Das Weisse Pferd - Urchristliche Zeitung für Gesellschaft, Religion, Politik und Wirtschaft

Ausgabe 15/99

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Neue Initiative gegründet:

Ein Mahnmal für die Millionen Opfer der Kirche

Millionen von Menschen sind in der vergangenen Zeit auf Betreiben der beiden Amtskirchen ermordet worden. Allein in Europa waren dies Millionen von Hexen, Ketzern und Andersgläubigen.

Diese Verbrechen dürfen sich niemals wiederholen. Deshalb fordern wir, ein Mahnmal für die Opfer zu errichten als sichtbares Zeichen gegen das Vergessen. Das Denkmal soll ein Zeichen des Erinnerns, des Gedenkens und der Scham setzen, ein Zeichen unserer Trauer, auch ein Zeichen unserer Geschichte.

Kein Mahnmal der Welt kann dem Schmerz und dem Leid der Opfer gerecht werden. Wir bleiben aber in der Pflicht, für ein würdiges Gedenken ihrer jeweiligen Schicksale zu sorgen. Das Mahnmal soll dazu aufrufen, dass so etwas wie die Inquisition, der Völkermord und die Verfolgung und Ermordung von Minderheiten in Deutschland nie wieder geschehen kann.

Die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süßmuth stellte in der Aussprache des Deutschen Bundestages zum Holocaust-Mahnmal die Frage: »Wie haltet ihr es mit den anderen Opfern?« Die Antwort für eine große Anzahl von Opfern soll dieses Mahnmal darstellen.

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"Ein Mahnmal für die Opfer der Kirche"
Prymstraße 1, 97070 Würzburg

Internet: www.KirchenOpfer.de
E-Mail: webmaster@KirchenOpfer.de


 



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