Von der Wissenschaft in Frage gestellt

Hat der Mensch keinen freien Willen?

Immer mehr Wissenschaftler sprechen dem Menschen den freien Willen ab und verweisen dabei auf Experimente am menschlichen Gehirn. Sind wir also nur ein willenloses Produkt unserer eigenen Vergangenheit ohne die Möglichkeit eigener Einflussnahme?

»Hat der Mensch einen freien Willen?« – so überschrieb die Zeitschrift Geo das Titelbild ihres Januarheftes. Andere Überschriften der letzten Monate sind da weit weniger zögerlich: »Der freie Wille ist eine Illusion« (Tagesspiegel, 23.10.2002) – »Menschen sind Marionetten ihrer Vorbestimmung« (Die Welt, 15.8.2002) – »Neuere Erkenntnisse der Hirnforschung stellen das Menschenbild in Frage« (Volksblatt, 28.10.2002). Für die Mehrzahl der Wissenschaftler, allen voran die Hirnforscher, ist die Frage längst beantwortet: Der Mensch mag vieles können und noch so manches Geheimnis bergen, aber einen freien Willen hat er nicht. Die Gelehrten führen zur Begründung dieser Aussage vor allem ein Experiment an, das der Neurophysiologe Benjamin Libet bereits vor rund 30 Jahren durchführte: Er wies Versuchspersonen an, zu einem von ihnen selbst gewählten Zeitpunkt die Hand zu bewegen und sich diesen Zeitpunkt anhand der Stellung des Zeigers einer laufenden Stoppuhr zu merken. Gleichzeitig maß er über an den Kopf angelegte Elektroden die Hirnströme. In dem Gehirnbereich, der für das Bewegen der Hand »zuständig« ist, konnte er nun entsprechende Hirnaktivitäten feststellen – diese erfolgten jedoch bereits 0,4 Sekunden bevor die Probanden nach eigener Aussage den Entschluss zum Bewegen der Hand gefasst hatten.

Das Unterbewusste ist der Chef

Also, so folgern seitdem viele Wissenschaftler, trifft nicht der Mensch selbst solche Entscheidungen, sondern irgend etwas in seinem Gehirn trifft sie für ihn, ohne dass er davon etwas mitbekommt. »Das Unbewusste ist der Chef«, sagt dazu der Bremer Hirnforscher Gerhard Roth. In seiner Verblendung schreibe jedoch das bewusste Ich, nicht ganz frei von Größenwahn, »alles sich selbst zu«. »Wir tun nicht, was wir wollen, sondern wir wollen, was wir tun«, sagt dazu der Psychologe Wolfgang Prinz. Und der Frankfurter Hirnforscher Prof. Wolf Singer, Mitglied der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften, fasst seine Sicht der Dinge so zusammen: »Neurobiologisch gibt es keinen Raum für Freiheit. Das, was wir als freie Entscheidung erfahren, ist nichts anderes als eine nachträgliche Begründung von Zustandsveränderungen, die ohnehin erfolgt wären. ... Was ich als nächstes tue, ist die Folge dessen, was ich bin.« Das Gehirn entscheide dabei jedoch nicht willkürlich, sondern auf der Grundlage vorher gesammelter Erfahrungen.

Wenn Singer hier von einer »nachträglichen Begründung« spricht, so meint er damit die erstaunliche Fähigkeit des Menschen, seine eigene Wahrnehmung und sein eigenes Verhalten vor sich selbst zu begründen und zu rechtfertigen. Zu diesem Zweck, so Hirnforscher Roth, »erfinden wir ständig Geschichten. Wir glauben auch in aller Regel an sie und versuchen, unsere Mitmenschen von ihnen zu überzeugen.« Von einer Auseinandersetzung wird man hinterher von den Beteiligten meist unterschiedliche Versionen des Hergangs erhalten, bei denen jeder sein eigenes Verhalten überzeugend logisch darstellen wird.

Sind äußere Verhältnisse schuld?

