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Abstand vom Ego
Erste Schritte zur
Gotteserfahrung
Viele
von uns kennen den Inneren Weg
"Näher mein Gott zu Dir", der aus dem Christus-Gottes-Geist in
allen Details offenbart worden ist und der uns Schritt für Schritt
hilft, erste Erfahrungen mit Gott in unserem Alltag machen zu können.
Eine weitere Hilfe ist der intensive Kontakt mit der Natur.
Der Atem Gottes
Wir leben überhaupt nur, weil der Atem Gottes uns
durchströmt. "Uns", das sind die Menschen, Tiere, Pflanzen, Steine und
alle Lebensformen. In dem Buch Lies mal, Erzählungen zum Nachdenken
und Lernen, gegeben aus dem Licht
(Verlag DAS WORT) heißt es dazu:
"Alles, was eure Augen sehen, lebt. Alles, was lebt, wird vom mächtigen
Odem, dem Atem des Schöpfergottes, erhalten. Der Odem Gottes, auch Atem
Gottes genannt, ist der ewige, allgegenwärtige Geist des himmlischen,
ewigen Vaters. Der Odem oder Atem Gottes ist das Leben in der Natur und
auch in jedem von uns, in allen Menschen" (S. 214).
Der Atem Gottes ist also das Leben in uns, er ist auch der Atem in
unserem eigenen Atem. Und dieser Atem geht ruhiger und tiefer oder
schneller und oberflächlicher, je nachdem, ob wir mehr aus einer inneren
Ruhe heraus leben oder in Hektik verfallen. Was hat das mit Gott zu tun?
Seit vielen Jahren macht uns Gabriele, die Prophetin und Botschafterin
Gottes, immer wieder auf das Leben in der Natur aufmerksam und wie wir
eine bessere Verbindung dazu finden können. Auch wir haben manchen
Vorschlag ausprobiert und schreiben darüber, z. B., dass man die
Gegenwart Gottes leichter erahnen kann, wenn man innerlich ruhiger wird.
Die Menschen werden nach außen gekehrt
Wer
Entwicklungen in unserer Gesellschaft aufmerksam beobachtet, der kann
feststellen, dass die Gefahren, in Hektik und Ruhelosigkeit zu
verfallen, zunehmen. Das Fernsehen mit seiner Bilderflut und seit kurzem
das Internet ziehen immer mehr Menschen in ihren Bann.
Man könnte sagen, dass die Menschen insgesamt immer mehr nach außen
gezogen werden und damit fort von der Möglichkeit, Gott in sich zu
erleben. Dazu tragen auch unsere Wünsche und Leidenschaften bei, die
verstärkt drängen, wenn wir uns immer mehr diesen Einflüssen aussetzen,
z. B. in den Medien. Der Mensch wird dann zu einem ständigen Unruheherd
und jagt dem nach, was er begehrt. Nur selten kommt der so Getriebene
zum Nachdenken. Das Unterbewusstsein treibt ihn an, genauer: die dort
gespeicherten Gedanken und Wünsche, die zur Erfüllung drängen, und der
Atem geht währenddessen immer schneller. Das Einfallstor der äußeren
Reize sind meistens unsere Augen, weshalb es Gottsucher meist als
angenehm empfinden, bei einer Meditation oder Übung einmal die Augen
schließen zu können.
In dem Buch Dein Leben im Diesseits ist dein Leben im Jenseits
(Verlag DAS WORT) erfahren wir, dass unsere irdischen Augen das
Leben in Gott gar nicht sehen können. Es heißt:
"Haben wir uns schon einmal Gedanken darüber gemacht, dass unsere Augen
nicht sehen können? Obwohl wir von unserem Sehsinn sprechen, so nehmen
unsere Augen nur die Reflexe unserer Umgebung wahr, nur den Abglanz, den
reflektierten Glanz, der nicht von dieser Erde kommt, sondern vom
Himmel, der nur auf die Erde einstrahlt und von der Erde rückstrahlt.
Wer sich nur mit den Rückstrahlungen des Lichtes begnügt, der hat kaum
Seelenlicht, da er sich nur auf die Reflexe eingestellt hat und nicht
auf die Realität" (S. 24).
Ein erster Schritt
Schauen
wir also nur auf die Materie, dann ist unser Sehsinn nach außen gekehrt
und die Fähigkeit, mit den inneren Augen mehr zu sehen als das Äußere,
verkümmert. Um diese Fähigkeit zu entwickeln, ist es hilfreich, sich
häufiger mit Gott in uns und in der Natur
zu verbinden.
