Der Prophet Nr.
14 ist daDer Atheist -
im Gespräch mit dem Propheten
Es ist ein besonderer Disput, der in
der Zeitschrift Der Prophet Nr. 14 abgedruckt ist. Ein Atheist diskutiert mit einer
leibhaftigen Prophetin über Gott und die Welt. Die beiden schenken sich nichts.
Der Atheist beharrt auf seiner Freiheit, Gott zu leugnen; und die
Prophetin erklärt ihm, was wahre Freiheit ist. Beide diskutieren über die
Ungereimtheiten des kirchlichen Glaubens. Der Atheist will wissen, ob man Gott beweisen
kann; die Prophetin gewährt ihm Einblick in ihre unmittelbare Gotteserfahrung.
Es geht um viele zentrale Lebensfragen: Was passiert, wenn wir sterben?
Was wollte Jesus von Nazareth? Wie wirkt sich eine Organtransplantation auf die Seele aus?
Und vieles andere mehr.
Nachfolgend einige Leseproben:
Was geschieht nach dem
Tod?
- Auf die Frage des Atheisten, was dem Menschen nach seinem
irdischen Tod widerfährt, antwortet die Prophetin beispielsweise:
"Nur dann geht die Seele nach
Ablegen ihrer Leibeshülle in die Absolutheit, in das reine Sein, ein, wenn der Mensch
zeit seines Erdenlebens zu seinem göttlichen Erbe wieder gefunden hat. Es genügt nicht,
dass er davon weiß. Er muss es wieder erschlossen haben, also wieder göttlich geworden
sein, alles Niedere aufgelöst, umgewandelt und die hohen Werte des ewigen Seines im
inneren wie auch im äußeren Leben verwirklicht haben.
Das Reich Gottes muss also in ihm Gestalt gewonnen haben durch die
Erfüllung des göttlichen Gesetzes. Ist dies nicht der Fall, so bleibt das Innerste der
Seele ummantelt mit den Bildern des Allzumenschlichen, seines Für und Wider, dessen,
womit sich der Mensch immer noch identifiziert. Das ist dann das Leben - besser gesagt:
das Dasein - seiner Seele in den feinerstofflichen Bereichen, also im Jenseits, in den
Reinigungsebenen.
Nach dem Leibestod nimmt jede Seele nur die von ihrem Menschen
eingravierten Bilder mit, ihr Für und Wider, nicht die Aktien, die Wertpapiere, das Geld
und die Güter; es zählt einzig der Schatz der Seele. Alles andere muss von der Seele
abgetragen werden, entweder in den Reinigungsebenen oder in weiteren Menschwerdungen. Die
Lebensregeln für ein ethisch-moralisch hoch stehendes Leben, das der Wiedererschließung
des ewigen Erbes im Urgrund jeder Seele förderlich ist, sind die Auszüge aus dem
allumfassenden Gesetz, Gott, die Zehn Gebote Gottes und die Bergpredigt Jesu.
Sehr wenige Menschen sind sich bewusst, dass sie der Tempel Gottes sind
und dass nur das Leben nach den Geboten und der Bergpredigt zählt, alles andere hingegen
nur Ballast für die Seele ist."
Will uns Gott
indoktrinieren?
Nachdem sich die beiden
Gesprächspartner über die Verhaltensweisen der Kirchen ausgetauscht haben,
fasst der
Atheist bei der Prophetin mit der Frage nach:
- Will Dein Gott uns Menschen nicht ebenfalls
indoktrinieren? Z. B. mit Seinen Zehn Geboten? Oder der Jesus mit Seiner Bergpredigt? Der
Vasall der Kirche muss ich ja nicht sein, aber vielleicht der Vasall Gottes?
