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Glaubensheilung
Gesundheit, die von innen kommt
Der Mensch ist keine Maschine, die nach Belieben repariert werden kann. Echte Heilung hat immer etwas mit Umkehr zu tun.
Johannes ist 15 Jahre alt. Wie ein Blitz schlägt die Diagnose des Arztes ein: »Morbus-Recklinghausen« - ein schwerer Gen-Defekt, der zur Degeneration der Knochen und zu schweren Beeinträchtigungen des Nervensystems, vor allem der Seh- und Hörnerven, führt. Blindheit und Taubheit stehen ihm bevor, auch die Ausbildung eines Tumors, dessen erste Knoten bereits feststellbar sind. Die Eltern sind verzweifelt und die Ärzte zucken die Achseln. Die Krankheit breitet sich unaufhaltsam aus. Jedenfalls bei der ersten gründlichen Untersuchung. Doch nach wenigen Monaten stehen die Knochenveränderungen still. Die Ärzte stehen vor einem Rätsel. Es kommt weder zu Sehstörungen noch zu Gehörschäden. Die Mediziner wollen wissen, was da vor sich geht. Nun gesteht ihnen die Mutter, dass sie für das kranke Kind bei einem Glaubens- und Gebetsheilzentrum in Würzburg um Hilfe gebeten hatte.
Handelt es sich hier um ein »Wunder«? Jedenfalls wurde jemand auf andere Weise gesund, als dies üblicherweise geschieht.
Wie weit sich die Menschheit von einer solchen Art der Heilung entfernt hat, zeigt ein Blick in die heutige Situation der Medizin:
Organzüchtung und Gen-Austausch: Perversion der Medizin
Kaum haben wir uns daran gewöhnt, dass in den Operationssälen unserer Großkliniken Sterbende ausgeschlachtet werden, um deren noch schlagende Herzen und funktionsfähige Nieren anderen Sterblichen einzupflanzen, steht uns schon eine neue Errungenschaft ins Haus: Der geklonte Embryo als Zuchtstation für körpereigene Gliedmaßen und Organe. Wer ein Ersatzteil benötigt, gibt seine Erbanlagen in die entkernte Eizelle einer Frau ein und lässt sich einen Arm oder eine neue Leber produzieren. Darauf läuft der jüngste Beschluss des britischen Unterhauses hinaus, der das »therapeutische Klonen« mit Embryonen erlaubt. Der Kirchgänger Tony Blair plädiert für dieses Verfahren, um die »gentechnologische Führungsposition Großbritanniens« zu sichern. Und Kanzler
Gerhard Schröder, der schon bei seiner Vereidigung Gott aus dem Spiel ließ, scheint gleichziehen zu wollen: Er warnt die Gegner der Manipulation menschlichen Lebens vor »ideologischen Scheuklappen«. Die Befürworter beruhigen ihr Gewissen mit dem Hinweis, dass der nur aus wenigen Zellen bestehende Embryo, der in den ersten 14 Tagen zu Gunsten der Organzüchtung verbraucht wird, »nicht größer« sei als »der Punkt nach diesem Satz«. Dass in ihm das Potenzial für einen ganzen Menschen existiert, soll keine Rolle spielen, wenn es darum geht, dass sich ein bereits Geborener ein defektes Organ nachzüchten lässt. Und wenn der Züchter gleich ganze Sache macht und den mit seinem Erbgut aufgeladenen Embryo in eine Gebärmutter einpflanzen lässt, dann hat er sich vom Scheitel bis zur Sohle neu geschaffen. Die Klonierung von ganzen Menschen, von der immer öfter und immer ungenierter die Rede ist, wird dann wohl auch die letzten »ideologischen Scheuklappen« überwinden.
Gleichzeitig gelten die Hoffnungen einer alle Schranken der Schöpfung durchbrechenden Medizintechnik dem therapeutischen Einsatz des im vergangenen Jahr entschlüsselten menschlichen Genoms, also der vollständigen Erbinformation. Krankheiten werden auf schlechte Gene reduziert und sollen durch
Gen-Austausch »geheilt« werden. Die Halbgötter in Weiß mausern sich zur neuen Priesterkaste, die gentechnisch »gesündere« und »bessere« Menschen produzieren will.
Der Patient wird zur manipulierbaren Biomasse und die Krankheit zu einem Defekt seiner Zell- oder
Genstruktur, die man rein technisch reparieren will. Was dann zu »heilen« und was einfach zu »verbessern« ist, ist dann nur eine Definitionsfrage, die von der jeweils herrschenden Meinung zu beantworten ist.
