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Ich, Ich, Ich -
Die Spinne im Netz
»Was kann ich als einzelner schon tun?« Angesichts von
Kriegsgefahren, wirtschaftlicher Talfahrt und fortschreitender Umweltzerstörung
wächst bei vielen Menschen das Gefühl der Ohnmacht. Man fühlt sich unter
Umständen wie in einem Spinnennetz gefangen. Inmitten dieser Situation suchen
Millionen von Menschen trotz alledem ihr persönliches Glück, oftmals nach dem
Motto »Ich Ich Ich – was neben mir ist, ist mir einerlei.« Dabei könnten gerade
die Mitmenschen in unserer näheren Umgebung unsere besten Lehrmeister sein, wenn
wir z. B. akzeptieren würden, dass eine Erregung über unseren Nächsten in erster
Linie uns etwas sagen möchte und der Mitmensch für uns vor allem ein »Spiegel«
war.
Diese Zusammenhänge wurden in dem Buch Ich Ich Ich – Die Spinne im Netz, das
bereits 1995 erschienen ist, genauer und anhand vieler Einzelsituationen
verständlich erklärt. Und wer sich seither darauf eingelassen hatte, erkannte
sich womöglich selbst als eine Spinne, die ihre Fäden zieht und andere in ihrem
Netz gefangen hält und für ihre Zwecke umgarnt und einspinnt. Doch wie kommt man
aus dem Spinnennetz heraus – aus dem eigenen Netz oder als die Beute, die im
Netz anderer Spinnen gefangen ist?
Dieses Buch schildert, wie wir einen Faden in die Freiheit finden können. Bei
der Autorin handelt es sich nämlich um eine Frau, der es gelungen ist, hinter
die Schleier der materiellen Welt zu blicken und mit der geistig-göttlichen Welt
in Kommunikation zu treten. Dadurch wurde Gabriele zur Prophetin und
Botschafterin für unsere Zeit, und sie gibt aus ihrem Bewusstsein sowohl
Einblick in die Bereiche des Lichts als auch in die Abgründe der Finsternis. »Um
uns, ihren Brüdern und Schwestern, beizustehen«, so steht es im Vorwort, zeigt
sie auf, was Mensch und Seele in den Abgrund ziehen möchte und wie noch viele
Menschen zur Besinnung kommen und umkehren können.
2000 Jahre lang haben sich die Christen von »Blindenführern mit kunstvollen
Kreuzen auf der Brust« verführen lassen, »weg von der schlichten Lehre des
Jesus, des Zimmermanns von Nazareth«, heißt es in der Einleitung, doch das muss
nicht so bleiben. Gabriele schreibt: »Öffnet Eure Herzen für Christus, der als
Jesus so war wie Du und ich, einfach und schlicht. Er hatte ein Herz aus Gold.
Er liebte und liebt uns. Erlebt Christus in euch! Er lässt sich in uns finden«
(S. 21).
Damit dies gelingt, enttarnt das Buch zunächst viele Masken, hinter denen sich
Menschen verstecken und mit denen sie sich anders darstellen als sie sind: »Für
den Weisen ist jeder Mensch ein Barometer, an dem er abzulesen vermag, was
dieser wirklich denkt und wer er ist. Von diesem Wissen gibt er aber nur so
viel, wie es seinem Nächsten hilfreich sein kann. Er schaut den Duckmäuser und
den Herrschsüchtigen, den Wichtigtuer und den Demut Heuchelnden ... Er weiß, was
der eine mit seinem Redeschwall ausdrücken möchte und warum der andere schweigt.
Er weiß, warum der eine stark und der andere labil ist ...« (S. 198 f.). Wir
lesen auch, wie Seelen aus dem Jenseits auf Menschen einzuwirken versuchen und
welche Kräfte hinter manchen Errungenschaften der Wissenschaft stecken, wie z. B.
der Organtransplantation oder der Gentechnologie. Auf diese Weise erleben wir
uns als Teil eines kosmischen Kampfes zwischen Licht und Finsternis, und wir
bekommen viele Hilfen, wie wir allmählich aus dem Spinnennetz herauskommen, in
das wir uns unter Umständen in vielen Inkarnation auf dieser Erde eingesponnen
haben. (dp)
Literatur:
Ich Ich Ich – die Spinne im Netz, 288
S., geb., Best.-Nr. S 325, 18,00,- €, SFr 30,70, + Versand, Verlag Das Wort, Tel.
09391/504-135, auch in Englisch, Französisch, Italienisch, Polnisch und
Slowenisch erhältlich.
http://www.das-wort.com/cgi/gen_article.cgi?article=s325de&type=desc&rtopic=bewusstesleben
Journal
Das Friedensreich, Ausgabe Nr. 2/03
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