Das Weisse Pferd - Urchristliche Zeitung für Gesellschaft, Religion, Politik und Wirtschaft

Ausgabe 22/99

abstand.gif (36 Byte)
Ich Ich Ich - Die Spinne im Netz (11)

Jeder Mensch hat seinen Lebensfilm

Schon ein einfaches Werbeplakat, z. B. mit einer Kaffee-Werbung, kann bei den einzelnen Betrachtern ganz unterschiedliche Empfindungen und Bilder auslösen.

Der eine denkt vielleicht an seine Kaffeemaschine zu Hause, die schon längst repariert werden sollte. Der andere erinnert sich eventuell an eine Zeit, da ihm der Kaffeegenuss Schlaflosigkeit bereitete, und es steigt ihm ein Bild hoch, wie seine ganze Familie und einige Gäste um einen festlich gedeckten Tisch saßen und sich den duftenden Kaffee samt Kuchen einverleibten, während er selbst sich mit Kräutertee und Brot begnügen musste. Wieder ein anderer sieht sich in einem Urlaubsort am Meer mit Freunden auf einer Terrasse sitzen und bei einer Tasse Kaffee anregende Gespräche führen. Alle diese Bilder sind im Unterbewusstsein der betreffenden Menschen gespeichert und gehören zu ihrem Lebensfilm. Aus diesem Bildmaterial heraus spricht der Mensch, damit füllt er seine Worte. Es ist seine Welt.

Kaffee
Was fällt Ihnen bei diesem Bild ein?

Diese "Welt" kann auch aus vielen negativen Bildern und Gefühlen bestehen. Tippt man sie durch äußere Sinnesreize an, dann geraten sie in Bewegung und können weiteres Negative anregen und bewirken. Dieses wird dann wieder in Form von Bildern in uns gespeichert und geht in unseren Lebensfilm ein. Deshalb sollten wir wachsam sein und die Tage nützen, indem wir die Begebenheiten, die auf uns zukommen, analysieren und mit Hilfe der Christus-Kraft bereinigen.

Der Lebensfilm ist also bei jedem Menschen anders programmiert, so dass jeder Mensch seinen Lebensfilm hat. Warum ist das so?

Warum hat der eine Minderwertigkeitskomplexe und der andere nicht? Warum wünscht sich der eine ein Luxusauto und ist ganz umwölkt von seinem Wunschgedanken, während der andere mit seinem einfachen Fahrzeug zufrieden ist und seinen Blick erst gar nicht auf teure Autos richtet? Das Warum ist entscheidend. Warum strebe ich nach einem Luxusauto und neide es anderen, z. B. meinem Nachbarn? Warum entstehen in mir feindschaftliche Gefühle? Vielleicht verbinde ich den Besitz eines solchen Gefährts mit Luxus, Macht und Anerkennung, und in mir läuft eine ganze Bilderkette ab. Aber warum tue ich das? Es könnte z. B. ein Minderwertigkeitskomplex vorliegen, der mich dazu treibt, beweisen zu müssen, dass ich auch etwas kann. Und wieder ergibt sich die Frage: Warum? Warum hat der eine einen Minderwertigkeitskomplex und der andere nicht? Man könnte jetzt antworten, dass die Programmierung in den Genen liegt und daher eben unterschiedlich ist – doch wer hat die Gene geprägt?

Jetzt geht es an die Wurzeln: Es kann nur die Seele sein, die ihre Prägungen in die Gene legt, und zwar den Teil ihrer Speicherungen, der für dieses Erdenleben aktiv ist. Und woher nimmt die Seele diesen Lebensfilm, diese Aneinanderreihung unzähliger Bilder unbereinigter Situationen, Ereignisse und Zustände, die wieder die Folge von negativem Denken, Fühlen, Reden und Handeln sind? Er kann ja nicht "einfach so" in die Seele gelangen, sondern muss irgendwo produziert worden sein. In den jenseitigen Welten kann sich die Seele nicht belasten, deshalb gibt es auch nichts zu speichern. Die Produktion des Lebensfilmes muss also im Diesseits, in Vorinkarnationen, stattgefunden haben. So liegt die Lösung in der Reinkarnation.