Das
Wunderwerk des menschlichen Organismus
Wissen wir eigentlich noch, welchem Wunderwerk des Lebens wir mit solch plattem Materialismus begegnen?
Immerhin einem Organismus, dessen Herz in 24 Stunden ungefähr 100.000 Schläge macht, um 5 - 6 Liter Blut durch über 150.000 km Blutgefäße zu pumpen, Blut, das aus über 24 Billionen Zellen besteht, von denen sich jede Sekunde 7 Millionen erneuern - mit Hilfe eines Verdauungs- und Stoffwechselsystems, das die aufgenommene Nahrung in gesundes Blut, Knochen und Zellstrukturen umwandelt und ein perfektes Gleichgewicht gewährleistet. Durch 400 Millionen Poren der Haut verfügt diese »Maschine« über ein konstantes Kühlsystem. Sie reinigt sich selbst und heilt sich selbst, solange ihr Gleichgewicht nicht gestört wird. Alle ihre Aktivitäten werden von einem zentralen Steuerungssystem, dem aus 25 Milliarden Zellen bestehenden Gehirn überwacht, mit einer Präzision, die von keiner menschlichen Technik erreicht wird. Die Weisheit einer einzigen der 75 Billionen Zellen, die Jahr für Jahr ihre Arbeit tun, ist schier unfassbar. Im Zellkern leben die Chromosomen mit den Genen, in denen sich der Lebenscode befindet, der Größe und Aussehen, die Farbe von Augen und Haaren bestimmt und für die Ausbildung und das Zusammenspiel des ganzen Organismus verantwortlich ist. Es ist mit Händen zu greifen, dass hinter all dem ein Potenzial steckt, das jenseits der materiellen Vorgänge liegt - nämlich die unsichtbaren Lebens- und Selbstheilungskräfte des Organismus.
Die Seele und die Naturwissenschaft
Die Gesetze der Materie gelten nur für die körperliche Natur des Menschen, für das Gefährt seiner Seele. Körper und Seele sind jedoch eng ineinander verflochten. Die uns als Materie erscheinenden Atome und Moleküle des Körpers sind nichts anderes als eine Konzentration von Energie und Schwingung. Es sei an ein Wort des Atomphysikers Max Planck (1858-1947) erinnert: »Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche das Atom als winziges Sonnensystem zusammenhält. Da es aber im Weltall keine Kraft an sich gibt, müssen wir hinter dieser Energieform einen bewussten und intelligenten Geist annehmen. Dieser ist der Urgrund
der Materie!« Für die großen Ärzte des Abendlandes wie Hippokrates (460-375 v.
Chr.) und Paracelsus (1493-1541), war alles Physische mit Seelischem und Geistigem verbunden, die in ständiger Wechselwirkung miteinander stehen. Daraus folgt, dass sowohl die Entstehung der Krankheit als auch der Prozess der Heilung nur ganzheitlich erfolgen kann.
In
dem Buch Ursache und Entstehung aller Krankheiten
(http://www.das-wort.com/cgi/gen_article.cgi?article=s117de&type=toc)
sind diese Zusammenhänge ausführlich dargelegt: »Die Lebenseinstellung und der Lebenswandel des Menschen sind für die Seele entscheidend. Wie der Mensch denkt und lebt, entsprechend magnetisiert sich die Seele. Was der Mensch also denkt und spricht und wie er handelt, das registriert die Seele. Sowohl die Seele als auch der Mensch bestehen aus Atomen. Die Seele besteht aus den geistigen Atomen, der Mensch aus den materiellen Atomen. Und doch strahlt die geistige Energie in die materielle, d. h. in die
herunter transformierte
Kraft.«1
Und weiter: »Der disharmonische Mensch wirkt also mit seinen Gegensätzlichkeiten beständig auf sein Nervensystem ein, welches das Verbindungsnetz mit der Seele ist. Er verkrampft die feinen Lebensnerven, durch die und an denen entlang die Geistkraft, das Leben, strömt, die den Körper gesund und lebensfreudig erhalten möchte.
Durch die Unwissenheit vieler bezüglich der Macht der Gedanken verkümmert der Körper, trotz äußerer Pflege; und auch die Seele, das geistige Gebilde im Menschen, das Buch des Lebens, verschattet sich mehr und mehr. Die Seele zeichnet in sich alle Regungen und Neigungen des Menschen auf, seine Empfindungen, Gedanken, ebenso alle Vorgänge in und an ihm. Ist das Nervensystem verkrampft, dann fließt entsprechend wenig Lebenskraft in den Körper. Das bewirkt, dass der Mensch wiederum neue Ursachen schafft oder dass seelische
Belastungen aufbrechen, weil er dadurch in Schwingungsbereiche gelangte, welche die seelischen Belastungen zur Auswirkung kommen lassen.«2
Auf Geistheilung vertrauen?
