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Neue Funde und ein altes Weltbild: Darwins Evolutionstheorie offenbar falsch Woher kommt der Mensch? »25 Jahre lang habe ich danach gesucht«, freute sich der französische Fossiliensammler Michel Brunet. Die Knochen, die er in der Wüste des Tschad gefunden hat, »erschüttern unsere Vorstellung von den frühesten Kapiteln der Menschheitsgeschichte« (Der Spiegel Nr. 29/2002). Das versteinerte Schädelfragment, das er glücklich den Medien präsentierte, ist in der Tat erstaunlich: Etwa sieben Millionen Jahre alt, gehört es zu einem Wesen, dessen Vorder-Schädel wesentlich mehr dem eines Menschen gleicht, als beispielsweise der des drei Millionen Jahre später lebenden »Australopithecus«, der zu den entfernteren Vorfahren des Menschen gezählt wird. Schon wieder muss der »Stammbaum« des Menschen umgeschrieben werden. Der »gemeinsame Vorfahre« von Schimpanse und Mensch, nach dem Paläoanthropologen (Urmenschenforscher) seit über hundert Jahren suchen, muss noch früher gelebt haben als bisher angenommen. Eine direkte Entwicklungslinie von solchen affenartigen Wesen zu den heutigen Menschen wird immer unwahrscheinlicher. Man spricht vielmehr von einem »buschartigen« oder »unordentlichen« Verlauf dieser Entwicklungslinien, von einer Vielzahl von »Varianten«, die sich immer wieder miteinander kreuzten, dann wieder getrennte Wege gingen ... Die Forscher sind nicht zu beneiden. Während sie
sich nach außen hin über neue Funde begeistern, mag manch einer bei sich denken,
was ein ungenannter amerikanischer Wissenschaftler bei einem früheren Fund offen
aussprach: »Man sollte ihn eigentlich lieber gleich wieder eingraben« (National Geographic, deutsche
Ausgabe,
Nr. 8/2002, S. 79). Wo kommen wir her? Unabhängig vom Streit der Gelehrten löst jeder neue Fund früh-menschlicher oder vor-menschlicher Knochen eine schillernde Faszination in der Öffentlichkeit aus. Dahinter steckt, ausgesprochen oder nicht, die Frage: Wo kommen wir als Menschen her? Sind wir »zufällig« entstanden? Und welche Rolle spielen wir auf diesem Planeten? Wie gehen wir mit der Erde um, auf der wir, zufällig oder nicht, mit Haut und Knochen »gelandet« sind? Der Zustand unserer Umwelt, wie er beispielsweise auf dem Umweltgipfel von Südafrika zur Sprache kam, präsentiert uns die schauderhafte Bilanz. »Kampf ums Dasein« auf Kosten der Natur?
Als Charles Darwin, Naturwissenschaftler und anglikanischer Geistlicher, 1859
sein Hauptwerk Über die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl oder
die Erhaltung der begünstigten Rassen im Kampfe ums Dasein veröffentlichte, sah
man den Planeten Erde noch nicht durch die Umweltzerstörung des Menschen in
Gefahr. Im Gegenteil: Man wollte die Natur dem Menschen unterwerfen, glaubte an
die Macht des ungebremsten Fortschritts der Technik. Und man wollte dazu die
Fesseln abschütteln, die Staatsmänner und Theologen der menschlichen
Gesellschaft auferlegt hatten: Alles war angeblich gottgewollt. So wie die
verschiedenen Tier- und Pflanzenarten angeblich direkt von Gott geschaffen
worden waren, so war auch der gesellschaftliche Platz jedes einzelnen angeblich
von Gott festgelegt worden. So lehrten es die Theologen – Darwin wusste es, denn
er war ja selbst einer von ihnen. Darwins Theorie erhob nicht nur die Biologie,
wie zuvor schon die Physik und Chemie, in den Rang einer »ernstzunehmenden«
Wissenschaft, sie hatte auch für das gesellschaftliche Selbstbewusstsein der
Menschen einen befreienden, emanzipatorischen Charakter: Wenn die jeweils
Tüchtigsten oder Anpassungsfähigsten im »Kampf ums Dasein« den Sieg
