Das Weisse Pferd - Urchristliche Zeitung für Gesellschaft, Religion, Politik und Wirtschaft

Ausgabe 18/99

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Der Blutausstrich-Test

Was ein Tropfen Blut
uns sagen kann

Ein kleiner Stich in den Finger, eine kleine Glasplatte fängt einige Tropfen auf, die aus der Fingerkuppe hervorquellen - und schon haben wir die Voraussetzungen für eine einfache, jedoch geniale Diagnosemethode: den Blutausstrichtest.

Blutausstrich-Test Aufnahme

Weitgehend gesundes Blut erscheint unter dem Mikroskop homogen.

Mit einer zweiten Glasplatte streicht die Mitarbeiterin der HG Naturklinik die wenigen Tropfen kurz hin und her (sie streicht sie "aus"), so dass sie sich auf der Glasplatte verteilen. "Und jetzt lassen wir es in Ruhe trocknen", sagt sie.

Vielfältige Hinweise

Der Blutausstrichtest ist eine erfahrungsheilkundliche Diagnosemethode, die eine fundierte Aussage über die Gesamtsituation des Körpers ermöglicht. Ähnlich wie der Blick durch das Dunkelfeld-Mikroskop auf einige Tropfen Vitalblut (siehe erste Folge, Nr. 17/1999) gibt auch die Betrachtung und Analyse des ausgestrichenen Blutes dem geschulten Auge vielfältige Informationen. Dieser spezielle Test wurde in der HG Naturklinik seit vielen Jahren in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Institut für Erfahrungsheilkunde entwickelt und schon ca. 16.000 Mal durchgeführt.

Blutausstrich-Test Aufnahme
Verdichtete Formen können auf Verkrampfungen hindeuten.

Nachdem der Blutausstrich getrocknet ist, wird zunächst mit der Lupe sein Gesamtbild betrachtet. Danach wird er unter dem Lichtmikroskop bei ca. 820facher Vergrößerung gründlich durchgemustert.

Schon ohne Mikroskop sind auf der Glasplatte auffällige Unregelmäßigkeiten zu erkennen - Verdickungen hier, blasse Stellen da. Die dickeren Stellen können auf Stau oder Verkrampfung hindeuten, die blasseren auf Energiemangel in bestimmten Teilen des Körpers. Für das geschulte Auge können sich, je nach Anordnung solcher Strukturen, Hinweise ergeben, dass in diesen Bereichen des Körpers etwas nicht in seiner Ordnung ist. Hier kann dann die genauere Untersuchung einsetzen. Die Medizinisch-technische Assistentin zeigt verschiedene Fotos von Blutausstrichtests, die sich deutlich voneinander unterscheiden.

Das Blut eines gesunden Patienten wirkt z. B. gleichmäßig, ohne Lücken und Risse. Das Blut eines Krebs- oder eines Rheumapatienten weist hingegen in bestimmten Zonen des Ausstrichs mehr oder weniger weiße Felder auf, die an "geronnene Milch" erinnern. "In diesen Zonen zeigen sich Stoffwechselrückstände und Zellreste, d. h., hier sind die Verschlackungen und der Belastungsgrad am stärksten", sagt die Mitarbeiterin.

Diagnosemethoden wie der Blutausstrich-Test ergänzen sich mit anderen Diagnosemethoden und liefern Mosaiksteine für eine Gesamt-Beurteilung des Gesundheitszustandes. Durch dieses Mosaik kann vielfach in Stadien, in denen noch kaum körperliche Symptome vorhanden sind, eine beginnende schwere Erkrankung erkannt werden. Die frühzeitige Erkennung ist wesentlich für eine erfolgreiche Therapie.

Der Körper spricht zu uns, er gibt beständig Signale. Diese Signale sind auch im Blut vorhanden. Deshalb kann das "Bild" das Blutes wesentliche Einblicke in die Gesamtsituation des Körpers ermöglichen.

Besonders eindrucksvoll werden die Bilder, wenn man Proben von demselben Menschen sieht, bevor und nachdem er eine bestimmte Therapie oder Behandlung durchlaufen hat. Allein schon einige Tage der nervlichen Entspannung, der schonenden Entgiftung durch Trinkkuren oder Heilfasten oder dergleichen können verblüffende Effekte haben (siehe Bilder): Schlacken verschwinden, das Blut ordnet sich neu, es erscheint wie aufgefrischt.

Blutausstrich-Test AufnahmeBlutausstrich-Test Aufnahme

Zunächst (links) sieht das Blut verdichtet aus und ist mit Schlacken durchsetzt. Schon nach einer Woche der Therapie "Heilung über das Nervensystem" in der HG Naturklinik ist die Struktur des Blutes neu geordnet, wie aufgefrischt (rechts)

Der Mensch unserer hektischen Tage ist oftmals so verkrampft und nervlich belastet, dass sein Körper gar nicht unmittelbar in der Lage ist, Medikamente oder intensive Therapien anzunehmen und zu verarbeiten. Verhilft man dem Körper und der Seele zu tief greifender Entspannung, so erwachen die Selbstheilungskräfte des Körpers. Diese sind bestrebt, den Körper von Verschlackungen zu befreien, Giftstoffe auszuscheiden. Eine ganzheitliche Medizin unterstützt ihn dabei und weckt behutsam die eigenen Kräfte. Der Erfolg lässt sich z. B. anhand eines Blutausstrichs erkennen.

Das Blut nimmt im gesamten Körper Informationen auf

Wie kommt es eigentlich, dass die wenigen Tropfen Blut so viel über den gesamten Körper aussagen können? Erklären könnte man es sich als Laie vielleicht so: Jeder Blutstropfen läuft immer wieder durch den gesamten Körper. Er kann also von überall her Informationen aufnehmen - und in einem Test wieder abgeben. In den wenigen Minuten, ehe das wenige Blut auf dem Glasplättchen zu gerinnen und zu trocknen beginnt, ist im Blut noch einiges in Bewegung.

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weitere Informationen zu diesem Thema: HG Naturklinik
Michelrieth

Die Blutkörperchen formieren sich auf geheimnisvolle Weise. Gibt es hier so etwas wie ein Gesetz der Anziehung, das bestimmte Blutkörperchen so zusammenbringt, dass sie gemeinsam ein bestimmtes Bild vermitteln? Der geschulte Beobachter kann dann dadurch auf etwas hingewiesen werden, das unter Umständen im Körper nicht stimmt oder das sich gerade erst anbahnt.

Man könnte auch sagen: Alles ist in allem enthalten: im Kleinsten das Größte und umgekehrt - der Makrokosmos im Mikrokosmos.


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