Offenbar spüren immer mehr Menschen, dass Krankheit und Gesundheit nicht allein eine körperliche Angelegenheit sind. Anders ist es kaum zu erklären, dass nach jüngsten Umfrageergebnissen fast 2/3 der Deutschen, ebenso wie die Mehrheit der Amerikaner, im Krankheitsfall weniger auf die High-tech- und Apparatemedizin vertraut, sondern eher auf »sanfte« und »alternative« Heilmethoden, was immer der einzelne darunter verstehen mag. Die Palette der Angebote ist bunt und kaum noch zu durchschauen. Sie umfasst die traditionelle chinesische Medizin
(TCM/Akupunktur), indische Ayurveda-Therapien, tibetische und keltische Heilpraktiken, die klassische Homöopathie, Chiropraktik u.v.a.m. Noch undurchsichtiger wird die Szene durch die Angebote von »Geistheilern«. Inzwischen ist daraus eine ganze Zunft entstanden. Allein im deutschsprachigen Raum schätzt man bis zu 2.000 hauptberuflich Tätige, deren Kundschaft 4 - 5 Millionen Heilungsuchende umfassen soll. In England arbeiten diese Heiler bereits seit den 50er-Jahren ganz offiziell mit Krankenhäusern und Ärzten zusammen; in Deutschland ist dies nur ausnahmsweise der Fall. Hierzulande und in Österreich dürfen nur Ärzte oder Heilpraktiker Kranke behandeln. Wer ohne entsprechende Erlaubnis diagnostiziert und therapiert, muss mit dem Staatsanwalt rechnen.
Wer bei einem solchen Heiler Zuflucht sucht, erhofft sich von ihm - mehr oder weniger bewusst - die Übertragung von Energie, die zur Genesung führen soll. Vielfach geschieht dies durch Handauflegen. Die Vorstellung, dass der Kranke dadurch »bestrahlt« wird, ist weit verbreitet. Einzelne Heiler scheinen auch durchaus im Stande zu sein, auf körperliche Defekte unmittelbar Einfluss zu nehmen und Linderung zu verschaffen. Ob das dann auch schon ein »Heilerfolg« war, mag dahin stehen. Das Verschwinden von Symptomen muss noch keine Heilung sein.
Körperliche Schmerzen sind »Botschaften«. Wenn man sie zum Schweigen bringt, heißt das noch nicht, dass ihre Information auch verstanden wurde. Wer nur die warnenden Schmerzen beseitigt, hat noch nicht ihre Ursachen behandelt.
Er riskiert sogar, dass sich die eigentliche Krankheit nun symptomfrei und unbemerkt, vielleicht bis zum tödlichen Ausgang, weiter entwickelt. Der
Energie spendende Heiler macht seinen Patienten auf diese Weise nicht »heil«, sondern agiert ähnlich wie ein Schulmediziner, der schmerzstillende Medikamente verordnet: Beide decken die Krankheit oft nur zu, ohne sie zu beseitigen.
Heilung durch innere Umkehr
Jede Unpässlichkeit und Krankheit hat, wie gesagt, ihre tieferen, in jedem Fall seelische Ursachen. Sie können in diesem und in früheren Erdenleben des Kranken liegen. Hat er negative, zerstörerische Kräfte entwickelt, so werden diese auf ihn zurückwirken.
»Das bewirkt im Laufe seines Lebens oder seiner Leben, dass die Seelen- und Körperkräfte nachlassen und Unpässlichkeiten, Schicksalsschläge und Krankheiten an die Stelle von Glück, Zufriedenheit und Gesundheit
treten.«3 Es geht also darum, diese negativen Kräfte, die aus der Seele in den Organismus des Kranken fließen, die sich wie dunkle Wolken vor die Sonne des Lebens und seine Selbstheilungskräfte schieben, aufzulösen. Das ist nicht durch die passive Entgegennahme irgendwelcher Heilstrahlen möglich, sondern nur durch die innere Umkehr des
Heilungsuchenden, indem er seine negativen Gefühle, Empfindungen, Gedanken und Taten, also Missgunst und Hass, Ablehnung und Streit, erkennt, in Ordnung bringt und nicht wieder aufleben lässt.
