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In der ZeitenwendeDer
Feldzug der Schlange und das Wirken der Taube
Es geht um eine schier endlose, aber keine unendliche Geschichte: Sie begann in der
göttlichen Welt, als reine Geistwesen von Gott abfielen, und führte über Äonen zur
Entstehung des materiellen Kosmos. Sie setzte sich fort auf einer von
Naturkatastrophen
geschüttelten Erde, auf der sich die zu Menschen gewordenen Fallwesen
niederließen und
sich immer weiter von Gott entfernten. Dann kam die entscheidende Wende: Jesus von
Nazareth erschien auf dieser Erde, um den verlorenen Söhnen und Töchtern Gottes die
Umkehr und Heimkehr zu ermöglichen. Wie es Ihm dabei erging, wissen wir. Doch wie geht es
weiter?
Es handelt sich um die Geschichte aller Geschichten, die Heilsgeschichte
der Menschheit, in der auf unterschiedlichen Schauplätzen und Epochen das Licht mit der
Finsternis ringt. Mit dieser Auseinandersetzung befasst sich ein soeben
erschienenes Buch mit dem Titel: Der Feldzug der Schlange und das Wirken der Taube - Die
Gottesprophetie der Zeitenwende.
Das Buch spannt einen dramatischen Bogen von religiösen Bewegungen und
Mystikern früherer Jahrhunderte zu den Urchristen von heute: Wie es Flüsse gibt, die
streckenweise unterirdisch fließen, um dann wieder aufzutauchen, so ist es mit dem Strom
der inneren Religion. Der Geist des Urchristentums brach früher wie heute immer wieder
durch - bei den Katharern und Manichäern, bei Origenes, Meister Eckhart und Savonarola.
Ihnen allen erging es nicht anders als der Gottesprophetin von heute: Die äußere
Religion der Priesterkaste verfolgte alle wahren Mystiker und Propheten - früher per
Inquisition und Scheiterhaufen, heute per Rufmord und Medienmacht: "Der Feldzug der
Schlange ..."
Warum eigentlich nicht?
Bewegend schildert der Autor, Christian Sailer, ein renommierter Anwalt,
wie er an einem Sonntagvormittag mit dem Phänomen vertraut wird, dass sich Gott erneut
durch Prophetenmund offenbart. Auf der Fahrt zu der Veranstaltung, auf der solches
geschehen soll, sinniert der kritische Advokat darüber nach: "Ein starkes Stück...
Aber warum eigentlich nicht? Ich hatte im Laufe meines Lebens viel herumstudiert -
Juristerei, Philosophie, Mystik und Esoterik; hatte Emanuel Swedenborg, Hildegard von
Bingen und Jakob Lorber gelesen.

Christus im Prophetischen Wort: »Erfahrt Mich, euren Erlöser, immer mehr in euch, denn
Ich bin das zentrale Licht eures Lebens«
Sie alle hatten Kontakt zur geistigen Welt und waren keine Medien in
Trance, sondern ernsthafte Gottsucher. Der eine ein Naturwissenschaftler von Weltruf, dem
sich die geistige Welt offenbarte, die andere eine begnadete Mystikerin, und Jakob Lorber
ein Musiker, der zum Schreibknecht Gottes wurde. Und wie war es mit der
Johannes-Offenbarung der Bibel? Der Seher von Patmos hatte eine ganze Sequenz von Visionen
und Prophezeiungen empfangen, die offizieller Bestandteil der Heiligen Schrift des
Christentums wurden ..."
"Wenn
das wahr ist ..."
