Das Weisse Pferd - Urchristliche Zeitung für Gesellschaft, Religion, Politik und Wirtschaft

Ausgabe 6/99

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Alarm in den Alpen: Warme Luft, auftauende Gletscher

Die Fundamente
schmelzen dahin

Alarm in den Alpen: Zwei Studien prophezeien für viele Regionen das Ende des Wintersports in den nächsten Jahren. Wegen der ansteigenden Temperaturen gibt es in niedrigeren Höhen bald zu wenig Schnee. Das war Anfang 1998. Anfang 1999 fiel in den Alpen der meiste Schnee seit Menschengedenken. Im tirolischen Galtür begräbt eine Lawine 38 Menschen unter sich, in anderen Orten kommen ebenfalls Dutzende von Menschen ums Leben. Dabei waren doch wärmere Winter vorhergesagt. Ein Hotelier in Ischgl, dem Nachbarort von Galtür, kommentiert deshalb die Situation nach der Katastrophe mit den Worten: „Wir müssen jetzt das Positive herausstellen. Das heißt: Es gibt wieder einen Winter. Das ist ein Zukunftssignal.“

Wirklich? Der extreme Winter 1998/99, nach zwei Jahren mit flauen Temperaturen, ist nach Aussagen von Wissenschaftlern ein typisches Indiz für einen Klimawechsel: Das Klima kommt zunächst aus dem Rhythmus, die Extreme nehmen nach allen Seiten zu. Doch die Großwetter-Richtung bleibt: Es wird wärmer und die Alpengletscher schmelzen kontinuierlich. Den Lawinenkatastrophen könnten so bald bald neue Hochwasserkatastrophen folgen.

Die Alpen
"Der Berg ruft nicht mehr - der Berg kommt", sagen Naturschützer

Alpenüberquerung:
Von Hannibal bis zur Moderne

Die Alpenüberquerung von Hannibal, dem Herrscher im nordafrikanischen Karthago, zählt zu den spannenden Kapiteln der antiken Geschichte: Mit Herden von Elefanten versucht der Feldherr, im Jahr 218 v. Chr. das Hochgebirge zu überqueren und seinen Machtbereich nach Norden hin auszuweiten. Doch knapp 20.000 Soldaten kommen beim Marsch durch die Alpen ums Leben, etwa die Hälfte derer, die mit Hannibal losgezogen waren - das Unternehmen scheitert.

Im 20. Jahrhundert versuchen die Menschen scheinbar mit mehr Erfolg, die Grenzen der Natur in den Alpen zu durchbrechen: 40x mehr Autostraßen als vor 40 Jahren durchziehen heute das  Gebirge: 26,3 Millionen PKW überqueren jährlich den Brennerpass zwischen Österreich und Italien, 21,2 Millionen PKWs sind es auf dem Gotthard auf dem Weg von der Schweiz nach Italien. Auch der LKW-Verkehr durch das Hochgebirge hat sich in knapp 30 Jahren verdreifacht. Die Alpen sind mittlerweile das am stärksten besiedelte und industrialisierte Gebirge der Welt, und kein Ort der Welt wird von so vielen Touristen besucht. Mittlerweile sind die Alpen Zielort für ein Viertel des Welttourismus, der Jahresumsatz beträgt ca. 90 Milliarden DM.

Der Tod der Fastnachts-Touristen

Der Lawinentod dieses Winters trifft hauptsächlich Touristen, die zu Hunderttausenden über die Faschingstage in die Alpen reisten. Der 700 Einwohner zählende Tiroler Bergort Galtür im Paznautal wurde 1927 von Ernest Hemingway noch als „Gebirgsidyll“ beschrieben, doch in den letzten Jahren nahm der Tourismus „lawinenartig“ zu. Lawinenforscher Hans H. bedenkt, bei 100-200 Gästen auf 700 Einwohner wäre ja nichts zu sagen, doch was ist, wenn es an manchen Orten 10.000, 20.000, 30.000, 40.000 werden? (BR, 4.3.1999) Wer hat das noch im Griff? Galtür hat 3.700 Gästebetten.

Mit immer neuen Wintersportmöglichkeiten und Freizeitaktivitäten werben die Ferienzentren um Gäste. Open-Air-Konzerte mit Tina Turner oder Rod Stewart in Ischgl ziehen Zehntausende ins idyllische Paznautal. Ratlos fragt dann auch einer der Verantwortlichen der Tiroler Lawinenwarnstellen, wo man bei einer eventuellen vorherigen Evakuierung hätte anfangen sollen - bei solchen Mengen von Menschen, die sich nach den Faschingstagen in Tirol Urlaub machten?

