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Kirchenaustritt jetzt:
Die Kirchen, der Krieg und das Geld
"Ziehet aus, mein Volk!"
Das kirchliche Ja zum Nato-Krieg
in Jugoslawien war für viele Menschen der letzte Anlass zum Kirchenaustritt. Von ihren
Anfängen bis heute verfälschen die Kirchen die Botschaft des Mannes aus Nazareth und
entlarven sich zunehmend als Gegenspieler des Christus.

Der Prophet Johannes hörte eine Stimme aus
den Höhen, die sprach: "Ziehet aus von ihr, mein Volk, dass ihr nicht teilhabt an
ihren Sünden und nichts empfanget von ihren Plagen" (Bibel, Ofb. 18, 4).
Die "christlichen" Politiker jubelten: "Die NATO hat
gesiegt." Die "christlichen" Kirchen beteten: "Wir danken für den
Frieden." Der scheidende deutsche Bundespräsident, der ebenfalls sein Christentum
betont, erbaute sich an einem Zapfenstreich der Bundeswehr. Soldaten
spielten das Lied: "Ich bete an die Macht der Liebe ..."
Noch vor kurzem starben Tausende von Soldaten und Zivilisten im
Bombenhagel dieser "Liebe", mit der man das Belgrader Regime in die Knie zwingen
wollte. Das ist zwar nicht gelungen; die Kosovo-Albaner wurden dennoch zu Hunderttausenden
vertrieben; aber dafür wirkte die NATO kräftig mit, deren Heimat in eine Wüste zu
verwandeln. Nun können sie in ihr verbranntes, vergiftetes und vermintes Land
zurückkehren. Das sind die Früchte eines Krieges, den evangelische und katholische
Politiker, Generäle und Bischöfe damit rechtfertigten, dass er eine "humanitäre
Katastrophe" verhindern würde.
Die Politiker sprechen von Schritten zum Frieden, ja gar von
Gerechtigkeit, doch Hass und Rachsucht ziehen durch ein verwüstetes Land. Während die
albanischen Flüchtlinge zurückkehren, fliehen nunmehr die Serben, weil sie um ihr Leben
bangen. Während die Milizen des Belgrader Diktators Massengräber hinterließen, sorgten
die "Luftschläge" der NATO für die größte Umweltkatastrophe, die es dort je
gab. Brennende Chemiefabriken und zerstörte Ölraffinerien vergiften Grundwasser,
Flüsse, Böden und die Luft nicht nur über Jugoslawien, sondern auch in den
Anrainerstaaten. Hochgiftige Dioxine und Furane, die durch die brutalen Bombardements
freigesetzt wurden, finden Eingang in die Nahrungskette und gefährden Leben und
Gesundheit von Hunderttausenden in- und außerhalb Jugoslawiens. Die Volkswirtschaft eines
europäischen Landes ist total zerstört. Doch: "Wir haben gesiegt ..."
Der Verrat an Jesus
Christus
Viele der bombardierenden
Friedensbringer nennen sich "Christen". Sie verhöhnen damit Jesus von
Nazareth, den Christus Gottes, der die Menschen lehrte: "Ihr habt gehört,
dass
zu den Alten gesagt ist: Du sollst nicht töten; wer aber tötet, der soll des
Gerichts schuldig sein’ (Mt. 5, 21 f). Und zu Petrus, der Jesus vor Seinen
Mördern mit dem Schwert schützen wollte - eine humanitäre Aktion - sagte Er
bekanntlich: Stecke dein Schwert wieder an seinen Ort! Denn alle, die zum Schwert
greifen, werden durch das Schwert umkommen" (Mt. 26, 52).
 Immer mehr Menschen kehren der Kirche den Rücken. Sie suchen Gott
außerhalb der Mauern aus Stein.
