Das Weisse Pferd - Urchristliche Zeitung für Gesellschaft, Religion, Politik und Wirtschaft

Ausgabe 9/99

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Der Prophet Nr. 14 ist da

Der Atheist -
im Gespräch mit dem Propheten

Es ist ein besonderer Disput, der in der Zeitschrift Der Prophet Nr. 14 abgedruckt ist. Ein Atheist diskutiert mit einer leibhaftigen Prophetin über Gott und die Welt. Die beiden schenken sich nichts.

Der Atheist beharrt auf seiner Freiheit, Gott zu leugnen; und die Prophetin erklärt ihm, was wahre Freiheit ist. Beide diskutieren über die Ungereimtheiten des kirchlichen Glaubens. Der Atheist will wissen, ob man Gott beweisen kann; die Prophetin gewährt ihm Einblick in ihre unmittelbare Gotteserfahrung.

Es geht um viele zentrale Lebensfragen: Was passiert, wenn wir sterben? Was wollte Jesus von Nazareth? Wie wirkt sich eine Organtransplantation auf die Seele aus? Und vieles andere mehr.

Nachfolgend einige Leseproben:

Was geschieht nach dem Tod?

  • Auf die Frage des Atheisten, was dem Menschen nach seinem irdischen Tod widerfährt, antwortet die Prophetin beispielsweise:

"Nur dann geht die Seele nach Ablegen ihrer Leibeshülle in die Absolutheit, in das reine Sein, ein, wenn der Mensch zeit seines Erdenlebens zu seinem göttlichen Erbe wieder gefunden hat. Es genügt nicht, dass er davon weiß. Er muss es wieder erschlossen haben, also wieder göttlich geworden sein, alles Niedere aufgelöst, umgewandelt und die hohen Werte des ewigen Seines im inneren wie auch im äußeren Leben verwirklicht haben.

Das Reich Gottes muss also in ihm Gestalt gewonnen haben durch die Erfüllung des göttlichen Gesetzes. Ist dies nicht der Fall, so bleibt das Innerste der Seele ummantelt mit den Bildern des Allzumenschlichen, seines Für und Wider, dessen, womit sich der Mensch immer noch identifiziert. Das ist dann das Leben - besser gesagt: das Dasein - seiner Seele in den feinerstofflichen Bereichen, also im Jenseits, in den Reinigungsebenen.

Nach dem Leibestod nimmt jede Seele nur die von ihrem Menschen eingravierten Bilder mit, ihr Für und Wider, nicht die Aktien, die Wertpapiere, das Geld und die Güter; es zählt einzig der Schatz der Seele. Alles andere muss von der Seele abgetragen werden, entweder in den Reinigungsebenen oder in weiteren Menschwerdungen. Die Lebensregeln für ein ethisch-moralisch hoch stehendes Leben, das der Wiedererschließung des ewigen Erbes im Urgrund jeder Seele förderlich ist, sind die Auszüge aus dem allumfassenden Gesetz, Gott, die Zehn Gebote Gottes und die Bergpredigt Jesu.

Sehr wenige Menschen sind sich bewusst, dass sie der Tempel Gottes sind und dass nur das Leben nach den Geboten und der Bergpredigt zählt, alles andere hingegen nur Ballast für die Seele ist."

Will uns Gott indoktrinieren?

Nachdem sich die beiden Gesprächspartner über die Verhaltensweisen der Kirchen ausgetauscht haben, fasst der Atheist bei der Prophetin mit der Frage nach:

  • Will Dein Gott uns Menschen nicht ebenfalls indoktrinieren? Z. B. mit Seinen Zehn Geboten? Oder der Jesus mit Seiner Bergpredigt? Der Vasall der Kirche muss ich ja nicht sein, aber vielleicht der Vasall Gottes?

Die Prophetin antwortet darauf:
"Gott kennt in Seinem Gesetz keine Vasallen; Er hat mündige Kinder, die frei sind. Gott lässt uns die Entscheidung, ob wir Seine Gebote annehmen möchten oder nicht. Und: Gott bietet uns Seine Gebote und Jesus bietet uns Seine Bergpredigt nicht an als Grundmuster für Litaneien oder Zeremonien und dergleichen, sondern als Lebensregeln, die eine echte, gleich wirksame Lebenshilfe sein können. Das zeigt sich dem, der sie in seinem Leben tatsächlich anwendet.