Dem boomenden Wintersport sind bereits zahllose Hektar Hochwald in den Alpen zum Opfer gefallen. Sehr viel gebaut wurde in Lawinen-Gefahrenzonen, denn an den sichersten Stellen stehen seit Generationen die wenigen Häuser der Einheimischen. Der übrige Wald, normalerweise ein guter Lawinenschutz, leidet: „Der Zustand der Schutzwälder in Tirol ist alarmierend schlecht. Er ist morsch wie ein alter Mensch“ (Hans H.) und wurde von Lawinen vielfach ohne großen Widerstand umgeknickt.

Der Klimawandel ist im vollen Gang

Doch löste die Art von „Alarm“ die gleichen Aktivitäten aus als die Prognose der beiden Studien, die Klimaerwärmung könnte den Wintersport in Zukunft erheblich einschränken? Zu der Untersuchung des österreichischen Wirtschaftsministeriums und des schweizerischen Nationalfonds kam einige Monate später noch eine dritte Studie von Greenpeace in Verbindung mit der Universität Wien hinzu: Das Ergebnis war das gleiche. Es wird in den nächsten 30 Jahren eine durchschnittliche Temperaturerhöhung um bis zu drei Grad erwartet, die mit der weltweiten Klimaänderung zusammenhängt.

Bereits seit den 70er Jahren und verstärkt seit den 90er Jahren dringt mehr milde und feuchte Luft vom Atlantik nach Europa, was zu milden Wintern und zu trockeneren Sommern führt. Die diesem Phänomen zugrunde liegende veränderte Zirkulation der Weltklimaströme wird von den fachlich anerkannten Wissenschaftlern übereinstimmend mit dem Treibhauseffekt erklärt, der Erwärmung der Erdatmosphäre durch den vermehrten Ausstoß von Kohlendioxid und Treibgasen aus der Industrie und den Haushalten. Einzelstimmen sehen die Ursachen für den Treibhauseffekt woanders, z. B. bei den immer heftigeren Turbulenzen auf der Sonne. Doch haben vielleicht auch die Sonnenturbulenzen etwas mit den menschlichen Turbulenzen zu tun? Wer die Ereignisse in unserem Sonnensystem als einen Spiegel für die Ereignisse in der Welt betrachtet, ist sich dessen sicher.

Doch auch wenn es über diese Hintergründe unterschiedliche Anschauungen gibt: Tatsache ist, dass die Gletscher seit einigen Jahren bereits auf die Hälfte der ursprünglichen Größe geschmolzen sind. Was passiert, wenn die Gletscher schmelzen?

Lawinen, Muren -
Was passiert, wenn die Gletscher schmelzen?

Ein Gletscher dient im Winter als Wasserspeicher, im regenarmen Sommer gibt er das Wasser in die Flüsse ab. Der Wasserstand des Rheins und damit die Schifffahrt ist z. B. von dieser Funktion der Gletscher abhängig. Ist ein Gletscher aber an einer Stelle bereits getaut, leitet der Berg den auf die Steine aufprallenden Regen wie ein Trichter sofort ins Tal. Die Speicherfunktion geht verloren. Es kommt vermehrt zu urplötzlich auftretenden Hochwasserkatastrophen, wie sie in den letzten Jahren zu beobachten waren.

Auch der bisherige Dauerfrostboden (Permafrostboden) in den Alpenregionen schmilzt. Hielt das Eis - vergleichbar einer Zementmischung - z. B. einen Berghang bisher zusammen, verwandelt sich das Erdreich bei höheren Temperaturen in eine lockere Geröllmasse. Löst sich das Geröll durch kleine oder größere äußere Anstöße, gibt es im Winter mehr Lawinen, im Sommer mehr Muren. So werden die Schlamm- und Geröll-Lawinen genannt.

Im Jahr 1998 geraten die Muren plötzlich in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, als auf der Brennerautobahn in Südtirol eine Mure plötzlich zwei Autos mit deutschen Urlaubern unter sich begräbt, die Autobahn für Stunden gesperrt ist. Das Problem mit den häufiger abgehenden Muren gibt es aber schon länger.

Teilweise fieberhaft steuern betroffene Anwohner, Politiker, Unternehmen und das Fremdenverkehrsgewerbe gegen die zunehmenden Gefahren an und bemühen sich um den Erhalt der Wintersportmöglichkeiten. Beispiel Pontresina im Engadin/Schweiz: Oberhalb des Ortes hat der jahrhundertealte Dauerfrost mittlerweile den Schmelzpunkt erreicht. Jetzt wird für 6 ½ Millionen Franken ein 15 m hoher und 300 m langer Schutzwall gegen Lawinen und Muren gebaut.

Lawinenunglück
Mit einer Lawine rechnete hier niemand.