Doch welche Folgen hat es nun, wenn wir davon ausgehen, der Mensch habe keinen freien Willen? Kann man dann einen Menschen überhaupt für sein Verhalten verantwortlich machen? Ist dann nicht sein ganzes Leben vorherbestimmt durch das Milieu, in das er hineingeboren wurde, durch die Erziehung, die er erfahren hat? Sind dann nicht die äußeren Verhältnisse daran schuld, dass z. B. jemand einen Mord begeht? Haben Strafgesetze noch einen Sinn, wenn der Täter für seine Taten gar nicht verantwortlich gemacht werden kann? Ist es dann noch sinnvoll, an die Einsicht eines Menschen zu appellieren? Gibt es dann überhaupt noch Raum für eine Ethik? Hat der Mensch überhaupt die Möglichkeit, sich aus eigenem Antrieb zum Guten zu ändern? Gibt es dann noch etwas, das man als Beziehung zu Gott bezeichnen könnte?

Bei solchen Fragen kann ein ungutes Gefühl aufkommen: Das kann doch nicht sein! Täglich treffen Milliarden von Menschen Entscheidungen – banale und schwerwiegende, begeisterte, verzweifelte oder heroische: Die können doch nicht samt und sonders einfach vorherbestimmt sein! Unsere Lebenserfahrung, das Ur-Erlebnis der Freiheit, sagt uns, dass es nicht so ist. Und nebenbei gesagt: Auch die Wissenschaftler, die uns soeben den freien Willen abgesprochen haben, zögern nicht, ihn im täglichen Leben wieder einzuführen. Prof. Singer z. B. gibt zu, dass er, obwohl er nicht an den freien Willen glaube, abends nach Hause gehe und die Kinder dafür verantwortlich mache, »wenn sie irgendwelchen Blödsinn angestellt haben, weil ich natürlich davon ausgehe, dass sie auch anders hätten handeln können«.
Ist die Freiheit des Willens tatsächlich nur eine Illusion, die wir uns nur deshalb nicht eingestehen, damit die Gesellschaft mit ihren Gesetzen und Vorschriften nicht aus den Fugen gerät? Ehe wir uns mit diesem Gedanken abfinden, hinterfragen wir lieber einmal die scheinbar so eindeutigen Experimente. Der Dresdner Psychologe Prof. Thomas Goschke warnt davor, Libets Versuche unkritisch zu betrachten: Die Entscheidung, den Finger zu bewegen, sei schon vor Beginn des Experiments getroffen worden. Den genauen Zeitpunkt überlässt die Versuchsperson dann dem Unterbewusstsein. Und außerdem – so könnte man hinzufügen – ist die Frage, ob und wann ich einen Finger bewege, schließlich keine so grundsätzliche ethische Entscheidung wie etwa diejenige, ob ich eine Bank überfallen will oder nicht.

Freiheit ist nicht messbar

Müssen wir also weitere Versuche abwarten? Oder haben wir es hier mit einer Frage zu tun, die man naturwissenschaftlich gar nicht beantworten kann? Denn die Naturwissenschaft wird immer versuchen, anhand einer messbaren Kausalkette zu erklären, weshalb ein Mensch sich nur so und nicht anders verhalten konnte. Und doch wird derselbe Naturwissenschaftler, der nach dieser Kausalkette sucht, wohl nicht so gern auf die Idee kommen, sich selber nur als Marionette seiner Gehirnzellen zu betrachten, wenn er vor der Frage steht, ob er in der Pause zwischen zwei Versuchen lieber einen Spaziergang macht oder einen Kaffee trinkt. Wird er tatsächlich glauben, dass das Ergebnis dieser Entscheidungsfindung bereits feststeht? Oder wird er nicht vielleicht doch sagen: Ich kann mich doch frei entscheiden!

