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Christus heilt »Eigentlich
dürfte ich nicht mehr leben« Kann man einem schwerkranken Menschen sagen: »Sie haben
vielleicht noch zwei Jahre oder einige Monate zu leben.«? Nimmt man ihm dann
nicht die Hoffnung? Diese mag unbegründet erscheinen, wenn man ausschließlich
auf den Zustand des Körpers blickt und auf die Erfahrungen, die man von anderen
Menschen in einer ähnlichen Situation her kennt. Doch in der Seele eines
Menschen können kaum geahnte Kräfte mobilisiert werden, wenn dieser z. B. daran
glaubt, dass er der Krankheit nicht hilflos ausgeliefert ist, sondern dass er
auch selbst an der Genesung oder Linderung von Schmerzen mitwirken kann. So kann
er sich z. B. im Gebet an Christus wenden und das innere Bild der Gesundheit in
sich bejahen, eventuell mit den Worten: »Ich bin gesund, weil Du, Christus, in
mir auferstehst.« Dies fällt umso leichter, wenn man sich gleichzeitig
vorstellt, wie das Licht einen durchströmt, wie es die Körperzellen durchpulst,
die Blutgefäße, die Muskeln, die Organe, alles. »Ich bin gesund« Gerade wenn die Schmerzen sich wieder ein wenig bemerkbar machen
und die Angst wiederzukommen droht, ist es wichtig, sich klarzumachen, dass
Christus da ist. Dies kann man z. B. mit folgenden oder ähnlichen Worten oder
Gedanken tun: »Christus ist in mir. Der Geist Christi steht auf in mir. Ich bin
gesund, weil Du, Christus, in mir auferstehst, weil Du in mir bist.« (D.
Potzel) |
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