Der moderne Mensch hört es nicht gern, aber es ist wahr: Krankheit hat etwas mit Fehlverhalten zu tun, mit einem Verstoß gegen die Gesetze des Lebens. Das lehrte bereits Jesus von Nazareth, indem Er die von Ihm Geheilten ermahnte, nicht mehr zu sündigen, um nicht erneut zu erkranken. Und
in einer »Christus-Botschaft aus dem All« in unserer Zeit heißt es: » ... eure Seelen können nur heil werden und euer Körper gesunden, wenn ihr mit Meiner Kraft die Ursachen bereinigt. Bereinigt ihr die Ursachen, die Sünde, dann hebt sich die Wirkung in eurem Körper auf und ihr gesundet oder bleibt
gesund.«4
Hier liegt der zentrale Unterschied zwischen der herkömmlichen Geistheilung, die mit dem Magnetismus des Heilers arbeitet, und der Glaubensheilung, die die Aktivierung der göttlichen Selbstheilungskräfte im Heilungsuchenden zum Ziel hat.
In dem Buch Glaubensheilung - die Ganzheitsheilung heißt es hierzu: »Ist es der Gottes-Geist, der eine Heilung des Körpers bewirkt, so geschieht dies nur auf dem Weg über die Reinigung der Seele, die nicht ohne das Mitwirken des Heilungsuchenden selbst, ohne dessen Selbsterkenntnis und Bereinigung seiner Fehlhaltungen, zustande kommt. Das ist die echte Heilung, die Ganzheitsheilung, die Heilung der Seele und ihr zufolge die Möglichkeit der Heilung des Körpers. Dabei hilft der urchristliche Glaubensheiler insofern, als er als Bruder, als Schwester, dem Heilungsuchenden durch sein selbstloses Gebet zur Seite steht. Sein Gebet besteht gleichsam aus der Ausrichtung auf den Strom des Heils, Gott, und der Bitte, dass Sein Wille geschehen möge.«
Die innere Umkehr, die sich auch in einem anderen Denken und Handeln bemerkbar macht, mag den Heilungsvorgang anstrengender erscheinen lassen als die Entgegennahme eines »Energiepflasters«, mit dem bei der herkömmlichen Geistheilung die inneren und äußeren Wunden einer Krankheit »zugeklebt« werden - vor allem, weil die damit einhergehende Beseitigung der Symptome nicht selten zu schnellen oder spektakulären »Heilerfolgen« führt. Doch nur die Aktivierung der Selbstheilungskräfte mit Hilfe des inneren Arztes und Heilers Christus durch die Bereinigung der seelischen Fehlhaltung vermag wahre Ganzheitsheilung zu bewirken, die nicht nur die Behandlung von Krankheitssymptomen ist.
Gebets- und Glaubensheilzentrum
Inzwischen gibt es auch hier umfangreiche Erfahrungen. In Würzburg entstand ein Zentrum urchristlicher Glaubensheilung, das an den Heilauftrag des Jesus von Nazareth anknüpft. An vielen Aufzeichnungen innerhalb und außerhalb der Bibel wird darüber berichtet, wie Er Menschen heilte. Mitunter kam es zu einem regelrechten Ansturm von Heilungsuchenden - Lahmen, Blinden, Tauben und Aussätzigen, die ihre ganze Hoffnung auf Ihn setzten. Viele von ihnen konnte Er heilen, weil sie an Ihn glaubten. Und Seinen Jüngern gab Er den Auftrag, das Gleiche zu tun, wie Lukas berichtet: »Er rief aber die Zwölf zusammen und gab ihnen Gewalt und Vollmacht über alle bösen Geister und dass sie Krankheiten heilen konnten, und sandte sie aus zu predigen das Reich Gottes und zu heilen«
(Lukas 9, 1). Jesus selbst sprach zu den Geheilten oft die Worte: »Dein Glaube hat dir geholfen; gehe hin und sündige fortan nicht mehr!«
Beim Urchristlichen Heilen hält der Glaubensheiler seine Hände über das Haupt des Heilungsuchenden und verbindet sich mit dessen Seele im Gebet. Die Christuskraft in beiden aktiviert die Selbstheilungskräfte des
Heilungsuchenden, wenn dieser bereit ist, sich dem inneren Christuslicht zu öffnen. Dann können in ihm Gefühle, Gedanken oder Bilder aus seinem Leben aufsteigen, die ihm bewusst machen, durch welche Gedanken und Handlungen er seine Seele belastet hat. Oft kommen diese Erkenntnisse auch erst später. Der Bereinigungskreislauf kommt in Gang: Der Heilungsuchende kann in sich erkennen, was seinen körperlichen Leiden zugrunde liegt. Wenn er bereit ist, das erkannte Sündhafte zu bereuen und zu bereinigen, dann befreit er allmählich seine Seele von ihren Verschattungen, deren Folge die körperlichen Leiden waren.
