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Warnung & Verheißung Feuerzeichen der Zeitenwende Viele Menschen glauben an Gott, ja sogar an einen liebenden Gott. Dennoch gehen sie davon aus, dass dieser Gott ziemlich weit weg ist und eine unmittelbare Kommunikation mit Ihm nicht möglich ist.
Propheten als Ketzer verfolgt Etwas Unglaubliches zeichnete sich ab: Der Fall, die Abkehr von Gott, die bereits vor der Entstehung irdischen Lebens in der geistigen Welt stattfand, sollte rückgängig gemacht, die lange angekündigte Wende vollzogen werden. Immer wieder verkündet Jesus dieses neue Reich. Er meinte nicht eine äußere Herrschaft, sondern die innere Verwandlung durch die Erfüllung des Gebotes der Gottes- und Nächstenliebe. Doch Jesus von Nazareth hatte bereits angekündigt: »Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen, wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit führen.« Viele Christen kennen diese Stelle des Johannesevangeliums, aber verkennen ihre Bedeutung und verschließen sich damit den Blick auf das große Ereignis unserer Tage: Dass Gott erneut ein hohes Geistwesen zu den Menschen gesandt hat, das sich in einer Frau mit dem irdischen Namen Gabriele inkarnierte, der die unmittelbare Kommunikation mit der geistig-göttlichen Welt möglich wurde. Wie kam es dazu? Von Gott »in Dienst« genommen Ein Prophet fällt nicht vom Himmel und beschließt eines Tages, als Sprachrohr Gottes aufzutreten. Er studiert auch nicht philosophische, esoterische oder theologische Schriften, um Wissen anzuhäufen, das er dann weiterzugeben versucht. Ebenso wenig lässt er sich von menschlichen Gehilfen etwas einflüstern, um mit fremdem Wissen ein »religiöses Konzept« zu entwickeln. All das würde ihn als Instrument Gottes von vornherein untauglich machen - die Ausrichtung auf menschliches Wissen ebenso wie ein aus dem Eigenwillen kommender Entschluss, »Prophet zu werden«. Die unmittelbare Kommunikation der menschlichen Seele mit dem in ihr wohnenden göttlichen Geistfunken, die zum Inneren Wort wird, kann nicht erzwungen werden. Sie setzt die demütige Bereitschaft eines geläuterten Menschen voraus. Und wenn das Innere Wort zum Prophetischen Wort werden soll, muss eine göttliche Berufung hinzukommen. Der Einbruch des Göttlichen in die menschliche Seele und in das Leben des Berufenen erfolgt übermächtig und lässt dem Auserwählten Gottes keine Wahl. Er wird vom Allmächtigen »in Dienst genommen« und durch manches Leid auf seine Aufgabe vorbereitet. Menschliche Wünsche und Bindungen werden gekappt, auf dass der Mensch ein reines Instrument wird, durch das Gott sprechen kann. Der Schöpfer schweigt nicht! All das widerfuhr auch Gabriele. Als sie vor rund 25 Jahren zum ersten Mal die Lichtsprache des Geistes in ihrem Inneren vernahm, erging es ihr nicht anders als den großen Propheten vor ihr. Sie berichtet: »Ich erschrak und wollte den inneren Strom unterbinden. Daraufhin kamen die liebevollen Worte: Fürchte dich nicht. Ich begleite dich während deines ganzen irdischen Lebens. Du standest immer in meiner Obhut. Denn du bist ausgegangen, um Mein Wort aufzunehmen und es der Welt wiederzugeben.