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Das Horoskop ist nicht
mein
Schicksal
Wie ein
Aha-Erlebnis ist es für eine junge Frau, als sie sich das erste Mal
bewusst macht: Die
Inhalte ihres Geburtshoroskops sind keine unveränderlichen schicksalhaften Gegebenheiten,
wie sie bisher geglaubt hatte - sie können von ihr täglich verändert werden.
Bei einem Erfahrungsaustausch auf dem Inneren Weg, kam auch der
Einfluss
der Sterne auf das Leben der Menschen zur Sprache. So sind viele Menschen unter einem
ähnlichen Sternbild geboren, doch jeder hat in Vorinkarnationen etwas anderes
hineingelegt. Das ist wesentlich. Denn nur das kommt wieder auf ihn zu. Nur der Planet
kann uns beeinflussen, der Teile unserer Belastungen gespeichert hat. Beherrscht ein
Mensch z. B. einige seiner Mitmenschen, dann kann z. B. der Wunsch in seinen
Vorinkarnationen zugrunde liegen, bestimmte Menschen nach den eigenen Vorstellungen lenken
und führen zu können.

Bin ich noch derselbe "Löwe",
als
der ich zur Welt kam?
In seinem Geburtshoroskop liest der Betreffende dann auch von der Anlage,
Macht und Einfluss auf andere ausüben zu können. Jetzt kommt es darauf an: Fühlt er
sich in seiner Herrschsucht bestätigt - oder bereinigt er dieses Fehlverhalten? Eine
Bereinigung wandelt das Gegensätzliche um, und es kommen dann die positiven Aspekte der
Anlage auf ihn zu: In ihm wächst allmählich die Fähigkeit, Verantwortung für eine
Gemeinschaft oder für einen Betrieb oder eine Familie übernehmen zu können. Anstelle
des Herrschenwollens tritt die Fähigkeit, den anderen mehr und mehr verstehen und ihm
helfen zu können. Nicht immer lässt sich positiv und negativ sogleich unterscheiden.
Macht und Einfluss, Geld und Gut werden in der Astrologie vielfach auch als positiv
angesehen.
Doch wenn dies im Sternbild liegt, woher kommt es? Ist es gut für unsere
Seele, wenn wir reich sind, wenn wir großen Einfluss auf andere haben, oder dient und
schmeichelt es nur dem menschlichen Ich, das z. B. die Macht in Vorinkarnationen eingegeben
hat, weswegen sie nun im Sternbild steht? Die Frage kann sich auch jemand stellen, der
gern viel Ansehen und Geld hätte: Würde ich diese Aspekte selbstlos für das Wohl
anderer einsetzen oder für das Eigenwohl?
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