Das Weisse Pferd - Urchristliche Zeitung für Gesellschaft, Religion, Politik und Wirtschaft

Ausgabe 23/98

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Lebensfilm und Tagesenergie

Was täglich von uns ausgeht, das geht wieder in uns ein

Schon wenn wir erwachen, fangen wir an, zu denken und zu fühlen. Oftmals bedrängen uns schon am frühen Morgen Gedanken wie: "Warum hat der mir gestern dies oder das angetan?", oder: "Wie wird das heute nur werden?", oder: "Heute würde ich lieber nicht arbeiten, sondern gerne dies oder das tun." Woher kommen solche drängenden Gedanken?

Wir haben sie selbst ausgesendet: Konflikte, die wir nicht geklärt haben, Neid- oder Wunschgedanken, Streit oder Ärger, bei dem wir nicht unseren Anteil gesucht und gefunden haben. Nun kommen die Gedanken auf uns zurück. Doch auf welchem Weg?

Jeder dreht täglich einen Film

Alles, was wir empfinden, fühlen, denken, sprechen und tun, wird bildhaft aufgezeichnet wie auf einer Filmspule. Unsere Empfindungen, Gefühle, Gedanken, Worte und Taten sind Energie, die nicht verloren geht. Weil diese Energie von uns ausgeht, gehört sie zu uns - und sie hinterlässt in uns selbst eine Spur, einen energetischen Teil von dem, was wir ausgesandt haben. Zunächst haften diese Spuren in unseren Gehirnzellen, in unserem Oberbewusstsein und erinnern uns an unser Denken und Verhalten. Denken und fühlen wir wieder so, dann verstärken sich diese Speicherungen im Oberbewusstsein und ziehen wie Magneten einen Teil der von uns ausgesandten negativen Energien wieder an - die Inhalte unserer Neid- und Streitgedanken, der Abwertung des Nächsten und vieles mehr. Ein Teil davon wird in unser Unterbewusstsein gelenkt und in unsere Körperzellen, schließlich in den unsichtbaren zweiten Körper in uns, in die Seele.

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Jeder Schritt auf unserem Lebensweg ist im Lebensfilm gespeichert

Die Speicherung negativer Verhaltensweisen zieht aber noch weitere Kreise: Auch in den Planeten des materiellen Kosmos und der unsichtbaren Reinigungsebenen wird registriert, was wir gefühlt und gedacht haben. Von dort aus strahlt es bei entsprechender Konstellation der Planeten wieder auf uns zurück. Uns wird dann, durch äußere Ereignisse oder durch unsere Sinne, bewusst, was wir falsch gemacht haben und noch falsch machen. Uns fällt zum Beispiel eine bestimmte Situation aus der Vergangenheit ein, die noch nicht bereinigt ist. Oder uns begegnet ein Mensch, den wir bisher abgelehnt haben, und wir haben die Chance, uns dies bewusst zu machen und uns zu fragen, warum dies so ist und es zu ändern.

Warum wir jeden Tag anders aussehen

An jedem Tag strahlt uns also unser Lebensfilm, den wir selbst "gedreht" und gespeichert haben, entsprechend der Planetenkonstellationen andere Aspekte zu, die heute zur Bereinigung anstehen. Dies ist auch der tiefere Grund dafür, dass uns an jedem Tag jemand anderes entgegensieht, wenn wir uns im Spiegel betrachten. Wir haben jeden Tag eine andere Ausstrahlung. Und wir haben es selbst in der Hand, wie wir auf die Situationen des Tages reagieren: Speichern wir weiter Sündhaftes hinzu, verstärken wir also das Negative - oder durchlichten wir unseren Lebensfilm, indem wir uns erkennen und ändern?

Solange wir Christus dabei nicht um Hilfe bitten, ist diese Änderung nur sehr schwer möglich. Denn unsere negativen Eingaben prägen auch wieder unsere Wahrnehmung: Wir sehen nur das, was unseren Sehgewohnheiten entspricht; wir hören nur, was wir hören wollen; wir nehmen von anderen das an, was wir selbst über uns denken. Kurz: Wir werden von uns selbst über unseren eigenen Lebensfilm gesteuert und suchen beständig nach dem, was unserem allzu menschlichen Ich dienlich sein könnte: Alles nur für mich!