Den Philosophen ist dieses Paradox zwischen »objektiver Bedingtheit« und »subjektiver Freiheit« des Menschen schon seit langem bekannt. »Freiheit gibt es in der Tat nicht, wenn ich sie gegenständlich, psychologisch, als einen erforschbaren Vorgang finden will«, schreibt z. B. Karl Jaspers in seinem Buch Plato, Augustin, Kant – drei Gründer des Philosophierens. Dieses Paradox ist nur lösbar, wenn wir über die Materie hinaus denken und von der Existenz einer übersinnlichen Welt ausgehen: »In der Freiheit liegt der Punkt, wo das Übersinnliche gegenwärtig in dieser Welt ist, wo wir es gleichsam mit Händen greifen können ...« (Karl Jaspers). Bereits der Philosoph Heraklit (6. Jahrhundert v. Chr.) erkannte, dass diese Dimension nicht mess- und zählbar ist: »Die Grenzen der Seele wirst du nicht finden, auch wenn du alle Wege durchwanderst. So tief ist ihr Wesen.«

Materie ist nicht alles

Hat also jeder Mensch eine feinstoffliche Seele, die mit einer übersinnlichen Welt in Verbindung steht und die gleichsam der Träger des freien Willens ist – oder dies zumindest sein kann, wenn nämlich der Mensch es zulässt? Wenn dies so ist, dann müsste es doch eine Brücke geben, über die der Geist mit der Materie zu kommunizieren in der Lage ist.

Es gibt einige wenige Hirnforscher, die nach dieser Brücke suchen, weil sie sich in ihrem Denken von der rein materiellen Ebene gelöst haben. Der 1999 verstorbene australische Hirnforscher John C. Eccles etwa war der Ansicht, dass nicht das Gehirn das Bewusstsein lenkt, sondern umgekehrt: Das Bewusstsein steuert das Gehirn. Das Selbst des Menschen sei nicht auf die Materie beschränkt, sondern existiere unabhängig davon. Es müsse einen unsterblichen, immateriellen Anteil des menschlichen Geistes geben, der auf außernatürliche Weise körperliche Prozesse beeinflusst. Die Verbindungsstelle zwischen dem Selbst und dem Gehirn vermutete Eccles in der Wirkung der Quanten, die auch in den Gehirnzellen, vor allem in der Gehirnrinde, wirksam sind.
Dass im Mikrokosmos der Quanten die Nahtstelle zwischen Materie und Geist liegen könnte, ergibt sich auch aus den Forschungen der Physiker Werner Heisenberg und Max Planck. Je tiefer wir in die subatomare Welt hinabsteigen, umso mehr löst sich die Materie auf – in energetische Muster und Informationen, also in Kategorien eher geistiger als materieller Art. Auch das Gesetz der Kausalität gilt in der Welt der Elementarteilchen nicht mehr. Sie entstehen und vergehen ohne nachweisbare Ursache. Alles was wir feststellen können, ist ihre Gesamtwirkung, in der sie uns als Materie erscheint, die »kausal« reagiert. Wir können die subatomaren Teilchen nicht einmal mehr messen: Durch die Beobachtung verändert sich ihr Zustand, wie Heisenberg feststellt. Das uns so geläufige Gegenüber von Beobachter und beobachtetem Objekt löst sich ebenso auf wie die Kausalität. Auf dem Urgrund aller Dinge erfahren wir, dass die Welt nicht so ist, wie wir sie wahrnehmen, und dass das, »was die Welt im Innersten zusammenhält«, vom Moment der Freiheit geprägt ist. Der Materialismus heutiger Gehirnforscher wurde schon vor hundert Jahren von der Quantenphysik überwunden.

