Diese Überschrift war am
24.4.1998 in der Süddeutschen Zeitung zu lesen. Was war geschehen?
Laut einer kanadischen Studie der Universität von Toronto starben in den
USA im Jahre 1994 rund 106.000 Menschen an tödlichen Nebenwirkungen von Arzneimitteln.
Damit nehmen, so die Wissenschaftler, die Todesfälle durch Nebenwirkungen von
Medikamenten Platz 4 der Todesursachen in den USA ein. Dabei gingen die Todesfälle nicht
auf falsche Einnahme zurück, sondern auf die Medikamente selbst.
Für Deutschland bedeutet dies, so die SZ,
dass pro Jahr ca. 25.000
Patienten an Nebenwirkungen von Medikamenten sterben und ca. 100.000 Menschen daran schwer
erkranken.
Am Ende des Artikel heißt es: "Keinesfalls sehen die Experten die
Studie allerdings als Aufforderung, verordnete Medikamente erst gar nicht einzunehmen.
´Man muss sich immer fragen, was mit den Betroffenen passiert wäre, wenn man sie nicht
behandelt hätte`, sagt Karin Günther, Pressesprecherin des Bundesinstituts."
Das ist wahrlich die Frage. Vielleicht könnten zwei Erfahrungen, die
unabhängig voneinander in England und Japan vor einigen Jahren
gemacht wurden, nachdenklich stimmen. In beiden Ländern wurden aufgrund
von Streiks des medizinischen Personals nur noch absolute Notfälle
versorgt wie Unfälle, Herzinfarkte usw. "Normale" d. h. nicht lebensbedrohende Krankheiten wurden nicht behandelt. Am
Ende der Streiks wurde eine erstaunliche Feststellung gemacht: In beiden Ländern ging
während der Streikwochen die Sterblichkeit um nahezu 30 % zurück, um nach Wiederaufnahme
der medizinischen Versorgung wieder den alten Stand zu erreichen. Zufall?
Möglicherweise liegt in diesem Ergebnis doch eine tiefere Botschaft.
Viele der Medikamente, die schwere Nebenwirkungen haben, wurden nicht in dem Bewusstsein
entwickelt, dass der Mensch ein Naturkörper ist und daher auch nur im Einklang mit der
Natur gesunden kann. Im Vordergrund steht oftmals der Profit einzelner Pharmakonzerne und
die Erhaltung und Verlängerung des Lebens um jeden Preis - welchen Lebens?
Kommentar:
Sicherlich ist bei Krankheit der Einsatz von entsprechenden
Medikamenten erforderlich, und jeder Arzt ist froh, dass er für Notfallsituationen
Medikamente wie Antibiotika oder Herzmittel, Corticoide oder Schmerzmittel zur Verfügung
hat. Aber ein Arzt sollte auch einige Kenntnis und Erfahrung in den Gesetzen des Lebens
haben und eine gute Beziehung zur Natur, um dem Patienten möglichst nebenwirkungsarm und
so weit möglich im Einklang mit der Natur helfen zu können. Ja, mehr noch. Er sollte aus
der eigenen Erfahrung der Umsetzung der göttlichen Prinzipien und Naturgesetze dem
Patienten helfen können, sein Leben zu überdenken und wieder mehr in Einklang mit seiner
Umwelt, seinen Mitmenschen und der Natur zu kommen. Denn »Heilung ist die
Wiederherstellung der verlorenen innigen Verbindung des Menschen mit seinem Schöpfer,
Gott«, wie es im Altertum hieß.