davontrugen, dann konnte man sein Wohlergehen ja selbst in die Hand nehmen, sich
durch Leistung bessere Plätze erkämpfen. Tiere sind oft intelligenter als der Mensch Man sieht also: Es geht nicht nur um wissenschaftliche Hypothesen, über die man geteilter Meinung sein kann. Es geht auch um die Frage, wohin es führt, wenn der Mensch sich selbst und die Entstehung des Lebens um ihn herum nur unter rein materialistischen Gesichtspunkten sieht. Darwin sprach immer wieder vom »Krieg«, der in der Natur tobe – doch er übersah, was Wissenschaftler erst in den letzten Jahrzehnten wieder zu sehen lernen: dass es in der Natur nicht nur »Krieg«, sondern mindestens ebenso viel Kooperation und Kommunikation gibt, ohne die sie überhaupt nicht existieren könnte. Auch der »gesunde Menschenverstand« weiß, dass aus Krieg keine Höherentwicklung erfolgen kann – und die Erde wurde von einer Ödnis am Anfang der Zeiten zu einem bis in die letzten Winkel mit Leben angefüllten Planeten. Darwin war der Auffassung, dass alle Lebewesen das Bestreben hätten, sich ungebremst zu vermehren, was eine der Grundvoraussetzungen seiner Theorie war. Er wusste nicht, dass die Tiere offensichtlich intelligenter sind als wir Menschen, indem sie nämlich über Mechanismen zur Selbst-Regulation ihrer Anzahl verfügen. Wer angesichts des Zustands unserer Erde von der kosmischen Intelligenz der Tiere etwas lernen möchte, oder anders gesagt: Wer als Mensch die ihm innewohnende, aber verschüttete kosmische Intelligenz ein Stück weit freilegen möchte, der sollte nicht nur die Wissenschaftler fragen, wo er herkommt und was seine Aufgabe ist. Die Aussagen der Wissenschaft gelten für den Bereich der Materie – und erweisen sich auch hier oft als unbewiesene Hypothesen. Auch die Theologen mit ihrer Kirchen-Bibel, die voller Fälschungen und Widersprüche steckt, sind als Ratgeber nicht zu empfehlen. Denn auch die biblische Schöpfungslehre (wissenschaftlich manchmal "Kreationismus" genannt) ist ganz an der Entstehung der Materie orientiert. Mehr als Knochen und Zellen Wer jedoch über die Materie hinaus denkt, der sieht sich selbst nicht nur als Knochen und Zellen, sondern er ahnt, dass das Leben in ihm aus einer anderen Welt stammt. Er beginnt auch in der Schönheit der Natur den Abglanz einer anderen Welt zu erahnen. Ist es der Himmel, der sich in der sichtbaren Natur des »blauen Planeten« widerspiegelt - und dessen Energie auch die sichtbare Natur durchströmt und am Leben erhält? Das Ziel: die Rückkehr Aus den Gottesoffenbarungen durch Gabriele, der Prophetin und Botschafterin Gottes für unsere Zeit, wissen wir, dass Gott, selbst Geist, nur Rein-Geistiges erschuf: die Himmel – und mit ihnen Geistwesen, geistige Pflanzen und geistige Tiere. Als sich einige Geistwesen von Gott abwendeten, mussten sie die Himmel verlassen. In unendlich langen Zeiträumen verdichtete sich ein geringer Teil des geistigen Kosmos zum materiellen Kosmos und mit ihm auch der Teil eines geistigen Planeten, der zum materiellen Planeten Erde wurde – und die Geistwesen verdichteten sich zu materiellen Menschen, deren Seelen sich immer wieder in neue Körper einverleiben können – so lange, bis sie umkehren und zu ihrem Ursprung, Gott, heimkehren. Wer in dieser Welt seinen wahren
Ursprung erahnt, der findet auch seine Aufgabe hier auf der Erde: mitzuhelfen,
dass der Geist Gottes, der alles Sein, auch die Materie, durchstrahlt, auch
diesen krisengeschüttelten Planeten umwandeln kann – indem wir Menschen in
Frieden miteinander und mit der Natur leben. Denn wie es im Himmel ist, so soll
und wird es auch auf der Erde sein.
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