Die Reinkarnation erklärt auch, warum z. B. jedes Kind anders ist und in eine andere Lebenssituation hineingeboren wird. Von diesem Leben jedenfalls können seine Speicherungen, seine Programme, nicht stammen. Sie sind der gerade aktive Teil des Lebensfilms einer Seele. Bei ihrer Einverleibung gibt die Seele diesen aktiven Teil in die Gene ein. Während sie als Mensch lebt, werden immer wieder Segmente aus ihrem Lebensfilm wirksam: über die Gene, aber auch über Einstrahlungen aus Planeten des materiellen Kosmos und der Reinigungsebenen, wo sie ebenfalls gespeichert sind. Wenn wir uns vergegenwärtigen, dass jede einzelne Gefühlsregung, jeder einzelne Gedanke, jede kleinste Bewegung in dem riesigen Planetenheer der beiden Kosmen festgehalten wird und eines Tages wieder auf uns zukommt, können wir die Dimension der Auswirkung eines einzigen Menschenlebens erahnen. Im Laufe eines irdischen Lebens von 60-70 Jahren kommt es zu etwa 100 Billionen Milliarden Speicherungen! Da lohnt es sich, die Tage zu nützen und diese negativen Energien mit der Kraft des Christus in uns sofort zu bereinigen, bevor sie sich zu bedrohlichen Komplexen formieren und als Leid, Not, Krankheiten oder Schicksalsschlägen über uns herfallen.

Inhalt Ausgabe 22/99
Hauptseite
Archiv - alle früheren Ausgaben
Suchen
Abo-Service
Impressum
Post an uns

Es sind also jeweils Segmente unseres Lebensfilms, unseres Bildmaterials, die wir zu spüren bekommen. Wir fallen z. B. eine Treppe hinunter und ziehen uns an mehreren Körperstellen blaue Flecken zu. In dem Augenblick des Aufschlags kommt es zu einer Gefühlswallung, die Segmente aus unserem Lebensfilm hervorholt. Jetzt haben wir die Chance, hinzusehen: Die Aspekte aus unserem Lebensfilm, die uns nun bewusst werden, indem sie uns erregen, stehen am heutigen Tag zur Bereinigung an. Tun wir es, dann können wir eventuell sogar weitere Erkenntnisse über unseren Lebensfilm erlangen und weitere Aspekte daraus bereinigen. Aufgrund unserer Selbsterkenntnis, der Reue, der Bitte um Vergebung und des Nicht-mehr-Tuns kann Christus das Negative auf unserem Lebensfilm umwandeln. Auf diese Weise entbinden wir uns allmählich der Fesseln unserer Speicherungen und werden zu freien und glücklichen Menschen. So nähern wir uns mehr und mehr unserem wahren Leben, der Kommunikation mit dem Göttlichen in uns und im ewigen Sein.

Das Buch Ich Ich Ich. Die Spinne im Netz. Das Entsprechungsgesetz und das Gesetz der Projektion kann unter Nr. S 325 bestellt werden bei Verlag DAS WORT, Tel. 09391/504-135. 288 Seiten, 18,00 €, SFr 31,90. Das Buch ist auch in Englisch, Französisch, Italienisch, Polnisch und Slowenisch erhältlich.
http://www.das-wort.com/cgi/
gen_article.cgi?article=s325de&type=desc&rtopic=bewusstesleben

Der Duft des Nächsten ...

Dazu ein Tipp aus dem Buch Ich Ich Ich. Die Spinne im Netz:

"Viele kennen den abwertenden Ausspruch: ‚Den kann ich nicht riechen.‘ Wer tiefer in diese seine Aussage hineinfühlt, weiß, warum er seinen Nächsten nicht riechen kann, was er an seinem Nächsten auszusetzen hat. Der Körpergeruch des einen weckt beim anderen Entsprechungen, die über den Bereich des Seh- und Geruchssinnes angestoßen und aktiviert werden, deren Wurzel jedoch in ganz anderen Bereichen liegen kann. Die Worte: ‚Den kann ich nicht riechen‘ enthalten für uns eine tiefere Bedeutung, über die uns unsere Gefühls- und Empfindungsebene Aufschluss geben kann. Wir müssen also unseren Ausspruch analysieren, um die Gründe, die Ursachen dafür zu finden, warum wir unseren Nächsten ´nicht riechen können`, das heißt, ihn ablehnen ...

Leben wir in den Tag hinein, ohne zu beachten, was uns der Tag aufzeigen möchte, dann wird eines Tages ein solches angeregtes Entsprechungs- gleich Sündensegment uns mit Krankheit, Leid, Sorge, Not und dergleichen zeichnen. Dann müssen wir ernten, was wir gesät haben."


 



Copyright © Verlag DAS WEISSE PFERD GmbH, Marktheidenfeld, Germany

http://www.das-weisse-pferd.com
- E-Mail: info@das-weisse-pferd.com

Verlag Das Weisse Pferd, Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld-Altfeld
Tel. 09391 / 504 - 207, Fax - 210



Hit Counter