kennen,
http://www.das-wort.com/deutsch/, S. 827 ff.
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Wie
kam es zur Verfälschung?
Die ersten Christen feierten kein rituelles
Abendmahl, sondern sie brachen gemeinsam das Brot; sie hielten
ein "Liebesmahl"
(griech. agape), also ein feierliches gemeinsames Abendessen in
Stille und Besinnung. Paulus regte später an, man solle zu Hause
essen und im Versammlungsraum nur eine symbolische Feier
abhalten. Um das Jahr 150 wurde diese dann auf den Vormittag
verlegt. Noch einmal 100 Jahre dauerte es, bis sich die
Vorstellung der Eucharistie als "Sühneopfer" herausgebildet hatte
(vgl. Karlheinz
Deschner, Abermals krähte der Hahn, 1972, S. 270 ff.). Und
erst weitere 1.000 Jahre später, im Jahr 1215, wurde die Lehre
von der angeblich realen Verwandlung von Brot und Wein (die sog.
"Transsubstantiation")
zum katholischen Dogma erhoben. |
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