Die Prophetin antwortet darauf:
"Gott kennt in Seinem Gesetz keine Vasallen; Er hat mündige Kinder, die frei sind. Gott
lässt uns die Entscheidung, ob wir Seine Gebote annehmen möchten oder nicht. Und: Gott
bietet uns Seine Gebote und Jesus bietet uns Seine Bergpredigt nicht an als Grundmuster
für Litaneien oder Zeremonien und dergleichen, sondern als Lebensregeln, die eine echte,
gleich wirksame Lebenshilfe sein können. Das zeigt sich dem, der sie in seinem Leben
tatsächlich anwendet.
Schon allein, wenn er, wie Jesus in der Bergpredigt uns Menschen riet,
sich ernsthaft bemüht, bei allem Widrigen die Schuld zuerst bei sich selbst zu suchen,
anstatt gleich anklagend auf den Nächsten zu blicken, wird er - durch die eigene Praxis!
- erfahren, dass sich sein Leben von Grund auf ändern kann.
Gott indoktriniert dich nicht. Er möchte keinen blinden Glauben an Ihn
oder an irgendwelche Glaubenssätze. In einfachen Worten gesagt: Gott, unser ewiger Vater,
freut sich, wenn Sein Kind aus freien Stücken Ihm näher kommt, weil es auch die Erfahrung
gemacht hat, dass es sich mit Gott leichter leben lässt."
Organverpflanzung: Die Seele leidet
- Ein wichtiges Thema in dem Gespräch zwischen Kurt, dem
Atheisten, und Gabriele, der Prophetin, ist wie gesagt, auch die Organtransplantation.
Hierzu sagt Gabriele:
"Was eine Seele bei der Organentnahme durchmacht, dann, wenn sie vernimmt, was geschehen
soll, und vor allem, wenn es geschieht, wenn der scheintote Körper mit einer Art
Kreissäge aufgesägt wird und die Ärzte - überspitzt gesprochen - im Blut des
Aufgesägten waten, kann niemand ermessen. Die unsagbaren Schmerzen gehen in die Seele
dessen ein, der auf der "Schlachtbank" liegt.
Die Seele kann ihren Körper
nicht verlassen, weil durch entsprechende Maschinen das Herz und alle weiteren Organe
künstlich in Gang gehalten werden. Ich wiederhole bewusst ein weiteres Mal: Solange das
Herz schlägt - auch durch das Einwirken von Apparaten - ist Atem, also Leben, vorhanden.
Atem ist das Leben; das Leben ist Gott. Atmet der Mensch - wie auch immer -, so ist die
Seele noch an ihren Körper gebunden. Ist das Organ entnommen und werden die Maschinen
beim Spender abgeschaltet, dann bleibt diese Seele bei ihrem Organ, das für die
Transplantation vorbereitet wird.
Ist es transplantiert, dann
hängen zwei Seelen an einem Körper: Die eine, die zum Körper gehört, und die andere,
die zum transplantierten Organ gehört. Beide Seelen wollen "ihren Körper". Was
sich im Unsichtbaren abspielt, ist unterschiedlich, je nachdem, welche Programme im
Spenderorgan und im Körper des Transplantierten aktiv sind.
Im Sichtbaren wird der Kampf
dahingehend offenbar, dass die Schwingung des transplantierten Organs sich mit der
Körperschwingung des Lebenden nicht verträgt; also werden lebenslang Medikamente
verabreicht, welche die Abstoßung des fremden Gewebes verhindern sollen.
Über das, was geschieht, wenn
der Organismus das Spenderorgan abstößt und sich eventuell im Jenseits beide Seelen
begegnen, die des Spenders und die des Empfängers, ist keine generell gültige Aussage zu
machen; es kommt auf die Art ihrer persönlichen Eingaben in die entsprechenden
Planetenkonstellationen an ...
... Jeder Mensch hat seine
Lebensprogramme. Wirken nun die Programme des Spenderorgans auf den Empfänger ein und
umgekehrt, die Programme des Empfängers auf die Seele, die an dem Spenderorgan ihres
ehemaligen Menschen hängt, dann finden beide nicht mehr zu ihren persönlichen
Lebensprogrammen.
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