Die Quanten der Geistkraft

Das Weltbild der modernen Physik bestätigt zum Teil das Weltbild von Philosophen, Mystikern und Propheten, die seit jeher auf die geistige Dimension des Kosmos hingewiesen haben, zu der auch die Freiheit gehört. Sokrates z. B. ermunterte seine Zeitgenossen, von ihrer Freiheit Gebrauch zu machen und nichts für selbstverständlich zu erachten, was die Tradition empfiehlt. Sein Schüler Platon entwickelte eine Philosophie, in der die Welt der Ideen die Ursache der Welt der materiellen Erscheinungen ist. Der Mystiker Meister Eckhart sprach vom Gottesfunken in der menschlichen Seele. Und heute erfahren wir durch das Prophetische Wort Gabrieles, dass der Allgeist alles Sein durchströmt.
In der Botschaft aus dem All Ursache und Entstehung aller Krankheiten
(http://www.das-wort.com/cgi/gen_article.cgi?article=s117de&type=desc&rtopic=heilung)
ist ebenfalls von »Quanten« die Rede, als geistigen Teilkräften und Brücken zwischen Materie und Geist. Über diese fließt der Geist Gottes in den Menschen ein – und zwar um so stärker, je mehr sich der Mensch auf Ihn ausrichtet und die göttlichen Gesetze beachtet. Im Innersten seiner Seele ist jeder Mensch ein freies Kind Gottes – denn Gott hat uns nicht als Marionetten geschaffen, sondern als freie Wesen, die als Sein Geschenk den freien Willen besitzen und sich frei in der Unendlichkeit bewegen können. Aufgabe des Menschen ist es, dieses göttliche Erbe Schritt für Schritt wieder freizulegen, indem er ein Leben nach Seinen Geboten anstrebt.
Und was ist dann mit den Erkenntnissen der Wissenschaft bezüglich der Determiniertheit vieler menschlicher Entscheidungen? Diese Erkenntnisse sind nicht rundweg falsch – die Frage ist nur, wie man sie einordnet.
In dem Buch Ich, ich, ich – die Spinne im Netz
(http://www.das-wort.com/cgi/gen_article.cgi?article=s325de&type=desc&rtopic=bewusstesleben)
geht Gabriele, die Prophetin und Botschafterin Gottes, auch auf die Begrenztheit des menschlichen Bewusstseins ein. Der Mensch, heißt es da sinngemäß, speichert all sein Denken und Fühlen, seine Gewohnheiten und Erfahrungen wie auf der Festplatte eines Computers ab. Diese beeinflussen ihn dann wieder – insbesondere dann, wenn es sich um negative Gedanken und Gefühle wie z. B. Neid, Aggression oder Rache handelt. Man könnte solche Speicherungen auch mit Programmen vergleichen, die auf einem Computer gespeichert sind und auf »Knopfdruck« abgerufen werden können. Alles, was nicht den kosmischen Gesetzen der Liebe entspricht, wird gespeichert und prägt den Menschen in seinem weiteren Denken und Verhalten. Wenn dies über Jahre hinweg erfolgt, ohne hinterfragt und aufgearbeitet zu werden, dann wird das Unterbewusstsein des Menschen damit immer mehr gefüllt. Schließlich wird es autonom, d. h. die Inhalte des Unterbewusstseins steuern den Menschen, ohne dass er dies merkt. Er hat in seinem Oberbewusstsein unter Umständen ein ganz anderes, positives Bild von sich. Seine vom Unterbewusstsein gesteuerten Verhaltensweisen vermag er perfekt zu rechtfertigen, d. h. zu rationalisieren.
Ein Beispiel: Ein Alkoholiker wird von seinem Unterbewusstsein regelrecht zum Trinken getrieben. In seinem Oberbewusstsein ist er jedoch völlig davon überzeugt, jederzeit aufhören zu können.
Es kann also tatsächlich sein, dass die Freiheit unseres Willens durch unsere eigenen »Eingaben« eingeschränkt ist, weil wir unbewusst vieles tun, das wir uns »angewöhnt« haben oder das wir uns von anderen abgeschaut haben. Unbewusste Motive, massive Wünsche, auch Süchte aller Art treiben uns dann an, obwohl wir subjektiv meinen, es so und nicht anders zu wollen.