Die Kirchenführer reagierten kleinlaut und gewunden oder verteidigten die
NATO-Angriffe gar als "gerechten Krieg". Die Friedensethik des Nazareners wird
von dem Scheinchristentum der Kirchen verdrängt, das in seiner blutigen Geschichte die
"abendländische Christenheit" das Kriegführen lehrte und heute im Gewand eines
NATO-Christentums auftritt. Kaum war die Römisch-Katholische Kirche unter Kaiser
Konstantin im 4. Jahrhundert an die Macht gekommen, bedrohte sie
Kriegsdienstverweigerer mit dem Kirchenbann. Seither beteiligte sie sich in jeder
Geschichtsepoche an Kriegen, an der Verfolgung, Folterung und Ermordung von Millionen von
Ketzern, Hexen, Juden und anderen kirchlicherseits unliebsamen Zeitgenossen - bis hinein
in unser Jahrhundert, als während des 2. Weltkriegs in Kroatien mit stillschweigender
Billigung, wenn nicht sogar Ermutigung durch den Vatikan, Hunderttausende
orthodoxer Serben in einem katholischen Kreuzzug kroatischer Ustascha-Milizen ermordet
wurden.
Die im Namen der Kirche begangene Gewalt tobte sich also nicht nur in
Kriegen aus, sondern auch in der Verfolgung Andersdenkender. Der von der Katholischen
Kirche bis heute hoch verehrte Thomas von Aquin lehrte, dass Häresie ein
strafwürdiges Delikt sei, so dass die weltliche Obrigkeit Häretiker in den Tod schicken
dürfe bzw. müsse. An Thomas von Aquin knüpfte Martin Luther an, der dem Staat
riet, Prediger ohne kirchliche Lizenz dem Henker zu übergeben; der dazu aufforderte, die
aufständischen Bauern zu erschlagen und den Juden ihre Synagogen zu verbrennen. Adolf
Hitler pries Luther als einen "großen Mann", denn: "Er sah den
Juden wie wir ihn erst heute zu sehen beginnen." Und der evangelische Landesbischof
Martin Sasse pries angesichts der Reichskristallnacht Luther und Hitler im Verbund:
"Am 10. November 1938, an Luthers Geburtstag, brennen in Deutschland die Synagogen.
Vom deutschen Volk wird ... damit der gottgesegnete Kampf des Führers zur völligen
Befreiung unseres Volkes gekrönt ..." Der bekannte Philosoph Karl Jaspers schrieb
über Luther: "Seine Ratschläge gegen die Juden hat Hitler genau
ausgeführt."
Nach heutigem Rechtsverständnis war Luther am Ende seines Lebens ein
Krimineller, den der Staatsanwalt sofort verhaften ließe, wenn er seiner habhaft würde -
wegen Volksverhetzung, Anstiftung zum Mord, Anstiftung zum Landfriedensbruch und
Anstiftung zur schweren Brandstiftung. Dennoch hängt das Bild dieses Mannes, der mit
seinen Aufrufen Jesus Christus ins Gesicht schlug, immer noch in den Amtsstuben
lutherischer Bischöfe und Pfarrer. Der evangelische Landesbischof von Bayern erklärte
im Jahr 1997 in einer Botschaft für das Internet wörtlich: "Wir wollen das
geschichtliche Erbe der lutherischen Tradition bewahren als unsere kulturelle und geistige
Heimat." Wer weiß, was uns da noch bevorsteht.
Selig die Reichen ...
Auch gegenwärtig bekämpfen
die Kirchen neue religiöse Bewegungen, vor allem durch Verleumdungen und Ausgrenzungen.
Gleichzeitig unterstützt sie der Staat mit milliardenschweren Subventionen. Das hat
Tradition: Staatliche Zuwendungen verschafften den Kirchen über Jahrhunderte
unermesslichen Reichtum. Dazu kamen Ablasshandel, Erbschleicherei, Raubzüge von
Fürstbischöfen, dubiose Bankgeschäfte, Urkundenfälschungen und vieles mehr, womit die
Kirchen den Gottessohn, der als schlichter Zimmermann lebte, erneut verspotteten.
