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Aufschlussreiche
Einblicke unter dem DunkelfeldmikroskopWas ein Tropfen Blut uns sagen kann
"Kaltblütig"
- "Er hat sein Herzblut hinein gegeben" - "Das brachte sein Blut in
Wallung" ... Der Volksmund kennt viele Redensarten, in denen zum Ausdruck kommt:
Unser Gefühlsleben, unsere Eigenarten, unsere ureigensten Stimmungen und Regungen
übertragen sich auf unser Blut. Könnte man dann nicht auch umgekehrt vom Zustand unseres
Blutes auf unser Wohlbefinden, auf unsere Gesundheit oder Krankheit schließen?
Das Mikroskop gibt dem Menschen Einblicke in den Mikrokosmos, in das
Innere des Körpers und der Zellen. Das Licht-Mikroskop durchstrahlt das
Untersuchungsmaterial und zeigt dessen äußere Konturen, weniger das innere Leben, soweit
die Probe nicht gefärbt wurde. Die Entwicklung der Dunkelfeldmikroskopie machte es
hingegen möglich, auch das innere Leben von Substanzen wie z. B. Pflanzensäften,
Schweiß, Tränen oder auch Blut mit Erfolg zu betrachten. Im Dunkelfeldmikroskop wird
durch einen Kondensator ein Dunkelfeld erzeugt. In diesem werden nun zahlreiche
Mikroorganismen sichtbar, die im Hellfeld kaum erkennbar sind. Im Dunkelfeldmikroskop
werden, anders als im Hellfeldmikroskop, die angeleuchteten Teilchen sichtbar.
Betrachtet man einen Tropfen Blut unter dem Dunkelfeldmikroskop, so
bekommt man sofort einen Eindruck von der darin enthaltenen Lebendigkeit, die mit der
Entnahme aus dem Körper keineswegs beendet ist. Tausende von roten Blutkörperchen -
allein in einem Zehntausendstel Liter (1µl) befinden sich 4-5 Millionen davon! - bewegen
sich, fügen sich zusammen und lösen sich wieder voneinander. Ihre Oberflächen leuchten
geheimnisvoll - man könnte als Laie auch sagen, das Blut hat eine bestimmte
"Ausstrahlung". Weniger häufig sind im Verhältnis zu den roten die weißen
Blutkörperchen zu sehen (4.000-9.000 pro µl).

Bild 1: Weitgehend gesundes Blut hat eine
kraftvolle "Ausstrahlung"
Was nun der Arzt unter dem Mikroskop zu sehen bekommt, ist eine
Momentaufnahme, die sich sehr rasch wieder verändern kann. Dennoch kann diese
Momentaufnahme ein wichtiges Mosaiksteinchen sein im Gesamtbild einer Diagnose. Die
"Dunkelfeld-Vitalblut-Diagnostik" (so die offizielle Bezeichnung) wird seit ca.
12 Jahren in der HG Naturklinik in Michelrieth
bei Marktheidenfeld als Bestandteil einer ganzheitlichen Diagnose mit herangezogen. Die
Naturklinik arbeitet dabei mit dem Internationalen Institut für Erfahrungsheilkunde
zusammen. Die Dunkelfeld-Mikroskopie kann insbesondere dabei helfen, Signale des Körpers
frühzeitig zu erfassen und darauf zu reagieren, noch ehe es zu einer Krankheit kommt.

Bild 2: Hier
wirkt ein Teil der roten Blutkörperchen schattenhaft
Was kann nun das geübte Auge in einem Tropfen Blut erkennen? Weitgehend
gesundes Blut verfügt über rote Blutkörperchen (Erythrozyten), die kraftvoll leuchten
und locker miteinander verbunden sind (Bild 1). Erscheint ein Teil der Erythrozyten
schattenhaft (Bild 2), so lässt dies auf Licht- und Energiearmut des Körpers schließen.
Eine mögliche Ursache dafür kann sein, dass Giftstoffe und Schlacken (Fettpartikel,
Stoffwechselprodukte, Nervengifte oder Schadstoffe von außen) nur ungenügend aus dem
Körper ausgeschieden werden, weil die Harmonie gestört ist - bedingt etwa durch
Stress
oder falsches Denken. Dauert dieser Zustand über längere Zeit an, so entstehen im
Körper regelrechte "Müllhalden", die dann auch im Blut sichtbar sind: Es haben
sich Zonen gebildet, die wie kleine Schuttberge oder Verdichtungen aussehen
(Bild 3). Ein
solcher Befund ist dann ein Hinweis für den Arzt, dem Patienten eine Entgiftung und
Entschlackung anzuraten - und ihm dabei zu helfen, die Ursache für die Verschlackung zu
finden und zu beheben, soweit er dies möchte.

