Doch: Solange
Wissenschaft und Politik die Verbesserung des Menschen durch Genanalyse, genetische
Selektion und Züchtung anstreben, sind solche Proklamationen das Papier nicht wert, auf
dem sie stehen. Einziger Trost ist vielleicht, dass die "schöne neue Genwelt"
nicht lange Bestand haben dürfte. Die Autorin des o. g. Artikels [Untergang der
Gentechnologie] schließt ihre Bilanz des bisherigen Nutzens der Gentechnologie mit
dem Satz: "Sollten [die Geningenieure] eines Tages wirklich sämtliche Gene isoliert
haben, charakterisiert und patentiert haben, so werden sie feststellen müssen,
dass sie
damit höchstens ein Spiegelbild des Lebens, nicht aber das Leben selbst im Griff
haben."
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Weitere Entwicklung
[6.8.2006]:
Gentherapie außer Kontrolle
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neue Tote befürchtet
Erneut
greift ein gentechnisch hergestelltes Medikament Versuchspersonen
an, nachdem es bereits in der Vergangenheit zu einzelnen Todesfällen
im Rahmen der "Gentherapie" gekommen war. TGN 1412 sollte die
neue Wundermedizin sein, die gegen Multiple Sklerose, Leukämie und
rheumatische Arthritis helfen soll. Die Gen-Ingenieure schnitten die
Eigenschaften des Proteins TGN 1412 genau auf den Menschen zu. Doch
bei den Testpersonen in London versagten viele Organe und der Kopf schwoll
monströs an. Nach wenigen Wochen ist jetzt bei einer Testperson
Lymphknotenkrebs ausgebrochen und auch bei den anderen wird der
Ausbruch von Krebs oder einer anderer Autoimmun-Erkrankung
befürchtet. Die Firma Te Genero, deren Zauberlehrlinge in Würzburg/Deutschland das "Medikament" entwickelten, hat jetzt Insolvenz
angemeldet.
Nachfolgend ein Bericht über die Wirkung des
genmanipulierten Medikaments:
Das Mittel TGN 1412 war von dem
US-Forschungsunternehmen Parexel
International erstmals an Menschen getestet worden. Er habe den
reinen Horror gesehen, sagte ein Testteilnehmer, der statt des
Medikaments ein wirkungsloses Placebo erhalten hatte, dem Sender
Sky News. Die Probanden neben ihm
seien innerhalb von Minuten nach Einnahme der Arznei
zusammengebrochen. Sie hätten sich vor Schmerzen gekrümmt, sich
immer wieder übergeben und unter Kopfschmerzen
geschrieen. "Der eine rief, 'Mein
Kopf tut weh, mein Rücken tut weh, Ich brauche Hilfe, ich kann
nicht atmen.' Er schrie einfach", berichtete Raste Khan. "Es war
wie russisches Roulette. Zwei von uns hatten Glück [die
beiden, die das Placebo bekamen] und kamen davon." Der
Zeitung The Sun zufolge schwollen
Kopf und Hals eines 21-jährigen Probanden auf das dreifache der
normalen Größe an. Die Freundin eines anderen Probanden hatte
der BBC erklärt, alle inneren Organe des Mannes hätten versagt.
Mit dem deutlich angeschwollenen Kopf sehe ihr Freund aus wie
der Elefantenmann, eine Figur aus einer
Monströsitätenschau des viktorianischen Großbritanniens,
bei der der Schädel breiter als die Taille war. Ein Professor
der Imperial College School of Medicine
am Hammersmith Hospital bezeichnete
die Situation als sehr ungewöhnlich. Es sei sehr schwierig
nachzuvollziehen, was mit den sechs Probanden passiert sei
(http://www.toxcenter.de/artikel/DZUZVU.php).
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Geistige Hintergründe
Wohin führt die Gentechnik? Der letzte Frevel an der Schöpfung Gottes
zerstört letztlich die Übereinstimmung, d. h. Kongruenz von Seele und
Mensch bzw. von Tier-Seele und Tier bzw. von geistigem und materiellem Leben auf
der Erde. Denn die Materie ist eine Spiegelung des in ihr innewohnenden geistigen
Lebens. Durch gentechnische Veränderungen wird dieser Zusammenhang
jedoch gesprengt. Es kommt zu einem Chaos in der Schöpfungsordnung.
Menschen können z. B. keinen Zugang mehr zu ihrem Gewissen oder ihrer
Empfindungswelt bekommen, da genetische Veränderungen diesen Zugang
blockieren. Die Folgen sind unabsehbar. Gentechnik ist eine schleichende
Zerstörung der weisen Zusammenhänge der Schöpfung Gottes, und die
Zerstörungen sind oft auch unmittelbar wirksam (siehe
z. B. obiges Beispiel zur "Gentherapie").
(Näheres zu diesem Thema in einigen Publikationen des Verlags
"Das Wort",
z. B. in dem Buch Sein Auge,
http://www.das-wort.com/deutsch/mensch-und-kosmos/sein-auge---die-buchhaltung-gottes.php)
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Für "therapeutische" Zwecke:
Britische Forscher
wollen menschliche Embryonen klonen
Britische
Wissenschaftler fordern eine begrenzte Aufhebung des Verbots, menschliche Embryonen zu
klonen.
Sie wollen dieses Verbot zwar für den Bereich der Fortpflanzung nicht
angetastet wissen, wohl aber für "therapeutische Zwecke": Aus geklonten
menschlichen Embryonen wollen sie im Frühstadium Zellen entnehmen und aus diesen dann
Organe oder Zellkulturen zur Behandlung von Krankheiten züchten.
Aufschlussreich ist die Begründung, die Prof. John Harris für diese
Forderung liefert: Es sei ja üblich, dass Geschwister einander Organe spenden.
"Falls das ethisch als richtig bewertet wird, was wäre dann falsch, wenn statt
dessen ein Embryo verwendet würde?" Man versucht also, durch scheinbar logische
Argumente die ethischen Grenzen immer ein Stück weiter hinauszuschieben.
Dass jedes Leben
empfindet und dass es mehr ist als die sichtbare Materie, bleibt unberücksichtigt. |
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