Dieser Urchristlichen Glaubensheilung liegt freilich ein anderes Menschenbild zugrunde als die Vorstellung vom Menschen als funktionierende Organmaschinerie, den man mit neuen Ersatzteilen »repariert« und ihm so zu einem möglichst langen irdischen Leben verhilft.
Bei der Glaubensheilung wird der Körper als Gefährt der Seele verstanden. Der Mensch ist auf der Erde, um zu lernen, um sich zu erkennen und sich von Sündhaftem zu befreien, das sich in Problemen, in Schwierigkeiten oder auch in einer Krankheit zeigen kann. So kann auch eine Krankheit den Menschen seinem Lebensziel ein Stückchen näher bringen.
Den Arzt in die Heilung einbeziehen
Die Glaubensheilung soll den Gang zum Arzt des Vertrauens nicht ersetzen.
Vielmehr wird
der Heilungssuchende darauf hingewiesen, dass er den Arzt in die Ganzheitsheilung einbeziehen möge. Nicht selten sind es dann auch die Ärzte, die sich über die plötzlichen Fortschritte ihrer Patienten wundern, sei es, dass nach einer Operation die Genesung viel schneller erfolgt als dies normalerweise der Fall ist, sei es, dass vielleicht eine Operation nach den Feststellungen des Arztes gar nicht mehr erforderlich ist, weil der Anlass für den operativen Eingriff »wie durch ein Wunder« plötzlich weggefallen ist.
Wurzelwerk des Egos entwirren
Der Umstand, dass die meisten Heilungsuchenden zugleich in ärztlicher Behandlung sind, mag ein Grund dafür sein, dass die Erfolge der Urchristlichen Glaubensheilung nicht so spektakulär erscheinen. Das Weltweite Gebets- und Glaubensheilzentrum des Jesus, des Christus, legt auch keinen Wert auf spektakuläre Berichte von »Wunderheilungen«. Die äußere Genesung folgt immer der inneren Umkehr, was sich aus den Rückmeldungen der Heilungsuchenden ergibt. Sie haben körperlich erfahren, wie sehr es darauf ankommt, was der Mensch in das Gefäß seines Körpers an Gefühlen, Empfindungen, Gedanken, Worten und Handlungen eingibt. Sind es Leidenschaften, Hass, Neid und Feindseligkeit, oder sind wir bereit, mit unserem Nächsten Frieden zu schließen - zunächst in Gedanken und dann in unserem Handeln, im Verhalten gegenüber Freunden und Kollegen, Ehepartnern und Kindern? Halten wir an unseren negativen Gedanken und Handlungen fest, dann bewirkt dieses Gegensätzliche einen unsichtbaren Kreislauf, der durch unseren Körper fließt: durch unser Ober- und Unterbewusstsein, durch unsere Zellsysteme, durch Blut- und Lymphgefäße, durch die Knochensubstanz, durch Hormone und Drüsen. Versöhnen wir uns mit unserem Nächsten, dann reinigt sich unser Gefäß von den negativen Inhalten und wir finden allmählich zu
unserem Seelengrund, dem Urlicht in uns, Gott. Nicht nur unsere Seele, sondern auch unsere Zellverbände atmen auf, wenn wir das Wurzelwerk unserer Fehlhaltungen ernsthaft entwirren und lösen, indem wir unsere Eingaben und unsere Verhaltensweisen gegenüber unseren Nächsten bereinigen, d. h. bereuen, um Vergebung bitten und selbst vergeben und das Negative nicht mehr tun. Jeder hat die Freiheit, an einem Scheinleben des allzu Menschlichen festzuhalten oder zum göttlichen Licht in sich zu finden, dem Christuslicht, das die Selbstheilungskräfte in uns aktiviert, die dann in unserem Körper wirksam werden und Heilung bewirken können, wenn es gut für unsere Seele ist.
(cs)
1 Aus: Ursache und Entstehung aller Krankheiten. Was der Mensch sät, wird er ernten.
3. Auflage, 1992, S. 266
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2 Aus: Ursache und Entstehung aller Krankheiten, S. 133 f.
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3 Aus: Ursache und Entstehung aller Krankheiten, S. 84
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4 Aus: Ursache und Entstehung aller Krankheiten, a. a. O.
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> Informationen zum Weltweiten Gebets- und Glaubensheilzentrum des Jesus, des Christus in Würzburg: Tel. 0931/3903-290, Fax: 0931/3903-299, oder im Internet:
www.heilzentrum.cc
Journal Das Friedensreich, Ausgabe Nr. 2/01 |