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Monster-Staudamm mit
deutscher Hilfe
Die deutschen Steuerzahler
unterstützen - unfreiwilligerweise - mit einer Risikobürgschaft den gigantischen
Staudamm, der in den nächsten Jahren in China am Yang-tse-Fluß entstehen wird. Der
deutsche Siemens-Konzern wird drei große Turbinen für den 185 Meter hohen Staudamm bauen
- allerdings nicht in Deutschland, sondern im Ausland.

Die malerischen Schluchten des
Yang-tse sind berühmt.
Auch hier wird der Wasserspiegel erheblich steigen
Die deutsche Regierung stützt dieses Geschäft mit einer
Bürgschaft ab. Amerikanische Banken hatten sich bisher geweigert, dasselbe für US-Firmen
zu tun. Nun geraten sie in Zugzwang.
Ökologen befürchten große Verschmutzungen des Wassers
durch die Städte und Fabriken, die in dem 600 Kilometer langen Stausee untergehen werden.
Sie weisen außerdem darauf hin, dass sich der See durch Sedimente rasch auffüllen wird,
die der drittlängste Fluss der Erde - nach Nil und Amazonas - aus dem Himalaja
anschleppt.
Seit dem Bau des Assuan-Staudamms in Ägypten bleibt für
die ägyptischen Bauern der fruchtbare Boden aus, den der Nil früher transportiert hatte.
In China regte sich auch Protest wegen der geplanten Umsiedlung von 1,2 Millionen Menschen
und der Überflutung vieler bedeutender Kultur- und Naturstätten. Der weiße
Flussdelphin, der nur noch dort vorkommt, ist durch das Projekt vom Aussterben bedroht.
Auch am Gelben Fluss, dem zweitgrößten
Fluss Chinas, wird
derzeit ein riesiger Staudamm gebaut. Vor über einem Jahr hatte der amerikanische
Geophysiker Fong Chao darauf hingewiesen, welch ungeheure Wassermassen durch die Stauseen
auf der Erde zurückgehalten und daran gehindert werden, sich über die Weltmeere zu
verteilen.
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