Psycho-Manipulationen in
Russland"Operation am offenen Unterbewusstsein"
Der Patient liegt in Narkose
auf dem Operationstisch. Doch sein Körper wird nicht geöffnet; statt des Skalpells
blitzen nur Linien auf einem Bildschirm. An den Kopf des Patienten sind Elektroden
angeschlossen, die Gehirnströme messen. Er atmet immer heftiger, stöhnt und stammelt
immer wieder dieselben Worte. Nach wenigen Minuten ist alles vorbei: Der junge Mann wurde
von seiner Drogensucht geheilt - angeblich.

Kann man allein durch Suggestion Drogensucht heilen?
Es war keine gestellte Szene, die da im
Dokumentarfilm Geheimes Russland (ZDF, 22.12.1998) gezeigt wurde. Professor Smernow führt in Moskau
tatsächlich solche "Operationen am offenen Unterbewusstsein" durch, wie er sie
nennt. Seine Theorie: Er bringt in der Narkose Schlüsselerlebnisse aus der Kindheit, etwa
ein schlechtes Verhältnis zur Mutter, nach oben und ersetzt die "falschen
Programme" durch eine "positive Motivation", die dem Patienten helfe, ohne
die Droge auszukommen. Diese neuen "Eingaben" werden "in das Geräusch des
Herzschlags hineincodiert".
Der Patient habe hinterher das Gefühl, es habe drei bis vier Stunden
gedauert. In Wirklichkeit dauert der "Eingriff in die Seele" nur eine Minute.
Smernow gibt zu, dass es eine Art "Gehirnwäsche per Computer" sei. Aber er
findet nichts dabei: "Gott, das sind wir! Der heilige Geist, das sind wir
Menschen!"
Bei der Ausbildung von Polizisten wird in Russland eine ähnliche, wenn
auch weniger dramatische Methode angewandt, um sie auf schwierige Situationen
vorzubereiten. Es werden ihnen Filme vorgeführt, die Schießereien und Entführungen
zeigen. Gleichzeitig wird ihnen durch Musik und Sprache "ruhiges Selbstvertrauen auch
in der schwierigsten Situation" eingeflößt.
Was hier noch bei Wachbewusstsein und mit Zustimmung des Betroffenen
erfolgt, ähnlich dem autogenen Training, kann in anderen Fällen zur gefährlichen
Manipulation werden. Russische Wissenschaftler haben eine Methode entwickelt, mit der sie
jede beliebige Botschaft durch jedes beliebige Geräusch transportieren lassen können.
Zur Demonstration spricht ein Techniker einen Satz auf Tonband und verändert die Stimme
dann mithilfe eines Computers, so dass sie nicht mehr zu verstehen ist. Wird der Satz dann
wieder "decodiert", dann wird die Stimme wieder hörbar, wenn auch verzerrt. Das
menschliche Unterbewusstsein, so nun die Aussage der Wissenschaftler, ist jedoch auch in
der Lage, den Satz im codierten, also unkenntlich gemachten Zustand zu
"entschlüsseln". Die Botschaft wird also vom Unterbewusstsein aufgenommen.
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Das Böse
Ein Mensch was noch ganz ungefährlich
Erklärt die Quanten (schwer erklärlich!).
Ein zweiter, der das All durchspäht,
Erforscht die Relativität.
Ein dritter nimmt, noch harmlos, an,
Geheimnis stecke im Uran.
Ein vierter ist nicht fernzuhalten
Von dem Gedanken, kernzuspalten.
Ein fünfter reine Wissenschaft
Entfesselt der Atome Kraft.
Ein sechster, auch noch bonafidlich,
Will die verwerten, doch nur friedlich.
Unschuldig wirken sie zusammen:
Wen dürften, einzeln wir verdammen?
Ists nicht der Böseste der Bösen,
Ders dann gewagt, sie abzulösen?
Den Teufel wird man nie erwischen:
Er steckt von Anfang an dazwischen.
Eugen Roth |
Dieses Verfahren kann beliebig eingesetzt werden: Bestimmte Botschaften
können auf Radiowellen gesetzt oder in Musikstücke auf Cassetten verpackt werden. Sie
können in Fernsehsendungen hineingeschmuggelt werden oder einfach nur in das
Hintergrundrauschen des Telefons.
Menschen fühlen sich
verfolgt
Der russische Geheimdienst habe solche und weitere Methoden schon
vielfach eingesetzt, um Regimegegner auf unsichtbare Weise kaltzustellen oder umzubringen.
Das behaupten zahlreiche Geschädigte, die in Moskau öffentlich demonstrieren, um auf ihr
Schicksal aufmerksam zu machen.
Ein Opfer solcher "psychotronischer Bearbeitung", eine Frau,
berichtet, sie habe immer wieder Schwindelgefühle und Schmerzen verspürt, ohne
dass
körperliche Ursachen festgestellt werden konnten. Innerhalb einer Woche seien ihr dann
Haare, Nägel und Zähne ausgefallen. Andere Betroffene berichten über Verlust der Logik,
der räumlichen Orientierung, schließlich über Lähmungserscheinungen.
Die Geschädigten vermuten, dass als Ursache auch bestimmte schädliche
Schallfrequenzen oder radioaktive Bestrahlung in Frage kommen. Viele versuchen sich durch
aufwendige Apparaturen in ihren Wohnungen vor unerwünschter Bestrahlung zu schützen -
sie glauben, dass sie auch heute noch in Gefahr sind.
Kommentar:
Jede Einflussnahme, die ohne Wissen und
Wachbewusstsein des Betroffenen
erfolgt, verstößt gegen das Gesetz des freien Willens. Dadurch kann auch niemals eine
wirkliche Heilung erfolgen, da die eigentlichen Ursachen im
Unterbewusstsein und in der
Seele des Menschen nicht erkannt, bereut und bereinigt, sondern allenfalls durch andere
"Programme" überlagert und damit verdrängt werden. Wird die eigentliche
Ursache, z. B. ein Fehlverhalten oder etwas Unverziehenes, nicht bewusst erkannt und
bereinigt, so bleibt es in der Seele und wird früher oder später, möglicherweise auch
in späteren Einverleibungen, wieder zum Vorschein kommen. |
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