Die Katholische Kirche verfügt nach Schätzungen des Nachrichtenmagazins Der
Spiegel (6.3.1995) über ein Vermögen an Grundbesitz und Immobilien von rund
400 Milliarden Mark. Hinzu kommen rund 80-100 Milliarden Kapital- und
Anlagevermögen, also Aktien, Wertpapiere usw. (Focus, 30.12.1996). Über das
Grundbesitz- und Immobilienvermögen der Evangelischen Kirche liegt uns keine
Gesamtschätzung vor. Ihr Anlage- und Kapitalvermögen dürfte sich aber in ähnlichen
Größenordnungen wie das katholische bewegen, denn die Evangelische Kirche verfügt pro
Jahr über fast ebenso viel "Einnahmen aus Vermögen" wie die Katholische - sie,
die lutherische Kirche, erhält allein an Zinsen aufgrund dieses Vermögens 2,3 Milliarden
Mark im Jahr, gegenüber 2,8 Milliarden Mark der katholischen Kirche. Größter
nichtstaatlicher Grundbesitzer in Deutschland ist die Katholische Kirche,
zweitgrößter die Evangelische Kirche. Gemeinsam verfügen sie über Flächen von der
Größe des Saarlands, Bremen, Hamburgs und Berlins zusammengenommen.
Herr Finanzminister, hier können Sie sparen!
Beide Kirchen erhalten jährlich zusammen etwa 17 Milliarden Mark
Kirchensteuern. Davon geben die Kirchen nur etwa 5-8 % für öffentlich-soziale
Zwecke aus. Darüber hinaus erhalten sie in etwa noch einmal den gleichen Betrag an
staatlichen Subventionen aus den allgemeinen Steuermitteln. Der Staat finanziert
den kirchlichen Religionsunterricht an staatlichen Schulen, die Ausbildung katholischer
und evangelischer Theologen und die Militärseelsorge (allein für letztere 54 Millionen
Mark im Jahr) die Gehälter fast aller Bischöfe und Landesbischöfe - zwischen
15.000 und 20.000 DM monatlich, bei freier Dienstwohnung, Dienstwagen, Chauffeur und
sonstigen Vergünstigungen.
Der deutsche Finanzminister könnte die über 16 Milliarden
gut gebrauchen, die der Staat jedes Jahr den Kirchen an Subventionen in den Rachen wirft.
Er hat unlängst ein "Sparpaket" mit 30 Milliarden geschnürt. Rentner,
Arbeitslose, Landwirte, der soziale Wohnungsbau - alle müssen sich einschränken - nur
die Kirchen nicht. Der Staat alimentiert die Kirchen weiter, die im Gegenzug seine Kriege
absegnet.
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Immer mehr Menschen ziehen aus
dieser Heuchelei die einzig logische Konsequenz: Sie verlassen die Kirchen, die durch die
erneute Rechtfertigung eines blutigen Krieges ihre Gegnerschaft zur Lehre des Nazareners
einmal mehr unter Beweis gestellt haben. Immer mehr Menschen befolgen den Ratschlag der
Bibel, wo es in einem der letzten Kapitel heißt: "Ziehet aus von ihr, mein Volk,
dass ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und von ihren Plagen nicht mitbekommet" (Ofb. 18, 4).
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Wie kommt die Welt ins Lot?
Wem daran gelegen ist, mit sich selbst und mit seinen Mitmenschen ins
Reine zu kommen und die positive Christus-Gottes-Kraft in sich zu erfahren, für den ist
das Buch Glaubensheilung - die Ganzheitsheilung eine wertvolle Hilfe.
Nachfolgend ein Auszug aus dem Buch:
"Jesus lehrte die Feindesliebe: Liebe deine Feinde; tue Gutes
denen, die dich hassen. Wer diese Aussage Jesu in der Tiefe erfasst, der versteht auch,
warum es in dieser Welt so ist, wie es ist; er versteht, dass Krankheit, Leid, Siechtum,
Erdkatastrophen, Kriege und vieles mehr nicht von Gott kommen und auch nicht Willkür
sind, sondern einzig vom Menschen ausgehen. Eine Ganzheitsheilung kann daher nur dann
erfolgen, wenn wir uns unserer Fehlhaltungen - auch in unserem Beteiligtsein am
Weltgeschehen - bewusst werden und wir damit beginnen, mit unseren Mitmenschen, aber auch
mit dem gequälten Tierreich, dem Pflanzen und Mineralreich Frieden zu schließen, indem
wir unsere Fehlhaltungen ihnen gegenüber erkennen, sie bereuen, mit der Hilfe des
Christus Gottes bereinigen und nicht mehr tun."
