Das Weisse Pferd - Urchristliche Zeitung für Gesellschaft, Religion, Politik und Wirtschaft

Ausgabe 9/99

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Gottes Wort um das Jahr 2000 (7)

"Wo ist dein Bruder Abel?"

Für den Krieg oder gegen den Krieg? Solche Fragen und Diskussionen gibt es nicht erst seit heute. Auch 1995, während des Bosnienkrieges, waren sie an der Tagesordnung. Was der Prophetische Geist im Göttlichen Prophetischen Heilen dazu zu sagen hatte, ist heute so aktuell wie vor dreieinhalb Jahren.

Cassette "Gottes Wort um das Jahr 2000 - 7""Kain, wo ist dein Bruder Abel?" So fragte Gott den Kain. Der sich offenbarende Christus Gottes stellte uns am 13.8.1995 ebenfalls diese Frage. Und Er fuhr fort: "Kain sagte: ‘Ich weiß es nicht.’ Was sagt ihr heute? ‘Ich weiß nicht, wo mein Bruder ist, vielleicht ist er ein Mensch im Krieg, doch ich kenne ihn nicht.’ Ist das das Gebot, das Ich den Christen gebracht habe? Liebet eure Feinde! Tut Gutes denen, die euch hassen! Schafft Frieden untereinander und haltet ihn!"

Christus fragte noch einmal: "Wo ist dein Bruder Abel? Bist du der Kain? Du wirst sagen: ‘Ich habe meinen Bruder nicht ermordet.’ Doch Ich frage dich: Wie sind deine Gedanken? Hast du mit deinen kriegerischen Gedanken dazu beigetragen, dass da und dort Morde verübt werden? Denn kriegerische Gedanken sammeln sich wie friedvolle Gedanken und wirken auf den Menschen ein, in dem Gleiches und Ähnliches aktiv ist: Kampf, Zerstörung, Mord und dergleichen. Oder Frieden, Freundschaft, Gottes- und Nächstenliebe. Deshalb die Frage an euch alle: Wo ist euer Bruder? Wo ist eure Schwester? Sind sie wahrlich in euren Herzen?"

Christus erinnerte daran, dass es die Aufgabe der Christen ist, das Evangelium der Liebe und des Friedens in diese Welt zu tragen. Doch anstatt Vorbilder zu sein, griffen die so genannten Christen immer wieder zum Schwert, um andere zu "christianisieren."

Und wie ist es heute? Es herrscht nach wie vor große Verwirrung darüber, was christlich eigentlich bedeutet. "Christen reden vom Frieden und halten den Frieden mit ihrem Nächsten nicht." Dadurch bauen sie schon mit am nächsten Krieg im eigenen Land. "Christen produzieren Waffen, Christen haben Soldaten - doch wo sind die Soldaten des wahren Friedens?

Mit Waffen werden sie an die so genannten Fronten gesandt ... Wer Waffen produziert, der schafft Unfrieden und letzten Endes trägt er zum Krieg im eigenen Land bei. Wer den Krieg befürwortet, trägt zum Krieg im eigenen Land bei ... Solange ihr euch untereinander nicht vergebt, wird nicht Friede sein."

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Im Göttlichen Prophetischen Heilen schenkt Christus uns vermehrte Kräfte, um aus der Spirale der Gewalt herauszufinden, um durch Selbsterkenntnis, Reue, Vergebung und Nicht-Wieder-Tun den Kreislauf der Bereinigung zu vollziehen.


"Kommet alle zu Mir her, zu eurem Hirten. Ich möchte euch auf grüne Auen führen."
Göttliches Prophetisches Heilen, Offenbarung des Christus Gottes vom 13.8.95.

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siehe:
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