Christus hilft

Wir haben den freien Willen. Wir können so bleiben, wie wir sind - oder Christus bitten, uns täglich Sündhaftes aus unserem Lebensfilm zu zeigen, damit wir es mit Seiner Hilfe bereuen und bereinigen können. Er kann dann das Positive, die göttliche Kraft, die in allem enthalten ist, auch in den Bildern unseres Lebensfilms, verstärken und uns bewusst machen, was heute ansteht. Er hilft uns, es zu bewältigen und das Negative nicht mehr zu tun. Denn schon als Jesus von Nazareth sagte Er uns: "Bittet, und es wird euch gegeben. Suchet, und ihr werdet finden. Klopfet an, und es wird euch aufgetan."

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Auf diese Weise wandelt sich das Negative in positive Kraft, mit der wir dann unseren Nächsten verstehen und ihm helfen können. Die negativen Speicherungen des Lebensfilms lösen sich auf. Nicht das Bewusstsein des Menschen, seine geistige Identität, schwindet, sondern das Negative, das die Entfaltung seines Bewusstseins bisher verhindert hat.

Die Glücksmomente nützen

Die Augenblicke, in denen aus unserem Unterbewusstsein einige Aspekte unseres Fehlverhaltens empor dämmern, sind für uns Menschen gleichsam Glücksmomente, die uns zeigen, was in unserer Filmspule, in unserem Unterbewusstsein, in der Seele und in den Gestirnen aufgezeichnet ist. In diesen Glücksmomenten, diesen Glücksminuten, ist uns die Möglichkeit gegeben, Dinge aus der Vergangenheit zu erkennen und zu bereinigen, ... um uns den Weg in höhere Bewusstseinsgrade zu ebnen.

Aus: "Die Kosmische Uhr und das Netzwerk Deiner Haut - Dein Schicksal liegt in Deiner Hand", S. 59, zu bestellen bei Verlag Das Wort, Tel. 09391/504135,
http://www.das-wort.com/cgi/
gen_article.cgi?article=s328de&type=desc&rtopic=bewusstesleben

 

Wir begegnen uns immer selbst

Jeden Tag stehen wir in jeder Situation, in allem, was auf uns zukommt, vor uns selbst - vor einem Aspekt unseres aktiven irdischen Lebensplanes, vor einst von uns eingegebenen Sünden oder von positiven Aspekten, in denen wir die Freiheit und die Gottnähe fühlen.

Aus: "Der Prophet - die Stimme des Herzens, Nr. 6, Die Pirouetten des Lebens. Das Schicksal. Mein Schicksal, dein Schicksal, unser Schicksal, wessen Lebensplan?" - Gratis zu bestellen bei: Verlag Das Wort, 09391/504135; siehe auch:
http://www.universelles-leben.org/cms/prophetie/die-prophetin.html

 

Guten Morgen

Gott hat dich wieder in diesen neuen Tag gestellt. Auch an diesem Tag möchte Er vieles zu dir sagen. Er spricht durch unzählige Münder. Er spricht sowohl durch deine Familienglieder als auch durch Kollegen und Kolleginnen. Er spricht über deine fünf Sinne und zeigt dir in deinen Reaktionen auf, wer du noch bist.

Das kleine Wort »noch« besagt: Wie du in diesem Augenblick bist, brauchst du im nächsten Moment schon nicht mehr zu sein. Du kannst dich ändern. So könnten wir uns die Frage stellen: Was sollten wir an diesem Tag ändern, um am Abend sagen zu können, dass wir wahrlich gelebt haben?

Aus: "Der Tag, Dein Freund", Band 2, Verlag DAS WORT
http://www.das-wort.com/cgi/
gen_article.cgi?article=s327de&type=toc&rtopic=bewusstesleben


 



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Fernsehtipp
: www.erde-und-mensch.tv

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