Bild 3: Nicht ausgeschiedene Schlackenstoffe bilden eine "Müllhalde"
Auch Angstzustände oder Verkrampfungen, seien sie nun momentan oder
länger dauernd, lassen sich im Blutbild gut erkennen. Die roten Blutkörperchen drängen
sich dann dicht zusammen und bilden etwas, das wie "Geldrollen" aussieht
(Bild 4).

Bild 4: Eng zusammen gedrängte Blutkörperchen ("Geldrollen") lassen auf eine
Verkrampfung schließen
Weiße Blutkörperchen erfüllen im gesunden Blut die Aufgabe,
Krankheitserreger zu isolieren und zu vernichten. Sie zeigen sich im Dunkelfeld beweglich
und aktiv. In dem Blutstropfen eines an Blutkrebs (Leukämie) erkrankten Menschen
(Bild 5)
sehen wir unter anderem wesentlich mehr und zudem vergrößerte weiße Blutkörperchen als
üblich. In diesem Fall stehen sie jedoch wie bewegungslos im Raum.

Bild 5: Im Blut eines Leukämie-Kranken
finden sich vermehrte, aber unbewegliche weiße Blutkörperchen
Dem ganzheitlichen Therapiekonzept der HG Naturklinik liegt unter anderem die Erkenntnis
zugrunde, dass sich die Gedanken und Gefühle des Menschen unmittelbar auf seinen Körper
und seine Gesundheit auswirken. Es wurde versucht, dies in Bezug auf das Blut in einigen
Fällen exemplarisch zu bestätigen.
Die Kraft der Gedanken
Im ersten Fall wurde einem
Patienten Blut entnommen, der morgens lustlos und leicht depressiv erwachte und den Tag
nicht annehmen wollte. Er ging angespannt und pessimistisch in den Tag. Doch während der
Untersuchung begann er, umzudenken, etwa: "Ich nehme den Tag an. Ich denke
positiv." Schon nach kurzer Zeit zeigt sich die Wirkung im Blutbild: Die
"Geldrollen" lösen sich auf, es kommt Bewegung auf, die Blutkörperchen
gewinnen an Ausstrahlung (Bild 6).
 
Bild 6: Das Blut wirkt
zunächst verkrampft (oben links), beginnt dann lockerer zu
werden (oben rechts). Bei einem Schreck (unten) purzeln
die Blutkörperchen durcheinander
Und nun
ein interessanter Befund: Durch einen nicht geplanten Außenreiz erschrak der Patient
während der Untersuchung. Obwohl das Tröpfchen Blut sich außerhalb des Körpers
befand, reagierte es dennoch auf den Schreck. Der Volksmund sagt dazu: "Vor Schreck
stockte ihm das Blut in den Adern." Dass dies auch außerhalb des Körpers noch so
ist, zeigt, wie sehr unser Blut mit uns verbunden ist und wie sich Empfindungen und
Gedanken auf das Blut auswirken.
Die rasche Reaktion des Blutes auf körperliche und seelische
Veränderungen des Menschen kann in der Ganzheitsmedizin dazu eingesetzt werden, die
Wirkung von Therapien zu überprüfen - zum einen kurzfristig, indem während einer
Behandlung eine Blutprobe beobachtet wird; zum anderen mittelfristig, indem nach erfolgter
Behandlung eine Vergleichsprobe untersucht wird.
Die Kraft des Gebetes
Aus dem normalen Tagesgeschehen heraus wurde einem gläubigen Menschen
eine Blutprobe entnommen. Während der Untersuchung begann der Patient intensiv zu beten.
Gleichzeitig wurden die Aktivitäten im Blut beobachtet.
 Bild
7: Ein Gebet löst die ursprüngliche Verkrampfung (links: vorher,
rechts: nachher)
Nach einem etwa 10minütigem Gebet wurde eine zweite Blutprobe entnommen
und mit der ersten verglichen (Bild 7). Der Unterschied ist deutlich erkennbar. Hier ist
allerdings anzumerken, dass eine länger andauernde Besserung erst dann zu erwarten ist,
wenn der Kranke das, wofür er betet, auch in seinem täglichen Leben umsetzt und die
seiner Krankheit zugrunde liegenden Fehlhaltungen erkennt und bereinigt.
Resignation und Zuversicht
Einen anderen Patienten hatte der Mut verlassen. Es fiel ihm schwer, für
seine Gesundheit zu kämpfen. Diese Haltung zeigte sich auch im Bild und in der
Ausstrahlung des Blutes. Es war energiearm und schattenhaft.
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