« Sie wurde in einem Vierteljahrhundert zum größten Propheten nach Jesus von Nazareth. Ein gewaltiges Offenbarungswerk und eine weltweite urchristliche Bewegung sind durch sie entstanden. Unzählige Male sprach der Gottesgeist durch ihre Stimme in öffentlichen Veranstaltungen, indem sie den inneren Lichtstrom in menschliche Worte übersetzte. Unzählige Male sprach Gott zu ihr in der Stille ihres Herzens mit dem Auftrag, das in ihrem Inneren Vernommene an die Menschheit weiterzugeben. Und so geschah es erneut am 27. Februar 2001 in einer aufrüttelnden Warnung des Schöpfergottes an die Menschheit, die wir in der letzten Ausgabe des Friedensreiches wiedergeben durften. Das Alte vergeht, das Neue entsteht Bereits bei Jesaja ging es um eine Botschaft, die dreierlei enthielt: Eine Warnung, eine Ankündigung großen Unheils und eine Verheißung großen Heils. Die Warnung: Lasst ab von den Brandopfern und Schlachtopfern, hört auf, Böses gut und Gutes böse zu nennen, die Finsternis als Licht darzustellen und das Licht als Finsternis. Die Ankündigung des Unheils: Die Bosheit und Gottlosigkeit der Menschen wird zu großen Heimsuchungen führen - zu kriegerischen Auseinandersetzungen und Naturkatastrophen. Durch den Propheten Jesaja verkündet Gott bereits vor 2.700 Jahren der Menschheit die ökologischen Katastrophen von heute: »Die Erde wird leer und beraubt sein ..., das Land verdorrt und verwelkt, der Erdgeist verschmachtet und verwelkt ..., die Erde ist entweiht von ihren Bewohnern, denn sie übertreten das Gesetz und ändern die Gebote und brechen den ewigen Bund.« Der prophetische Bannstrahl bzw. das Gesetz von Ursache und Wirkung trifft auch »Babel, das Schönste unter den Königreichen«. Es wird zerstört werden wie Sodom und Gomorra, wie es heißt. Hier klingt bereits an, was in der Johannes-Offenbarung rund 800 Jahre später wieder aufscheint: Die Hure Babylon, das biblische Symbol für einen veräußerlichten Religionskult, ist dem Untergang geweiht: jene Institutionen also, die sich mit Prunk und Pracht, mit magischen Riten und starren Dogmen zwischen Gott und die Menschen stellten und um die Macht auf dieser Erde buhlten. Johannes von Patmos wird in seiner Apokalypse noch deutlicher als Jesaja: »Ziehet aus von ihr, mein Volk, damit ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden und von ihren Plagen nichts mitbekommt.« Doch zurück zu Jesaja und dem dritten Teil seiner Botschaft, der Verheißung: Sie umfasst zunächst die Geburt eines Knaben, der zum Erlöser der Menschheit werden wird. Und sodann die Wiederkunft des Christus-Geistes in ein entstehendes Friedensreich, in dem Schwerter zu Pflugscharen werden, in dem die Wölfe bei den Lämmern wohnen und die Panther bei den Böcken lagern werden, in dem ein kleiner Knabe Kälber und junge Löwen hüten wird, in dem Kühe und Bären zusammen weiden werden und in dem ein Säugling am Loch der Otter spielen wird ... Kein Kult und keine Schlachtopfer Ein weiterer großer Prophet vor Jesus von Nazareth war Jeremia. Auch er warnte unter dem Stichwort »Babel« vor einem veräußerlichten Religionskult; auch er wendet sich gegen Brandopfer und Schlachtopfer. Jeremia las der Priesterkaste seiner Zeit die Leviten. Er rief das Volk auf, umzukehren und nicht auf die Lügenworte zu hören, wenn ihm jemand sagt: »Hier ist des Herrn Tempel.« Er rief seinen Zeitgenossen zu: »Bessert euer Leben und euer Tun. Übt keine Gewalt gegen Fremde.« Den Priestern war dies zuviel. Sie forderten seinen Tod. Bevor Jeremia starb, vermutlich durch Steinigung, kündigte er große Trübsal an, Krieg und Naturkatastrophen. Doch auch durch Jeremia verkündete Gott den ewigen Bund, in dem Er sich nicht von Seinem Volk abwenden wird. Man werde wieder Felder kaufen in diesem Land, von dem es heißt, es sei eine Wüste, und schließlich: »Ich lege mein Gesetz in sie hinein und schreibe es in ihr Herz. Ich werde ihr Gott sein und sie werden mein Volk sein.