Als Anleitung kann ich dazu ein gutes Buch in die
Hand nehmen, z. B. Ich erzähle - hörst Du zu? (Verlag DAS
WORT), das sich an Kinder richtet und ebenfalls "für
Erwachsene sehr lehrreich" ist. Sagte nicht auch Jesus von Nazareth
"Werdet wie die Kinder"? Das Buch ist eine Offenbarung aus der reinen
geistigen Welt durch Liobani, einem Lehrengel, und es öffnet in
einfacher Form den Blick für die geistigen Zusammenhänge, z. B.
folgender Art:
"Ist der Mensch naturverbunden, dann sendet die Natur
- die Bäume, die Sträucher und Blumen, aber auch die Tiere - zarte
Schwingungen zu den Menschen, die mit den Naturreichen in göttlicher
Harmonie sind. Diese feinen Schwingungen aller Lebensformen sind
göttliche Kräfte, die über die Aura eines Naturfreundes den Körper und
die Seele kräftigen und den Betreffenden schwingungsmäßig anheben,
sofern dieser in Gedanken und Handlungen ein geordnetes, gottgewolltes
Leben führt"
(S. 14).
Sich einerseits mit der Natur zu verbinden, dann aber
wieder gegen die Gebote Gottes zu verstoßen, passt also nicht zusammen
und bringt uns Gott auch nicht näher. Doch haben wir es schon erlebt,
dass nach einer "Verinnerlichung" in der Natur manches Problem, in das
wir uns zuvor hinein gebissen haben, gar nicht mehr so wichtig ist.
Einmal an nichts denken
Wer
sich einmal auf die Hilfen einlässt, kann einiges erleben. Das geht aber
meist nicht von einer Minute auf die andere. Die meisten Menschen haben
die Angewohnheit, ständig an irgendetwas zu denken. So sind wir aber
nicht offen für ein intensives Erleben in der Natur. Es wäre wichtig,
kurzzeitig einmal an gar nichts zu denken und einfach die Eindrücke
unserer Umgebung in uns aufzunehmen. Bei einem Spaziergang sind das z.
B. die Bäume oder die Sträucher am Wegesrand, die Felder, die Vögel, die
Wolken am Himmel und vieles mehr. Wenn wir wollen, können wir immer
wieder einmal innehalten und z. B. die Augen schließen: Automatisch
nehmen wir dann die Eindrücke über unser Gehör verstärkt auf: das
Rauschen des Windes, das Zirpen der Grillen, das Plätschern eines
Baches. Gelingt es uns eine Zeit lang, in die Gedankenstille zu kommen,
wird unser Herz weiter, so wie es auch in dem Buch
Lies mal
beschrieben wird:
Ein Teil unseres geistigen Lebens
"Ein
offenes Herz für die Natur haben heißt, nicht nur in Gedanken zum
Beispiel zu denken: ´Das ist eine große weiße Blume. Ich weiß, sie heißt
Margerite, und ich finde sie schön`, sondern es heißt, sich erst mal gar
keine Gedanken zu machen. Stattdessen sind wir ganz still. Wir spüren,
wir empfinden; wir lassen das, was die Blume ausstrahlt, einfach in uns
strömen und nehmen es auf. Wir lassen die Strahlung der Blume in uns
einströmen - ähnlich wie die Luft in uns einströmt, wenn wir einatmen.
Dieses Aufnehmen mit der Empfindung können wir üben. Dann empfinden wir
mit der Zeit mehr und mehr, dass die Blumen im Haus, im Garten, im Wald
und im Feld ein Teil unseres geistigen Lebens sind" (S. 214).
Jeder kann es ausprobieren
Wer dies möchte, kann es ja in den nächsten 14 Tagen
einmal ausprobieren. Über Ihre Erfahrungen können Sie uns gerne
schreiben.
Und mancher hat vielleicht das, wovon hier geschrieben wird, auch schon
erlebt, z. B.: Die verstärkte Verbindung mit der Natur macht es uns viel
leichter, danach unsere "Probleme" mutig anzugehen und zu lösen. Auch
dazu eine Hilfe aus dem Buch Lies mal:
Bald frei
"Gott ist überall, in allem - und in jedem Menschen. Gott ist das
wahre, das ewige Leben. Wer das Leben in allem achtet und schätzt, der
achtet auch sein Leben. Dann wird er mehr und mehr das überwinden, was
noch nicht gut, noch nicht liebevoll ist und was ihn bedrückt. Er wird
frei über diese Erde gehen und seinem Nächsten und Übernächsten die
Freiheit lassen. Er wird mit allen Menschen und allen Lebensformen der
Natur in Frieden leben."
Literatur:
Der Weg der Bergpredigt - Der Innere Weg
http://www.das-wort.com/cgi/gen_article.
cgi?article=s150de&type=desc&rtopic=hoehereethikundmoral
Lies mal
http://www.das-wort.com/cgi/gen_article.
cgi?article=s601de&type=desc&rtopic=kinder
Ich erzähle, hörst du zu?
http://www.das-wort.com/cgi/gen_article.
cgi?article=s114de&type=desc&rtopic=kinder
Dein Leben im Diesseits ist dein Leben im Jenseits
http://www.das-wort.com/cgi/gen_article.
cgi?article=s316de&type=desc&rtopic=lebenundtod |
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