Nahtod-Erlebnisse
zeigen: Jeder bestimmt selbst, ob das Jenseits für ihn zum Himmel oder zur Hölle wird
Nach dem Tod
in
»Abrahams Schoß«?
"Wenn
ich sterbe, dann sage ich zu Gott: ´Vater, ich komme`. Dann wird Er mich
zu sich nehmen, und ich ruhe in Abrahams Schoß." So
etwa lautete die Antwort eines evangelischen Pfarrers auf die Frage, wie
er sich - ganz persönlich - Sterben, Tod und Jenseits vorstelle. Der
Mann dürfte sich noch wundern. Und doch ist seine Vorstellung nichts
anderes als eine Variante der lutherischen Lehre, die lautet: "Der Glaube allein genügt". 
So sah Hieronymus Bosch den
"Aufstieg ins Paradies". Am Ende des Tunnels gehen die
Menschen in ein Licht ein. Doch nicht alle Nahtod-Erlebnisse verlaufen so positiv.
Wenn von Nahtod-Erfahrungen die Rede ist, wurde lange Zeit nur von
positiven Erlebnissen berichtet. Die Personen, deren Seelen bei Unfällen oder schweren
Operationen vorübergehend aus ihrem Körper ausgetreten waren, berichteten von Licht,
herrlichen Landschaften oder freundlichen Gestalten, die ihnen begegneten. Doch die Szene
hat sich gewandelt. Forscher, die Personen mit Nahtod-Erfahrungen interviewten, stießen
immer häufiger auch auf negative Erfahrungen der Befragten - bedrohlich,
angstvoll und schmerzhaft.
Wie der Baum fällt, so
bleibt er liegen
Nahtod-Erlebnisse sind zudem noch nicht diejenigen Erfahrungen,
welche die Seele
im Jenseits macht, wenn sie dort an dem Ort angelangt ist, der ihrem Bewusstsein entspricht.
Denn nach dem Tod
kommt die Seele zunächst in die Zwischenreiche, in denen sich viele Seelen, vor allem die
erdgebundenen, befinden. Durch die eigene Wunschwelt sind diese Seelen noch sehr an die Materie
gebunden und sie können oder wollen sich noch nicht von der Erde und
ihren Bewohnern lösen, unter denen sie bis vor kurzem selbst noch in
einem Menschenkörper gelebt haben. Erst wenn diese Bindung etwas gelockert ist, können die Seelen die Impulse aus
anderen Planeten wahrnehmen und so an ihren
ersten jenseitigen Bestimmungsort gelangen, der sich daraus ergibt, was
der Mensch einst getan oder unterlassen hat, was er gesagt, gedacht oder
gefühlt hat.
In dem Buch Dein Leben im Diesseits ist Dein Leben im Jenseits
(Buch siehe unten) beschreibt
Gabriele, die Botschafterin Gottes für unsere Zeit, den Weg einer Seele nach ihrer Entkörperung.
Sie hat dies selbst mit ihrem erschlossenen Bewusstsein so geschaut und
jeder mag selbst entscheiden, inwiefern dies für ihn von Bedeutung ist. Im folgenden
werden Zitate aus diesem Buch
angeführt, die das Leben der Seele im Jenseits konkret beschreiben. Dies
geschieht zum besseren Verständnis in der Gegenüberstellung einer
lichten und einer dunklen Seele - wobei es natürlich unterschiedliche "Mischungsverhältnisse" von Licht und Schatten in der
menschlichen Seele gibt.
Lichte oder dunkle
Seele
Hat
der Mensch den letzten Atemzug getan, dann wird die lichte Seele von
lichten Wesen abgeholt, die dunkle Seele von dunklen Gestalten ... Eine
lichte Seele wird in einer lichten, schönen Umgebung leben, in einer
Landschaft, die so schön und harmonisch ist, wie die lichten
Empfindungen, Gedanken, Worte und Handlungen des Menschen waren.
Für die lichte Seele besteht das Jenseits aus hellen, feinen Höhen mit
herrlichen Landschaften, deren Farben ein Zauber von Harmonie und Symphonie sind. Eine
Gott zugewandte Seele vernimmt die Lichtsprache der reinen Wesen als aufbauend und
stärkend. Sie spürt sich hingeführt in ihre ewige Heimat, wonach sie sich schon lange
sehnt.
Die Seelen leiden unter den Belastungen, die sie sich selbst auferlegt
haben (aus einem Bild von Hieronymus Bosch).
Eine dunkle Seele wird nur Düsteres antreffen. Die Landschaft, die eine
solche Seele umgibt, wird genauso trostlos sein, wie als Mensch ihre Werkzeuge, ihre
Empfindungen, Gedanken, Worte und Handlungen waren.
Die gehässigen Worte, die sie als Mensch ihren Mitmenschen zugeschleudert
hat, diese Bosheiten empfindet und verspürt sie nun als Seele bildhaft in und an ihrem
Seelenleib. Sie wirken sich als Schmerz und Leid aus, ähnlich, wie es ihren Mitmenschen
erging, als sie diese so behandelte. Die dunkle Seele begegnet also dem, was sie an
Negativen getan hat und was noch nicht bereinigt ist:
Den Schmerz ihrer Ursachen erlebt die Seele bildhaft; sie lebt und bewegt
sich in diesem Bild und glaubt, das sei ihr Leben. Die Seele sieht und erlebt es an ihrem
Seelenleib, warum und mit welchen Methoden sie den Menschen oder die Menschen
beeinflusst
hat. Unter ihren Wirkungen leidet sie. Die Seele im Jenseits hat Bilder, und der Mensch im
Diesseits erlebt ähnliches - z. B. durch Schicksalsschläge oder durch Krankheit - wie die
Seele, an die er gebunden ist ...
Die dunkle Seele wird an ihren Klägern vorbeiziehen, die sie wegen ihres
Verhaltens als Mensch anklagen und beschuldigen, die sie angreifen und im Inneren hetzen
und jagen, die auf sie bedrohend einwirken und ihr das Höllenfeuer bereiten, weil sie
ihre Hölle mitgebracht hat.
Erdgebundene Seelen
suchen entsprechende Menschen
Seelen, die als Menschen im
negativen Denken und Tun gelebt haben, sind meist erdgebundene Seelen. Sie
hängen sich an Menschen, die ihre Sprache sprechen. Lässt sich ein Mensch hierfür
gebrauchen - weil er ähnlich veranlagt ist wie die Seele, die ihn benützt -, dann trägt
er auch einen Teil der gegensätzlichen Empfindungen und Gedanken dieser Seele an sich.
Die schon im beeinflussten Menschen vorhandene Gehässigkeit, sein Drängen und Wollen
verstärken sich durch die Einflussnahme; er wird noch aggressiver und feindseliger als
bisher.
Auf diese Weise können erdgebundene Seelen lange Zeit
ihre Menschlichkeiten leben. Erst wenn mehrere Ursachen auf einmal in
der erdgebundenen Seele wirksam werden, dann wird sie gleichsam aus
ihrer Vampirbahn geschleudert und in jenen Bewusstseinsbereich
hineingesteuert, der für sie die Hölle ist, weil sie die Hölle in sich
trägt. Dann leidet die Seele unter ihrer eigenen Sprache und unter ihren
eigenen Handlungen - unter all dem, was sie sich als Mensch auferlegt
hat.
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