« Geistige Ursachen des Vandalismus 500 Jahre später erschien Jesus von Nazareth auf dieser Erde. Seine Botschaft ist zum Teil in der offiziellen Bibel noch zu finden: Die Bergpredigt, die Warnung, sich mit einem äußeren Glauben zu begnügen - das Reich Gottes ist inwendig in euch, lehrte Er; nicht der Glaube, sondern die Tat ist entscheidend; Sein Friedensreich wollte Er auf die Erde bringen, wenn es die Menschen angenommen hätten. Auch Er warnte vor den Folgen der Gottlosigkeit. Kriege und Naturkatastrophen prophezeite Er, Erdbeben, ja sogar Erschütterungen unseres Sonnensystems. Hatte Er eine Neigung der Erdachse im Auge oder den Einschlag von Meteoriten oder einen Polsprung? Letzterer ist bekanntlich schon seit langem überfällig. Doch durch alle Trübsal leuchtet auch und vor allem bei Jesus von Nazareth die Botschaft, dass das Reich Gottes nahe ist, die geistige Wiederkunft des Christus Gottes, der über Sein Reich des Friedens herrschen wird. Die Scheiterhaufen brennen wieder Wer hat diese Mahnungen befolgt? Inzwischen brennen die Scheiterhaufen wieder in Europa. Diesmal werden Tiere verbrannt. Millionen von Schafen, Schweinen und Rindern gehen in Rauch auf. Die Tierschlächterei des modernen Menschen führt sich selbst ad absurdum: Bislang wurden die Tiere getötet, um sie zu verspeisen; in den letzten Tagen wurden in England 250.000 Tiere umgebracht, nicht, weil man sie verspeisen will und auch nicht, weil sie krank sind, sondern weil sie krank werden könnten; und in Deutschland werden bis zu 400.000 gesunde Rinder als Müll entsorgt, um den Rindfleischpreis zu stützen. Kann die Menschheit noch weiter sinken? Evolution durch Friedfertigkeit Doch es geht um mehr: Um eine neue innere Einstellung zur Natur und zu den Tieren, um ein Vegetariertum, das nicht nur aus Angst vor BSE entsteht, sondern aus Achtung und Liebe gegenüber unseren Tiergeschwistern. Wie gehe ich mit den Hunden, mit den Katzen um, die mir täglich begegnen? Was verbindet mich mit den Pflanzen und Tieren im Garten und in der freien Natur? Die Friedfertigkeit gegenüber den Tieren ist nur möglich, wenn wir auch untereinander friedfertig werden. Nur dann ist es möglich, den Evolutionssprung zu tun, der in dieser Zeitenwende ansteht und zu dem uns der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs aufruft: den Frieden und die Einheit untereinander und mit der Natur zu finden. Denn jetzt ist die Zeit, in der das Friedensreich entsteht, das seit Jesaja angekündigt ist. Die ersten Ansätze finden bereits statt, durch eine Gruppe von Menschen, die sich zusammengefunden hat, um Felder und Wälder zu erwerben, auf denen Menschen und Tiere friedlich zusammenleben können, auf denen ein friedfertiger Landbau stattfindet, bei dem man keine Tiere schlachtet und die Gaben der Natur rein und unverfälscht als gesunde Lebensmittel weitergibt. Doch darüber hinaus geht es darum, dass jeder an seinem Arbeitsplatz, in seinem Freundeskreis und in seiner Familie Ernst macht mit dem, wozu der Gott aller Propheten erneut aufgerufen hat - zum Frieden unter den Menschen und zum Frieden mit der Natur. (C. Sailer)
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