Aus: Glaubensheilung - die Ganzheitsheilung, S. 36, zu bestellen beim
Verlag DAS WORT, Tel. 09391/504-135; Preis: 12,00 € / 21,90 SFr +
Versand; auch in Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch,
Niederländisch, Polnisch und Slowenisch erhältlich
http://www.das-wort.com/cgi/
gen_article.cgi?article=s330de&type=desc&rtopic=heilung |
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Beispiel für die Rückforderung
der Kirchensteuer
Brief an das
Kirchensteueramt einer evangelischen Landeskirche
Betrifft:
Rückzahlung der
Kirchensteuer wegen arglistiger Täuschung
Sehr geehrte Damen und Herren,
bis zu meinem Austritt aus der ev. Kirche wurden mir von meinem
Arbeitgeber erhebliche Beträge einbehalten und an die ev. Kirche überwiesen. Ich habe es
seinerzeit hingenommen, weil ich davon ausging, dass das Geld einem guten Zweck diene. Zum
einen glaubte ich, dass das Geld an eine christliche Organisation ginge, die es im Sinne
von Jesus Christus verwende. Zum anderen glaubte ich, dass es für
öffentlich-soziale
Zwecke verwendet werde.
Ich wusste nicht, dass das Geld nur zu einem Bruchteil für gemeinnützige
soziale Zwecke verwendet wird, sondern vor allem zur Finanzierung von beamteten
Amtsträgern, die für ihren Lebensunterhalt nicht wie andere Menschen leistungsbezogen
arbeiten müssen, und zur Vermehrung des kirchlichen Milliardenvermögens. ...
Im Religionsunterricht hat man mir verschwiegen,
dass Luthers Lehren einen
Angst erregenden Gott verkünden und dass Luther das christliche Gebot, seine Feinde zu
lieben, dahingehend verfälschte, dass er gefordert hat, viele ihm nicht genehme Menschen
oder Bevölkerungsgruppen zu rädern, zu steinigen oder anderweitig umzubringen. Bestürzt
hat mich vor allem der furchtbare Antisemitismus von Luther, den lutherische Bischöfe
noch im Dritten Reich massiv unterstützt haben, und die Tatsache,
dass die Kirche bis
heute keine Wiedergutmachung an die Opfer gezahlt hat. ...
Ich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass die von mir geleisteten Zahlungen
ihren Zweck verfehlt haben, sowohl in sozialer als auch in religiöser Hinsicht. Wer etwas
zu einem bestimmten Zweck bezahlt, kann es zurückverlangen, wenn dieser Zweck durch die
Zahlungen nicht erreicht werden kann. Das ist ein Grundsatz des bürgerlichen Rechts, der
auch hier gilt.
Der Umstand, dass ich meine Zahlungen aufgrund meiner damaligen
Mitgliedschaft leistete, ändert daran nichts. Ich war nur deshalb Mitglied, weil man mich
als willenlosen Säugling in die Kirche hineingetauft hat. Und ich blieb zunächst
Mitglied, weil man mich über die Ziele und Absichten Ihrer Organisation und ihres
Gründers getäuscht hat. Allein deshalb bin ich zunächst nicht ausgetreten.
Sittenwidriges Verhalten gegenüber einem Geschäftspartner führt bekanntlich zur
Nichtigkeit auch stillschweigender Erklärungen.
Ich bitte Sie also um Rückzahlung aller Beträge, die Sie im Laufe der
Jahre von mir erhalten haben, auf das unten angegebene Konto, und bedanke mich für Ihre
Mühe.
Mit freundlichen Grüßen |
Lesen Sie auch die Broschüre:
Gott wollte keine
Kirche aus Stein. Darum treten Sie aus, Sie sind nicht allein. |
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