|
Friedensreich aktuell Eine Schafdame betreut ein krankes Reh Die kleine Tiergemeinschaft auf dem friedfertigen, kleinen Eiland, das im Auftrag der Gabriele-Stiftung bewirtschaftet und gepflegt wird, wächst. Es scheint sich unter den Rehen, den Hasen und Füchsen herumzusprechen, dass sie auf diesem kleinen Stückchen Land vom Boden her nichts zu befürchten haben, dass hier die Felder frei von Gift, von Mist und Gülle sind, so dass die Früchte gut und genießbar sind. Auch spüren die Tiere mehr und mehr, dass hier die Menschen ihre Freunde sein wollen. Manche Begebenheiten, die sich auf diesem friedfertigen Landstrich ereignen, klingen für Normalbürger fast märchenhaft: Zwar liegt das Lamm noch nicht beim Löwen - doch Hasen und Rehe springen gemeinsam über die Wiese, Pferde und Esel grasen unmittelbar nebeneinander und Schafe kümmern sich um kranke Rehe ... »Dieses Schaf ist oberklasse ...« In der letzten Ausgabe berichteten wir von einem Reh, das verletzt und mit schweren Nerven- und Augenschäden bei den Menschen auf dem friedfertigen kleinen Eiland Hilfe suchte... Eine Tierärztin konnte die Wunden nähen und das völlig
geschwächte Tier mit Aufbaumitteln, Vitaminen und Mineralstoffen stärken. In
einer kleinen, geschützten Krankenstation am Rand eines kleines Wäldchens wird »Ahmrena«,
wie das Reh genannt wird, seither fast rund um die Uhr versorgt. Sie ist noch
immer sehr schwach und abgemagert. Zwar hat eine mehrmals sorgfältig
durchgeführte Augenkur Erfolg gezeigt, so dass Ahmrena Nahrung erkennen und
selbst essen kann, doch ist ihr Gesundheitszustand weiterhin kritisch. Kürzlich erwies sich Mamamäh einmal mehr als ein Segen für das kranke Reh: »Es war 20 nach 10 Uhr in der Nacht und Mamamäh blökte und blökte, was sie sonst nie so ausdauernd tut. Sie blökte so lange, bis ich zur »Krankenstation« kam. Schon am Tor erwartete sie mich. Der Grund war: Ahmrena hatte sich in einer Hütte verkrochen, aus der sie nicht mehr herauskam. Sie saß fest - und Mamamäh hatte um Hilfe geblökt. Kaum war ich da, legte sich das Schaf hin und machte die Augen zu. Es hatte seine Aufgabe erfüllt - der Rest war mein Part ...«. Die Menschenpflegerin befreite Ahmrena aus ihrer Lage und brachte Mamamäh ein paar Leckereien zum Dank für die wachsame Betreuung. Ob Ahmrena wieder gesund wird, ist nicht sicher; sowohl Leber,
Niere als auch Lymphe sind toxisch stark belastet - irgendwo muss sie sich
schwere Vergiftungen zugezogen haben. Doch fest steht: Ahmrena hat einen kleinen
Meilenstein begründet. Als eines der ersten Rehe, die vom Menschen über
Jahrhunderte gejagt und damit scheu gemacht wurden, hat sie sich in die Nähe der
Menschen begeben, um dort Hilfe zu erhalten. Und über ein sehr viel feineres
Kommunikationssystem, als das, worüber wir Menschen verfügen, gibt Ahmrena die
guten Erfahrungen, die sie mit Menschen - und natürlich auch mit Schafen -
macht, an ihre Rehgeschwister weiter. So kann ganz allmählich Wirklichkeit
werden, was von den Propheten aller Jahrtausende angekündigt wurde: ein Reich
des Friedens, in dem Mensch, Tier und Natur in friedvoller Einheit untereinander
leben - und in Verbindung zu Gott, ihrem Schöpfer. (Silke Dziallas) Die Gabriele-Stiftung, das Saamlinische Werk der Nächstenliebe an Natur und Tieren, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Lebensraum für wildlebende Tiere zu schaffen. Nähere Informationen unter: Tel. 09391/504-427, Fax -430, www.gabriele-stiftung.de Spenden: Treuhandkonto Armin Grätzer, Volksbank Main-Tauber, BLZ 673 900 00, Kto.-Nr. 206245 |
Journal Das Friedensreich, Ausgabe Nr. 8/02
Copyright © Verlag DAS WEISSE PFERD GmbH, Marktheidenfeld,
Deutschland
Altfeld, Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld,
Fax: 09391 / 504-210
http://www.das-weisse-pferd.com -
E-Mail:
info@das-weisse-pferd.com
TV-Programmtipp:
http://www.erde-und-mensch.org/de
Einige aktuelle
Themen:
Im Blickpunkt: Die Main-Post -
http://www.das-weisse-pferd.com/2009/mainpost_holtzbrinck_universelles-leben.html
Die Neue Zeit-TV auf Astra
Digital - http://www.das-weisse-pferd.com/2009/die_neue_zeit.html
Die Kirche soll sich nicht mehr "christlich" nennen -
http://www.christus-oder-kirche.de
Die verschwiegenen
Leiden von Organspender und Organempfänger -
http://www.theologe.de/theologe17.htm