Unser Mann wägt ab, beruhigt sich, lässt neue Zweifel aufkommen -
Kopf und Herz ringen während der ganzen Fahrt miteinander. Endlich ist er da und nimmt in
der letzten Reihe Platz. Dann betritt eine Frau in mittleren Jahren den Raum. Sailer
notiert in seinem Buch: "Das war sie. Mit einem Anflug von Lächeln nickte sie den
Anwesenden kurz zu und nahm Platz. Sie trug ein einfaches blaues Kostüm, ihr Haar war
zurückgekämmt und zu einem Knoten gebunden. Ich war erleichtert: Alles andere als ein
Guru; eine völlig normal wirkende Frau, die aber etwas Besonderes ausstrahlte, das ich
nicht definieren konnte. In ihrem Gesicht spiegelten sich Ernst, Spuren von Leid,
Warmherzigkeit, Disziplin, Stärke ..." Das Buch schildert den Beginn der Offenbarung:
"Die Frau in dem blauen Kostüm hatte die Augen geschlossen. Kaum war das Lied
verklungen, begann sie mit leiser Stimme und langsam zu sprechen: Friede sei mit
euch. Mit diesem heiligen Sinn, mit der Kraft des Friedens, trete Ich in eure Mitte, der
manifestierte Sohn Gottes, euer Erlöser ... Wohl der Seele, wohl dem Menschen, der diese
irdischen Augenblicke ganz in sich aufnimmt... In dieser segensreichen Stunde spreche Ich
jeden einzelnen an ... Die Worte fielen wie Lichtblitze in mich hinein:
Christus in manifestierter Form anwesend... Ich spreche jeden einzelnen an ...
Ich schloss die Augen. Kann das sein? Ich spürte inneren Jubel in mir aufsteigen. Wenn
das wahr ist... Der Sohn Gottes, der Erlöser der Menschheit in Lichtgestalt in diesem
Raum... Ich kann ihn zwar nicht sehen, aber Er ist da und spricht zu uns. Wenn das wahr
ist, bin ich der glücklichste Mensch ..."
Von Jesaja angekündigt
In einer Rückblende zum Propheten Jesaja legt der Autor dar, wie
nahe liegend es ist, dass Gott in unserer Zeit erneut durch Prophetenmund zur Menschheit
spricht - so wie es Jesus von Nazareth vor 2000 Jahren angekündigt hatte: "Noch
vieles habe Ich euch zu sagen; aber ihr könnt es jetzt noch nicht tragen. Wenn jener aber
kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die volle Wahrheit führen."
(Joh
16, 12) Und in der Christusoffenbarung Das ist Mein Wort - Alpha und Omega heißt
es: "Nun steht unmittelbar bevor, was den Menschen zu allen Zeiten von dem Ewigen
über Propheten offenbart wurde - wenn auch die Mahnungen und Hinweise des Ewigen durch
die Propheten bei den meisten Menschen kein Gehör fanden. Die große Zeitenwende ist
angebrochen" (http://www.das-wort.com/deutsch/).
Ein Prophet
fällt nicht vom Himmel
Wie es zu der Gottesprophetie der Zeitenwende kam, ist Gegenstand
einer hochinteressanten Schilderung der Entstehung des "Inneren Wortes" sowie
des Werdens und Wirkens der Prophetin Gabriele. Das Buch macht deutlich,
dass ein Prophet
nicht vom Himmel fällt, dass "die unmittelbare Kommunikation der menschlichen Seele
mit dem in ihr wohnenden göttlichen Geistfunken, die Raum und Zeit durchdringt und zum
Inneren Wort wird", nicht erzwungen werden kann. "Sie setzt die demütige
Bereitschaft eines geläuterten Menschen voraus. Und wenn das Innere Wort zum
Prophetischen Wort werden soll, muss eine göttliche Berufung hinzukommen."

Christus, der Schlüssel zum Tor des Lebens -
So wie niemand den Wind mit seinen Händen aufhalten kann, so lässt Sein Geist sich durch
keine Kirche unterdrücken
Der Leser erfährt, wie unterschiedlich je nach Lebenssituation und
Mentalität die Berufungserlebnisse von Propheten und Mystikern sind; wie Jesaja in einer
Vision der überwältigenden Majestät Gottes seine Berufung erfuhr; wie der Prophet Amos
von seiner Viehherde weggeholt wurde; wie Jeremias sich mit dem Einwand wehrte, er sei
noch zu jung. Für den Propheten selbst ist seine Bestimmung mit qualvollen inneren
Kämpfen, mit Einsamkeit und immer auch mit schweren äußeren Konflikten verbunden.
