Das Weisse Pferd - Urchristliche Zeitung für Gesellschaft, Religion, Politik und Wirtschaft

Ausgabe 17/99

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Aufschlussreiche Einblicke unter dem Dunkelfeldmikroskop

Was ein Tropfen Blut uns sagen kann

"Kaltblütig" - "Er hat sein Herzblut hinein gegeben" - "Das brachte sein Blut in Wallung" ... Der Volksmund kennt viele Redensarten, in denen zum Ausdruck kommt: Unser Gefühlsleben, unsere Eigenarten, unsere ureigensten Stimmungen und Regungen übertragen sich auf unser Blut. Könnte man dann nicht auch umgekehrt vom Zustand unseres Blutes auf unser Wohlbefinden, auf unsere Gesundheit oder Krankheit schließen?

Das Mikroskop gibt dem Menschen Einblicke in den Mikrokosmos, in das Innere des Körpers und der Zellen. Das Licht-Mikroskop durchstrahlt das Untersuchungsmaterial und zeigt dessen äußere Konturen, weniger das innere Leben, soweit die Probe nicht gefärbt wurde. Die Entwicklung der Dunkelfeldmikroskopie machte es hingegen möglich, auch das innere Leben von Substanzen wie z. B. Pflanzensäften, Schweiß, Tränen oder auch Blut mit Erfolg zu betrachten. Im Dunkelfeldmikroskop wird durch einen Kondensator ein Dunkelfeld erzeugt. In diesem werden nun zahlreiche Mikroorganismen sichtbar, die im Hellfeld kaum erkennbar sind. Im Dunkelfeldmikroskop werden, anders als im Hellfeldmikroskop, die angeleuchteten Teilchen sichtbar.

Betrachtet man einen Tropfen Blut unter dem Dunkelfeldmikroskop, so bekommt man sofort einen Eindruck von der darin enthaltenen Lebendigkeit, die mit der Entnahme aus dem Körper keineswegs beendet ist. Tausende von roten Blutkörperchen - allein in einem Zehntausendstel Liter (1µl) befinden sich 4-5 Millionen davon! - bewegen sich, fügen sich zusammen und lösen sich wieder voneinander. Ihre Oberflächen leuchten geheimnisvoll - man könnte als Laie auch sagen, das Blut hat eine bestimmte "Ausstrahlung". Weniger häufig sind im Verhältnis zu den roten die weißen Blutkörperchen zu sehen (4.000-9.000 pro µl).

Blut-Bild aus dem Dunkelfeld-Mikroskop

Bild 1: Weitgehend gesundes Blut hat eine kraftvolle "Ausstrahlung"

Was nun der Arzt unter dem Mikroskop zu sehen bekommt, ist eine Momentaufnahme, die sich sehr rasch wieder verändern kann. Dennoch kann diese Momentaufnahme ein wichtiges Mosaiksteinchen sein im Gesamtbild einer Diagnose. Die "Dunkelfeld-Vitalblut-Diagnostik" (so die offizielle Bezeichnung) wird seit ca. 12 Jahren in der HG Naturklinik in Michelrieth bei Marktheidenfeld als Bestandteil einer ganzheitlichen Diagnose mit herangezogen. Die Naturklinik arbeitet dabei mit dem Internationalen Institut für Erfahrungsheilkunde zusammen. Die Dunkelfeld-Mikroskopie kann insbesondere dabei helfen, Signale des Körpers frühzeitig zu erfassen und darauf zu reagieren, noch ehe es zu einer Krankheit kommt.

Blut-Bild aus dem Dunkelfeld-Mikroskop
Bild 2: Hier wirkt ein Teil der roten Blutkörperchen schattenhaft

Was kann nun das geübte Auge in einem Tropfen Blut erkennen? Weitgehend gesundes Blut verfügt über rote Blutkörperchen (Erythrozyten), die kraftvoll leuchten und locker miteinander verbunden sind (Bild 1). Erscheint ein Teil der Erythrozyten schattenhaft (Bild 2), so lässt dies auf Licht- und Energiearmut des Körpers schließen. Eine mögliche Ursache dafür kann sein, dass Giftstoffe und Schlacken (Fettpartikel, Stoffwechselprodukte, Nervengifte oder Schadstoffe von außen) nur ungenügend aus dem Körper ausgeschieden werden, weil die Harmonie gestört ist - bedingt etwa durch Stress oder falsches Denken. Dauert dieser Zustand über längere Zeit an, so entstehen im Körper regelrechte "Müllhalden", die dann auch im Blut sichtbar sind: Es haben sich Zonen gebildet, die wie kleine Schuttberge oder Verdichtungen aussehen (Bild 3). Ein solcher Befund ist dann ein Hinweis für den Arzt, dem Patienten eine Entgiftung und Entschlackung anzuraten - und ihm dabei zu helfen, die Ursache für die Verschlackung zu finden und zu beheben, soweit er dies möchte.

Blut-Bild aus dem Dunkelfeld-Mikroskop
Bild 3: Nicht ausgeschiedene Schlackenstoffe bilden eine "Müllhalde"

Auch Angstzustände oder Verkrampfungen, seien sie nun momentan oder länger dauernd, lassen sich im Blutbild gut erkennen. Die roten Blutkörperchen drängen sich dann dicht zusammen und bilden etwas, das wie "Geldrollen" aussieht (Bild 4).