Gesetze, die wir noch nicht kennen

In Davos arbeitet seit 1936 ein Lawinenforschungsinstitut, und die Forscher speisen die Computer täglich mit neuen Daten über Schneehöhen, Schneeart, Schneeverfrachtungen, Neuschneemengen, Schnee- und Lufttemperatur, Wind, Feuchte, Sonneneinstrahlung. Alles Messbare wird vermessen. Der bisherige Erfolg: Lawinenabgänge können mit bis zu 70%iger Genauigkeit im Voraus ermittelt werden. Es bleiben 30 % Unbekannte. Mindestens. Im Walliser Vallée de Sionne fand in diesem Winter das größte Lawinenexperiment der Geschichte statt: 15 Kilo Dynamit brachten eine Versuchslawine ins Rollen, die weitere Informationen über dieses Naturereignis „Lawine“ liefern soll. Das erste große Problem stellt sich bereits unmittelbar nach Lawinenabgang: Die Forscher werden fünf Meter verschüttet statt der im voraus berechneten zwei. Und der Leiter des Forschungsinstituts gibt zu: „Die großen Abgänge folgen Gesetzen, die wir noch nicht kennen“ (Spiegel Nr. 9/1999).

Galtür sei sicher

Bei einem weiteren Experiment in der Schweiz werden versehentlich fünf Wohnhäuser zermalmt. Und in Galtür „schwor“ ein Lawinenexperte noch am Tag vor der Katastrophe, „dass Galtür sicher sei“. Und am Tag danach erklärt der Fachmann, „wieso die Katastrophe nicht hätte passieren dürfen. Und der Chef des Tourismusverbandes warnt mit logischen Argumenten am Tag nach dem Unglück vor einer Panik unter den übrigen Bewohnern und Gästen des Ortes: „Die Lawine sei die erste seit 300 Jahren, da wird am Tag eins nicht schon Nummer zwei kommen“ (Spiegel Nr. 9/1999). In diesem Fall hatte er recht. Allerdings gab es in den Tagen zuvor schon andere Lawinen, die nur wenige Meter neben Häusern niedergingen und z. B. einen Parkplatz mit PKWs unter sich begruben.

Vorwarnungen für zunehmende Katastrophen gibt es schon lange. Doch wen werden Warnungen davon abhalten, sein Verhalten zu ändern? „Die Leute begreifen nicht, dass wir in einer Notsituation sind“, sagt der Tourismusdirektor von Adelboden in der Schweiz angesichts der extremen Wintertage.

Der Spiegel in Deutschland nennt die Ereignisse in den Alpen Die weiße Sintflut. Und im Jahr 1998 schrieben manche Zeitungen im Hinblick auf gewaltige Murenabgänge: „Der Berg ruft nicht mehr, der Berg kommt.“

Der Ruf der Berge

Hinter dem Ruf der Berge steckt vielfach der Wunsch, im Äußeren wenigstens für einige Tage oder Wochen im Jahr ein Glücksgefühl zu erreichen, das im „Alltag“ verloren gegangen ist. Nur wenige machen sich auf die Suche nach dem inneren Schatz, der ein Glück vermittelt, das vom äußeren Aufenthaltsort weitgehend unabhängig ist und wofür keine Urlaubsreise nötig ist. Über den Alpen mit ihren Seilbahnen, Liften, Tunnels, Staus und Pisten lag in diesem Winter der Schleier des Todes - mehr als in den Jahren zuvor und weniger als es in den kommenden Jahren erwartet wird. In der weltweit größten Rückversicherungsgesellschaft, der „Münchner Rück“, bei der sich die Versicherungen ihrerseits gegenüber Ansprüchen ihrer Kunden versichern, wird für die Zukunft hochgerechnet. Der Abteilungsleiter in der Abteilung für langfristige Klimaprognosen blickt in diesem Zusammenhang ernüchtert nach vorne: Er sieht das Katastrophenpotential in den Alpen dramatisch steigen. Die Naturkatastrophen würden in den nächsten Jahren um das Fünffache zunehmen, und dementsprechend teurer werden die Versicherungen.

Die Suche nach Schuldigen

Wie verhalten sich Menschen nach Katastrophen? Allgemein verbreitet ist die Suche nach Schuldigen. Und so wird meist von der „großen Politik“ bis ins kleinste Detail nach Fehlern anderer gesucht, um einen oder mehrere Schuldige zu finden - meist mit der Motivation, dass man selbst nicht schuldig sein will. Also braucht man andere. Doch während man äußere Ursachen für Katastrophen in der verheerenden Klimapolitik auf diesem Planeten auch tatsächlich findet, wird die Frage nach persönlichen Anteilen einzelner damit noch nicht beantwortet.