Das Wirken
der Taube
Dann wendet sich das Buch der jetzt lebenden Prophetin zu:
"All das erfuhr und erfährt auch Gabriele aus Würzburg. Sie lebte ein völlig
normales Leben in dieser Welt, als vor über zwei Jahrzehnten der Tod eines geliebten
Menschen auslöste, was bereits in der Seele lag, ohne dass sie es als Mensch ahnte. Sie
fragte nach Gott und erhielt zuerst im Gebet die Gewissheit, dass Er lebt. Und je inniger
sie betete, um so näher fühlte sie sich Ihm. Sie spürte, dass sie in ihrem Inneren
durchlässig wurde für eine Wirklichkeit jenseits der Materie. Bis ihr eines Tages
widerfuhr, was unglaublich klingt, aber in dem Jahrtausende währenden Dialog zwischen
Gott und den Menschen, zwischen der geistigen und der irdischen Welt, nicht zum ersten Mal
geschah: Im Bewusstsein der demütig Betenden öffnete sich ein Spalt, durch den ihr -
zunächst nur kurzzeitig - die unmittelbare Kommunikation mit der geistigen Welt möglich
wurde ..."
Am Ende entstand ein riesiges Offenbarungswerk, das Antwort auf die
zentralen Fragen der Menschheit gibt - zum Fallgeschehen, zu den Ursachen von
Naturkatastrophen, zur Entstehung von Krankheiten, zur Frage der Wiedergeburt, zum Leben
im Jenseits, zur Erlösung der Menschheit durch Jesus von Nazareth und zur bevorstehenden
Apokalypse. Das Buch bietet einen Überblick über alle wesentlichen Lehren und
Aktivitäten der Gemeinschaft der Urchristen, die durch die Prophetie für die Jetztzeit
entstand. "Das Wirken der Taube ..."
"Die
Schlange tobt"
Je machtvoller das göttliche Prophetische Wort in die Welt
hinausging, um so heftiger wurden die Angriffe von Seiten der kirchlichen
Glaubensverwalter. Besonders tut sich die Evangelisch-Lutherische Kirche hervor. "Die
Verfolgungswut, die ihr Gründer Martin Luther gegen Andersgläubige entwickelte, hat sich
offensichtlich auf seine heutigen Nachfolger übertragen", schreibt Sailer. In einem
ausführlichen Kapitel mit der Überschrift "Die Schlange tobt" schildert er
eine neue Ketzerverfolgung in Deutschland, von deren Ausmaß die meisten Zeitgenossen
keine Ahnung haben: "Wer von kirchlichen Sektenbeauftragten oder ihren politischen
Gefolgsleuten das Etikett Sekte angehängt bekommt, kann in Deutschland kaum
noch einen Saal mieten und so gut wie keine Anzeigen mehr schalten; auch riskieren die
Anhänger einer solchen Gemeinschaft täglich ihren Arbeitsplatz, wenn sie sich zu ihrem
Glauben bekennen. Sie gelten unbesehen als gefährlich, weil kirchliche
Amtsträger solches verbreiten, auch wenn es erlogen ist."
Wir leben in
einer großen Zeitenwende
Der Leser braucht keine Sorge zu haben, in den Niederungen
kirchlicher "Feldzüge" stecken zu bleiben. Am Ende führt ihn die Lektüre
erneut auf Prophetische Höhen. In dem Kapitel "Endzeit" vermittelt das Buch
eine faszinierende Zusammenschau apokalyptischer Bilder früherer Prophetie und des sich
heute offenbarenden Gottesgeistes. Nach einem beeindruckenden Blick auf die "Zeichen
an der Wand" unserer gegenwärtigen Zivilisation erfolgt ein ausführlicher
Rückblick auf die Johannes-Offenbarung. Sie beinhaltet bekanntlich Geschehnisse auf Erden
und in der geistigen Welt. "Vieles davon wurde bereits sichtbar oder kündigt sich
gerade an; weit mehr steht noch bevor oder vollzieht sich im Unsichtbaren", schreibt
unser Autor, und belegt es im Detail. Die apokalyptische Gesamtschau bildet das
Schlusskapitel mit der Überschrift "Die Endzeitoffenbarung durch Gabriele". Aus
ihr ergibt sich, an welcher Stelle der Johannes-Offenbarung wir heute stehen; und nicht
zuletzt auch, wer die weibliche Gestalt ist, "von der Sonne umkleidet" und
"unter den Füßen den Mond", von der in der Vision des Johannes die Rede ist. |
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