Blut-Bild aus dem Dunkelfeld-Mikroskop
Bild 4: Eng zusammen gedrängte Blutkörperchen ("Geldrollen") lassen auf eine Verkrampfung schließen

Weiße Blutkörperchen erfüllen im gesunden Blut die Aufgabe, Krankheitserreger zu isolieren und zu vernichten. Sie zeigen sich im Dunkelfeld beweglich und aktiv. In dem Blutstropfen eines an Blutkrebs (Leukämie) erkrankten Menschen (Bild 5) sehen wir unter anderem wesentlich mehr und zudem vergrößerte weiße Blutkörperchen als üblich. In diesem Fall stehen sie jedoch wie bewegungslos im Raum.

Blut-Bild aus dem Dunkelfeld-Mikroskop
Bild 5: Im Blut eines Leukämie-Kranken finden sich vermehrte, aber unbewegliche weiße Blutkörperchen

Dem ganzheitlichen Therapiekonzept der HG Naturklinik liegt unter anderem die Erkenntnis zugrunde, dass sich die Gedanken und Gefühle des Menschen unmittelbar auf seinen Körper und seine Gesundheit auswirken. Es wurde versucht, dies in Bezug auf das Blut in einigen Fällen exemplarisch zu bestätigen.

Die Kraft der Gedanken

Im ersten Fall wurde einem Patienten Blut entnommen, der morgens lustlos und leicht depressiv erwachte und den Tag nicht annehmen wollte. Er ging angespannt und pessimistisch in den Tag. Doch während der Untersuchung begann er, umzudenken, etwa: "Ich nehme den Tag an. Ich denke positiv." Schon nach kurzer Zeit zeigt sich die Wirkung im Blutbild: Die "Geldrollen" lösen sich auf, es kommt Bewegung auf, die Blutkörperchen gewinnen an Ausstrahlung (Bild 6).

Blut-Bild aus dem Dunkelfeld-MikroskopBlut-Bild aus dem Dunkelfeld-Mikroskop

Bild 6: Das Blut wirkt zunächst verkrampft (oben links), beginnt dann lockerer zu werden (oben rechts). Bei einem Schreck (unten) purzeln die Blutkörperchen durcheinander

Blut-Bild aus dem Dunkelfeld-MikroskopUnd nun ein interessanter Befund: Durch einen nicht geplanten Außenreiz erschrak der Patient während der Untersuchung. Obwohl das Tröpfchen Blut sich außerhalb des Körpers befand, reagierte es dennoch auf den Schreck. Der Volksmund sagt dazu: "Vor Schreck stockte ihm das Blut in den Adern." Dass dies auch außerhalb des Körpers noch so ist, zeigt, wie sehr unser Blut mit uns verbunden ist und wie sich Empfindungen und Gedanken auf das Blut auswirken.

Die rasche Reaktion des Blutes auf körperliche und seelische Veränderungen des Menschen kann in der Ganzheitsmedizin dazu eingesetzt werden, die Wirkung von Therapien zu überprüfen - zum einen kurzfristig, indem während einer Behandlung eine Blutprobe beobachtet wird; zum anderen mittelfristig, indem nach erfolgter Behandlung eine Vergleichsprobe untersucht wird.

Die Kraft des Gebetes

Aus dem normalen Tagesgeschehen heraus wurde einem gläubigen Menschen eine Blutprobe entnommen. Während der Untersuchung begann der Patient intensiv zu beten. Gleichzeitig wurden die Aktivitäten im Blut beobachtet.

Blut-Bild aus dem Dunkelfeld-MikroskopBild 7: Ein Gebet löst die ursprüngliche Verkrampfung (links: vorher, rechts: nachher)

Nach einem etwa 10minütigem Gebet wurde eine zweite Blutprobe entnommen und mit der ersten verglichen (Bild 7). Der Unterschied ist deutlich erkennbar. Hier ist allerdings anzumerken, dass eine länger andauernde Besserung erst dann zu erwarten ist, wenn der Kranke das, wofür er betet, auch in seinem täglichen Leben umsetzt und die seiner Krankheit zugrunde liegenden Fehlhaltungen erkennt und bereinigt.

Resignation und Zuversicht

Einen anderen Patienten hatte der Mut verlassen. Es fiel ihm schwer, für seine Gesundheit zu kämpfen. Diese Haltung zeigte sich auch im Bild und in der Ausstrahlung des Blutes. Es war energiearm und schattenhaft.

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weitere Informationen zu diesem Thema: HG Naturklinik
Michelrieth

Nach kurzer Zeit besann er sich jedoch und dachte um. Er gab sich vor: "Ich werde gesund!" Nur wenige Stunden nach diesem Bewusstseinswandel wurde erneut eine Blutprobe entnommen. Es fand sich ein völlig verändertes Bild mit einer positiven, kraftvollen Ausstrahlung. Diese Tendenz bestätigte sich bei einer Kontrolluntersuchung nach wenigen Tagen.

So finden sich auch auf der Ebene des menschlichen Blutes Hinweise, die bestätigen: Was der Mensch denkt, das ist er bzw. zu dem wird er.

In der nächsten Ausgabe:
Auch der Blut-Ausstrich-Test kann wichtige Hinweise liefern.


 



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