Schon allein, wenn er, wie Jesus in der Bergpredigt uns Menschen riet, sich ernsthaft bemüht, bei allem Widrigen die Schuld zuerst bei sich selbst zu suchen, anstatt gleich anklagend auf den Nächsten zu blicken, wird er - durch die eigene Praxis! - erfahren, dass sich sein Leben von Grund auf ändern kann.

Gott indoktriniert dich nicht. Er möchte keinen blinden Glauben an Ihn oder an irgendwelche Glaubenssätze. In einfachen Worten gesagt: Gott, unser ewiger Vater, freut sich, wenn Sein Kind aus freien Stücken Ihm näher kommt, weil es auch die Erfahrung gemacht hat, dass es sich mit Gott leichter leben lässt."

Organverpflanzung: Die Seele leidet

  • Ein wichtiges Thema in dem Gespräch zwischen Kurt, dem Atheisten, und Gabriele, der Prophetin, ist wie gesagt, auch die Organtransplantation.

Hierzu sagt Gabriele:
"Was eine Seele bei der Organentnahme durchmacht, dann, wenn sie vernimmt, was geschehen soll, und vor allem, wenn es geschieht, wenn der scheintote Körper mit einer Art Kreissäge aufgesägt wird und die Ärzte - überspitzt gesprochen - im Blut des Aufgesägten waten, kann niemand ermessen. Die unsagbaren Schmerzen gehen in die Seele dessen ein, der auf der "Schlachtbank" liegt.

Die Seele kann ihren Körper nicht verlassen, weil durch entsprechende Maschinen das Herz und alle weiteren Organe künstlich in Gang gehalten werden. Ich wiederhole bewusst ein weiteres Mal: Solange das Herz schlägt - auch durch das Einwirken von Apparaten - ist Atem, also Leben, vorhanden. Atem ist das Leben; das Leben ist Gott. Atmet der Mensch - wie auch immer -, so ist die Seele noch an ihren Körper gebunden. Ist das Organ entnommen und werden die Maschinen beim Spender abgeschaltet, dann bleibt diese Seele bei ihrem Organ, das für die Transplantation vorbereitet wird.

Ist es transplantiert, dann hängen zwei Seelen an einem Körper: Die eine, die zum Körper gehört, und die andere, die zum transplantierten Organ gehört. Beide Seelen wollen "ihren Körper". Was sich im Unsichtbaren abspielt, ist unterschiedlich, je nachdem, welche Programme im Spenderorgan und im Körper des Transplantierten aktiv sind.

Im Sichtbaren wird der Kampf dahingehend offenbar, dass die Schwingung des transplantierten Organs sich mit der Körperschwingung des Lebenden nicht verträgt; also werden lebenslang Medikamente verabreicht, welche die Abstoßung des fremden Gewebes verhindern sollen.

Über das, was geschieht, wenn der Organismus das Spenderorgan abstößt und sich eventuell im Jenseits beide Seelen begegnen, die des Spenders und die des Empfängers, ist keine generell gültige Aussage zu machen; es kommt auf die Art ihrer persönlichen Eingaben in die entsprechenden Planetenkonstellationen an ...

... Jeder Mensch hat seine Lebensprogramme. Wirken nun die Programme des Spenderorgans auf den Empfänger ein und umgekehrt, die Programme des Empfängers auf die Seele, die an dem Spenderorgan ihres ehemaligen Menschen hängt, dann finden beide nicht mehr zu ihren persönlichen Lebensprogrammen.

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Das bedeutet, dass unter Umständen beide Seelen an die Inkarnationskette gebunden sind. So will es der Gegner der göttlichen Prinzipien! Das Prinzip des Widersachers "Trenne, binde und herrsche" reicht bis zur Organtransplantation und zur Genmanipulation oder gar zur Zeugung in der Retorte oder dem Klonen, aus einem mach zwei."

Der Prophet Nr.14 ist kostenlos erhältlich bei:

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