Doch auch diese Frage brennt vielen unter den Nägeln. Als in Israel ein einstürzender Turm 13 Opfer unter sich begräbt, wurde Jesus nach der Schuld der Beteiligten gefragt.  Doch Jesus von Nazareth lehrt im Gegensatz zu dem meist üblichen Verhalten, dass wir nicht die Schuld anderer erforschen sollen. Sondern er sagte damals zu den Fragenden: „Wenn ihr nicht umkehrt und Buße tut, wird es euch genauso ergehen“ (Lukas 13, 4-5). Und obwohl sich heute Millionen Menschen dem Namen nach als „Christen“ bezeichnen, ist seine Antwort bei ihnen heute genauso unbeliebt wie bei den damaligen Zeitgenossen. Wenn Jesus heute so etwas sagen würde, würde er von den Kirchen wohl beschimpft oder verleumdet werden, weil er nicht, wie die Kirchenführer, vom „unausforschlichen“ „Geheimnis Gottes“ spricht, sondern dieses scheinbare Geheimnis für die Menschen lüften könnte, wenn diese es ehrlich wollten. So würden sich für alle negativen Ereignisse ausschließlich menschliche Ursachen finden, wenn die jeweils Betroffenen bereit wären, diese finden zu wollen.

In antiken Schriften außerhalb der Bibel steht auch, dass Jesus um die Reinkarnation wusste (vgl. www.theologe.de/theologe2.htm), also um die wiederholte Einverleibung einer Seele in jeweils einen neuen menschlichen Körper. Und so können Verwicklungen einzelner in bestimmte Ereignisse sehr vielfältig sein und nicht nur eine Inkarnation umfassen. Allerdings ist es zynisch, über das Schicksal anderer zu spekulieren, weswegen Jesus immer lehrte, sein eigenes Leben zu bessern und die Last seines Nächsten mit zu tragen. Doch das Wissen oder die Ahnung um größere Zusammenhänge können den Betroffenen auch Hilfe und Trost spenden.

Kunstschnee als Rettung?

In den Alpen werden mittlerweile neue Konzepte zur Rettung des Wintersports im Angesicht der Klimaänderung entworfen. Dazu gehört die Neuinstallation zahlreicher Beschneiungsanlagen. Wo wegen steigender Temperaturen der Schnee in Zukunft häufiger wegzubleiben droht, soll vermehrt Kunstschnee aus Kartoffel- und Maisstärke den Wintersport ermöglichen. Hoteliers und Wirte bekommen vielfach Existenzangst, wenn Zehntausende von eingeplanten Touristen wegen Schneemangels oder Katastrophengefahr in Zukunft wegbleiben.

Der Bürgermeister von Galtür erklärt unter dem Eindruck der letzten Wochen: „Wir brauchen einen Neubeginn“ (format Nr. 9/1999)? Woran mag er denken?
(Dieter Potzel)

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Äußere Reisen und die innere Reise

Wir Menschen wollen die Berge besteigen, wollen von oben das Panorama sehen - doch selten haben wir den Wunsch, nach innen zu wandern, um das große Innere Leben zu ergründen, das mit den Bildern unserer äußeren Wünsche nicht vergleichbar ist.

Das bedeutet: Wir wollen unserer Seele nicht das große Bewusstseinslicht angedeihen lassen, das es ihr - dann, wenn unser Körper tief schläft - ermöglicht, in lichte Reiche zu gehen, um dort Gottes Kraft und Gottes Liebe aufzunehmen, um diese dem Körper zu übertragen, wenn dieser am Morgen erwacht.

Solange unser Herz unruhig ist und unsere Seele noch nicht die Weiten der Unendlichkeit aufzusuchen vermag, streben wir nach äußeren Vergnügungen und nach möglichst immer mehr, immer mehr. Kaum sind wir vom Urlaub zurück, planen wir schon den nächsten. Doch das innere Reiseziel planen wir selten.

Jeden Morgen wäre eine Planung für das innere Reiseziel gut, z. B. um friedvoller und glücklicher zu werden durch die tägliche schrittweise Erfüllung der Zehn Gebote Gottes, indem wir auch mit unserem Nächsten Frieden halten, mit ihm und für ihn sind, unsere Arbeit gewissenhaft erfüllen und den Tag für unser Dasein auf Erden gewissenhaft nützen.

(Aus dem Buch: "Der Tag - Dein Freund", Band 2, 16,50 € / SFR 28,30, S.172 f.; Verlag DAS WORT, Tel. 09391/504-135)
http://www.das-wort.com/cgi/gen_article.
cgi?article=s327de&type=desc&rtopic=bewusstesleben


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In der Druckausgabe des Weissen Pferdes ist ein anderer Artikel zum Thema erschienen:
Wer ist schuld an der "weißen Sintflut"? Das Klima kommt aus dem Rhythmus.


Lesen Sie auch die Bücher:
Katastrophen, Erdumwälzungen, Sterben - Gott hat rechtzeitig gewarnt
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Der Schattenwelt neue Kleider. Klimawandel: Gott hat rechtzeitig gewarnt
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