In dem Buch Glaubensheilung
- die Ganzheitsheilung erklärt Gabriele, die Botschafterin Gottes,
dass es
keinen "hoffnungslosen Fall" gibt. Ein Kapitel des Buches ist überschrieben
mit: "Das Wort ´unheilbar` grenzt die Hoffnung aus. Angst und Hoffnungslosigkeit
vermindern die seelischen und körperlichen Energien. Hoffnung und Zuversicht bewirken die
Erweckung der Lebenskraft." So wie Jesus von Nazareth nichts ohne den aktiven
Glauben des Heilungsuchenden tun konnte, so ist es auch heute. Gabriele schreibt:
"Wer
durch lebendigen Glauben, den Tatglauben, zum Leben im Geiste Gottes gefunden hat, der
wird das Wort »unheilbar« nicht mehr verwenden, da er weiß, dass durch den lebendigen
Glauben und das daraus erwachsende Vertrauen an Christus, die Heilquelle in ihm, Er,
Christus, alles vermag.
Wenn so mancher Spezialist mit seiner Heilkunst am Ende ist, wird vielfach
das Wort »unheilbar« verwendet. Doch in Gott gibt es nichts Unheilbares, denn Gott ist
immer gebend, immer helfend und heilend. Gott, das Leben, gedenkt aber als erstes der
Seele, des unsterblichen Leibes, und dann der sterblichen Hülle, des Menschen. Wer kann
wissen, und wer will sagen, dass bei dieser oder jener Krankheit keine Hoffnung mehr
besteht? Kann die Kraft des Geistes aktiv werden, weil wir unser Leben Gott hingeben und
auf Gott bauen, dann muss uns aber auch bewusst sein, dass Gott, das Licht, zuerst der
Seele gedenkt. Ist die Gesundheit des Körpers das Wohl für die Seele, dann kann der Leib
gesunden.
Wer das Wort »unheilbar« näher betrachtet, also nachempfindet, was es
in Wirklichkeit ausdrückt, der spürt unweigerlich, dass dieses Wort die Hoffnung
ausgrenzt. Wird die Hoffnung eliminiert, so kann nichts gedeihen. Wer sich an das Wort
»unheilbar« bindet, in dem schwinden Hoffnung, Glauben und Vertrauen; er wendet sich
gedanklich immer mehr seinem Krankheitsbild und der Hoffnungslosigkeit zu, wodurch er die
Angst vermehrt und damit die Möglichkeit schafft, dass sich die Krankheit immer mehr
auszubreiten vermag. Mit diesen und ähnlichen Verhaltensweisen hat so mancher seinen
frühzeitigen Tod herbeigedacht.
Durch Angst und Hoffnungslosigkeit vermindert der Mensch seine seelischen
und körperlichen Energien. Hoffnung und Zuversicht hingegen bewirken die Erweckung der
Lebenskraft.
Kein Mensch ist seiner Krankheit oder weiteren Unbilden unausweichlich
ausgeliefert. Keiner von uns ist ein »hoffnungsloser Fall«, der von Mächten bestimmt
wird, die wir nicht abschütteln könnten. Wir selbst bestimmen unser Leben, ob wir
unseren Körper in Ordnung halten durch positives, gottgewolltes Denken und gesund bleiben
- oder ob wir unseren Körper in Unordnung bringen und dadurch leiden. Krankheit ist also
immer das Symptom innerer Disharmonie. Gesundheit ist Folge der Harmonie - der Harmonie in
uns selbst und der Harmonie und des Friedens mit unseren Nächsten und vor allem mit dem
Ewigen, der in uns wohnt.
Ich wiederhole: Wir haben die Angewohnheit, Gott oder unsere Mitmenschen
anzuklagen, wenn wir leiden oder krank sind. Letztlich müssten wir uns selbst anklagen.
Wir selbst haben das Übel, an dem wir leiden, heraufbeschworen. Wer im rechten Tatglauben
an die höchste Macht lebt, der schöpft aus der ewig-unendlichen Quelle Hoffnung und
Kraft. Daraus entwickelt sich die Sensibilität für gut und ungut, die klare Erkenntnis,
ob unser Verhalten positiv oder gegensätzlich ist. Dann kann der Mensch entsprechend die
Weichen stellen, und aus dem Quell ewig positiver Kraft strömen ihm Gesundheit,
Gottvertrauen und Stärke zu.