"Wie einfach könnte
es sein, wenn wir bei allen Problemen und Krisen Christus befragen könnten?" Mit
diesen Worten umschreibt ein Besucher bei einem Treffen aller Gottsucher im Ort
urchristlicher Begegnung sein früheres Denken. Und zur Gegenwart sagt er: "Obwohl
ich weiß, was Christus heute durch Prophetenmund lehrt, ist es doch nicht möglich, alles
von heute auf morgen in Seinem Sinne zu ändern."
Daraufhin erklärt Gabriele, die Prophetin Gottes, worauf es ankommt, wenn
jemand das ändern möchte, was an dem jeweiligen Tag möglich ist: Haben wir Menschen das
Bewusstsein entwickelt, dass Gott unser Vater ist? Wir sagen es, doch wir entwickeln
dieses Bewusstsein zu wenig, dass wir unsterbliche Wesen sind, dass der Leib von uns
fällt. Unser unsterblicher Leib aber gehört nicht der Erde an, er gehört Gott, unserem
Vater, an, weil Er ihn geschaffen hat. Er gehört den ewigen Gesetzen der Liebe an - und
dieser Leib, der in uns ist, möchte zurück zu Gott, unserem Vater, in das ewige Reich.
Wir Menschen schauen stattdessen viel zu sehr auf das Verwesliche, auf die
Hülle, den Menschen, der der Erde angehört.
Gabriele spricht aus ihrer eigenen Erfahrung vom Geist Gottes, dem Geist des Vaters und
davon, dass dieser Geist uns nie verlässt und uns unendlich liebt. Dass Er immer für uns
ist, auch wenn wir uns von Ihm abwenden. Dass er uns in jeder Zelle, in jedem Organ, ruft:
´Kehr um! Ich heile Dich!` Dass Er, dieser liebende Geist, der Geist unseres Vaters,
nicht auf unser Negatives schaut. Sondern Er sieht uns immer wieder vollkommen, bis auch
wir uns der Vollkommenheit zuwenden, die Tage nützen, um unserem Vater
näher zu kommen.
Wir wollen dann ein Sohn, eine Tochter sein, die sich dem Vater nähert, die das tut, was
der Vater will.
Dieses Bewusstsein ist die Voraussetzung dafür, dass sich jemand wirklich
ändert und nicht nur von einer Änderung redet. Gabriele fasst es in die Worte:
"Ich will meinem Vater eine Freude bereiten, deshalb tue ich das
Negative nicht mehr. Ich möchte, dass mein Vater eine Freude mit mir hat, deshalb tue ich
diese Sünde nicht mehr. Ich möchte, dass ich mit meinem Vater in Kontakt komme. Deshalb
räume ich den Schutt des Allzumenschlichen weg, um die Kommunikation mit Ihm zu erlangen.
Das alles tun wir erst dann, wenn wir sagen: Der Vater ist der Geist der Liebe in mir.
Und erst dann, wenn uns dies tagtäglich bewusst wird, wenn es in unseren Verstand, in
die Zellen unseres Körpers eingeht, dann werden wir uns erst ändern, um unserem Vater
eine Freude zu bereiten. Dann fühlen wir aber auch Seine Nähe.