Wir schaffen unsere eigene Zukunft

Doch wie hat das Ganze begonnen? Sind nicht doch die Eltern oder die Umstände schuld? Wer, wie bereits die ersten Christen, an das Gesetz von Ursache und Wirkung und an die Möglichkeit wiederholter Einverleibungen glaubt, der kann dies nicht bejahen. Durch das Gesetz von Saat und Ernte schafft jeder Mensch seine eigene Zukunft, weil alles Negative, das er nicht rechtzeitig erkennt und bereut, für das er nicht um Vergebung bittet und das er dann nicht mehr tut, irgendwann wieder auf ihn zukommen wird.
Ich kann also etwas dafür, wie ich heute denke und fühle, wie ich mich verhalte, weil ich es in der Vergangenheit so und nicht anders eingegeben habe. Auch wenn meine Eltern es mir aufgenötigt haben, so war es kein Zufall, dass ich bei ihnen auf die Welt kam. Denn ich soll in dieser speziellen Lebenssituation die Fehler und Schwächen, die ich unter Umständen in vorangegangenen Einverleibungen gemacht und in das jetzige Leben mitgebracht habe, erkennen und ablegen.
Wir haben also grundsätzlich den freien Willen – und doch tun wir unwillkürlich immer wieder Dinge, die wir nicht für richtig halten und von denen wir wissen, dass sie falsch sind. Warum fällt es uns aber so schwer, von diesem Geschenk Gottes den rechten Gebrauch zu machen? Weshalb müssen wir in konkreten Situationen immer wieder darum ringen, das Richtige zu tun? Vielleicht hängt es auch damit zusammen, dass wir uns nicht klar genug entschieden haben, wozu wir den freien Willen benützen wollen. Vielleicht hängen wir unbewusst noch der Illusion an, dass Freiheit darin bestehe, jederzeit tun und lassen zu können, was wir wollen. Doch ist das wirklich so erstrebenswert? Führt eine solche Lebenseinstellung nicht unweigerlich in die Unfreiheit, in die Abhängigkeit von Wünschen und Gewohnheiten, die uns zu steuern beginnen? Was würden wir von einem Parlament halten, das morgen schon die Gesetze von heute wieder ändert, weil es dazu Lust und Laune hat? Das wäre glatte Willkür, unter der die Staatsbürger zu leiden hätten. Wer seine Freiheit nützen will, der sollte sich aufgrund seiner bisherigen Erfahrungen und aufgrund seiner Überzeugungen klare Ziele vorgeben und diese in die Tat umsetzen. Wahre Freiheit bedeutet nicht, der Illusion von Verantwortungslosigkeit nachzuhängen, sondern frei zu werden von den negativen Eingaben, mit denen ich meine Seele und mein Unterbewusstsein geprägt habe und die mich nun in eine bestimmte Richtung drängen und meinen Spielraum einschränken. Dazu muss ich meine Verhaltensweisen hinterfragen: Weshalb reagiere ich jetzt so und nicht anders? Wem bin ich z. B. neidisch und weshalb? Wer ärgert mich und weshalb? Richte ich mich jetzt auf Gott aus, dann fließt die Kraft Gottes verstärkt in meine Seele ein und – über die Geist-Quanten – auch in den Körper. Diese Kraft ermöglicht es mir, meine positiven Fähigkeiten zu entfalten und mir neue Ziele zu setzen, die im Einklang mit den Zehn Geboten und der Bergpredigt stehen.
Wer daran geht, das Netz seiner negativen Gedanken und Gefühle aufzulösen, in das er sich gleichsam wie eine Spinne selber hinein gewoben hat, der erschrickt vielleicht im ersten Moment über sich selbst. Aber es gibt eine Hilfe, um täglich die Fehler und Schwächen zu erkennen und zu ändern. Gabriele, die Prophetin und Botschafterin Gottes, schreibt dazu: »Unsere Lage wäre ohne Hoffnung, hätten wir nicht den Christus Gottes, unseren Erlöser. Wer meint, er könne sich aus ´eigener Kraft` befreien, das heißt, letztlich mit der Sünde die Sünde besiegen, der muss früher oder später erkennen, dass dies nicht der Weg war. Für das persönliche Leben im Kleinen wie für das Treiben der Welt im Großen gilt: Ohne den Christus Gottes geht nichts« (Ich, ich, ich – Die Spinne im Netz, S. 104). (Matthias Holzbauer)


Journal Das Friedensreich, Ausgabe Nr. 5/03


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