Wie kommen wir in die
Einheit mit der Natur?Unser Planet, ein kostbares Juwel
Ein lauer Spätsommerwind weht
über Felder, Wiesen und Wälder, wiegt duftende Blumen und Gräser und spielt mit dem
Laub von Bäumen und Sträuchern. Die Natur steht in ihrer vollen Reife und verschenkt
ihre Früchte an Mensch und Tier. Wer sie mit wachen Sinnen aufnimmt, kann die Schönheit
dieses Planeten erfassen - seine Landschaften aus anmutigen Ebenen und sanften Hügeln,
seine Täler, Flüsse und Seen, aber auch seine gewaltigen Gebirge und Meere; er wird den
ganzen Reichtum des Lebens in sich aufnehmen; und wenn der blaue Sommerhimmel sich nachts
in ein Sternenmeer verwandelt, dann lässt sich ein wenig von der kosmischen Symphonie
erahnen, in die wir eingebunden sind.
Ihr Sphärenklang setzt sich im kleinen fort: In den Früchten, die im
Sonnenlicht leuchten - jedes Korn, jeder Apfel und jeder Kürbis sind eine Offenbarung des
Lebens. In den Tieren - vom kleinsten Käfer bis zum größten Säugetier - regt sich das
Leben der jeweiligen Art. Wenn wir Tieren in die Augen schauen, spüren wir einen Hauch
ihres inneren Wesens, mitunter Freude, aber auch Schmerz und Leid.

»Wer Gott liebt, der liebt auch die
Naturreiche. Und die Naturreiche dienen dem, der Gott liebt«
(aus: »Das
ist Mein Wort«,
http://das-wort.com/deutsch.html)
Warum sind wir uns so wenig bewusst, in welchem
Paradies wir leben könnten? Die Erde wäre bereit, die Lebensbedürfnisse
aller Menschen zu stillen; woran sie zugrunde geht, ist die Gier, mit
der wir sie ausbeuten. Statt die Mutter Erde zu achten und ihre Gaben
dankbar und sorgsam anzunehmen, wollte sich der Mensch immer wieder zum
Herren der Schöpfung aufspielen. Genau diese Fehlhaltung war schon der
Anfang allen Übels, des Fallgeschehens, das aus geistigen Planeten im
Laufe von Äonen irdische Welten entstehen ließ und das uns als
Geistwesen schließlich in die Materie führte. Die "Vertreibung aus dem
Paradies" fand nicht erst auf dieser Erde statt, sondern schon vor ihrer
Entstehung, in der geistig-göttlichen Welt, in der für Wesen, die "sein
wollen wie Gott", kein Raum ist.
Ursache von Naturkatastrophen
Der allmächtige Schöpfer,
der auch seine abtrünnigen Kinder liebt, überließ uns den "blauen Planeten"
als Heimstatt für unser irdisches Leben. Die Lebensschule Erde soll uns zur Erkenntnis
führen, dass die Sehnsucht unserer Seele im Irdischen nicht zur Ruhe kommt. Deshalb
sollen wir uns läutern, um zum Urquell allen Lebens, Gott, zurückzukehren. Doch wir
nutzten die Chance nicht, sondern kämpften gegeneinander und gegen die Natur, die mehr
und mehr rebelliert. Die Aggressionen und Verbrechen, die negativen Empfindungen und
Gedanken einer langen Menschheitsgeschichte vergifteten die Aura unseres Planeten.
Naturkatastrophen sind nicht nur die Folge meteorologischer oder geologischer
Kausalitäten. Sie sind auch nicht die Strafe eines zürnenden Gottes. Seine Schöpfung,
im Ursprung ein geistiger Kosmos, ist voller Harmonie.

Das Leben, das Pflanzen und Tiere atmen,
ist
dasselbe Leben, das uns durchströmt.
Ein Abbild davon ist noch die Harmonie der Naturgesetze der Materie. Doch
diese Harmonie war durch das Fallgeschehen von Anbeginn gestört. Nicht eine
Unvollkommenheit der göttlichen Schöpfung macht es möglich, dass inmitten kosmischer
Ordnung immer wieder Unordnung ausbricht und Naturkatastrophen möglich werden. Das
Verhalten der Menschheit hat die Erde noch weiter geschädigt und Turbulenzen und Chaos
beschleunigt.
Was können wir tun, um aus dieser Sackgasse wieder herauszufinden? Jesus
von Nazareth hat uns den Ausweg gezeigt, und die Gottesprophetie der Jetztzeit, die Er vor
2000 Jahren ankündigte, vertieft Seine Lehren und konkretisiert sie für die Zeitenwende,
in der wir uns befinden. Sie lehrt uns erneut die Wertschätzung der Natur: Die Allkraft
Gottes durchströmt den Makrokosmos und den Mikrokosmos, sie ist in jedem Mineral, in
jeder Pflanze und in jedem Tier. Das Leben, das Pflanzen und Tiere atmen, ist dasselbe
Leben, das uns durchströmt. Der Atem allen Lebens ist der Odem Gottes. Wir alle sind
Seine Geschöpfe.
Die ganze Schöpfung möchte
mit uns in Kommunikation treten. Pflanzen, Tiere Steine - alle Lebensformen sehnen sich
nach der inneren Zuwendung ihrer großen Geschwister, den Menschen, die einst vollkommene
Geistwesen waren. Wenn wir uns das bewusst machen, verändert sich unsere Einstellung zu
unseren Mitgeschöpfen und unser Umgang mit ihnen. Sie sind nicht mehr Mittel für unsere
eigennützigen Zwecke, sondern Partner des Lebens auf dem Planeten, den wir mit ihnen
teilen.
Gott in unserem Nachbarn
In die Einheit mit dem Leben
der Natur gelangen wir nur, wenn wir den Frieden mit unseren Mitmenschen finden. Wer
seinen Nächsten bekriegt - in Gedanken, Worten oder Taten - kann auch mit seinen
Übernächsten, den Tieren, nicht in Frieden leben. Wenn wir uns bewusst machen,
dass Gott
in unserem Nachbarn oder Kollegen, der uns vielleicht gerade ärgert, genauso gegenwärtig
ist wie in uns selbst, und ihn genauso liebt wie uns, dann sollte uns die Versöhnung
nicht mehr allzu schwer fallen. Wir warten nicht, bis der andere sich bessert, sondern
bauen von uns aus eine gute Beziehung zu ihm auf, indem wir unsere innere Einstellung zu
ihm überprüfen und bei uns anfangen, trennende Empfindungen und Verhaltensweisen zu
bereinigen.

Die ganze Schöpfung möchte mit uns in
Kommunikation treten
Je mehr es uns gelingt, die Einheit mit unseren Nächsten und
Übernächsten zu finden, um so näher kommen wir Gott, dem Leben, das uns alle
durchströmt. Jeder Tag bietet uns viele Situationen, uns für oder gegen dieses Leben zu
entscheiden: Lassen wir einer aufkeimenden Missgunst freien Lauf, oder ersetzen wir sie
durch Wohlwollen? Wollen wir partout recht haben, oder suchen wir einen gerechten
Ausgleich? Wollen wir mehr und mehr dem göttlichen Licht in uns Raum geben oder unser
menschliches Ego wuchern lassen?
Je mehr wir diese Wucherungen auflösen, um so mehr erfassen wir den Wert
unseres Lebens, das uns gegeben ist, damit wir Schritt für Schritt in die Einheit mit
Gott und allem Sein zurückfinden. In der Broschüre Der Prophet Nr. 10, lesen wir
hierzu: |
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