Für den Krieg oder gegen den
Krieg? Solche Fragen und Diskussionen gibt es nicht erst seit heute. Auch 1995, während
des Bosnienkrieges, waren sie an der Tagesordnung. Was der Prophetische Geist im Göttlichen
Prophetischen Heilen dazu zu sagen hatte, ist heute so aktuell wie vor dreieinhalb
Jahren.
"Kain, wo ist dein Bruder Abel?" So fragte
Gott den Kain. Der sich offenbarende Christus Gottes stellte uns am 13.8.1995 ebenfalls
diese Frage. Und Er fuhr fort: "Kain sagte: Ich weiß es nicht. Was sagt
ihr heute? Ich weiß nicht, wo mein Bruder ist, vielleicht ist er ein Mensch im
Krieg, doch ich kenne ihn nicht. Ist das das Gebot, das Ich den Christen gebracht
habe? Liebet eure Feinde! Tut Gutes denen, die euch hassen! Schafft Frieden untereinander
und haltet ihn!"
Christus fragte noch einmal: "Wo ist dein Bruder Abel? Bist du der
Kain? Du wirst sagen: Ich habe meinen Bruder nicht ermordet. Doch Ich frage
dich: Wie sind deine Gedanken? Hast du mit deinen kriegerischen Gedanken dazu beigetragen,
dass da und dort Morde verübt werden? Denn kriegerische Gedanken sammeln sich wie
friedvolle Gedanken und wirken auf den Menschen ein, in dem Gleiches und Ähnliches aktiv
ist: Kampf, Zerstörung, Mord und dergleichen. Oder Frieden, Freundschaft, Gottes- und
Nächstenliebe. Deshalb die Frage an euch alle: Wo ist euer Bruder? Wo ist eure Schwester?
Sind sie wahrlich in euren Herzen?"
Christus erinnerte daran, dass es die Aufgabe der Christen ist, das
Evangelium der Liebe und des Friedens in diese Welt zu tragen. Doch anstatt Vorbilder zu
sein, griffen die so genannten Christen immer wieder zum Schwert, um andere zu
"christianisieren."
Und wie ist es heute? Es herrscht nach wie vor große Verwirrung darüber,
was christlich eigentlich bedeutet. "Christen reden vom Frieden und halten den
Frieden mit ihrem Nächsten nicht." Dadurch bauen sie schon mit am nächsten Krieg im
eigenen Land. "Christen produzieren Waffen, Christen haben Soldaten - doch wo sind
die Soldaten des wahren Friedens?
Mit Waffen werden sie an die so genannten Fronten gesandt ... Wer Waffen
produziert, der schafft Unfrieden und letzten Endes trägt er zum Krieg im eigenen Land
bei. Wer den Krieg befürwortet, trägt zum Krieg im eigenen Land bei ... Solange ihr
euch untereinander nicht vergebt, wird nicht Friede sein."