Das Weisse Pferd - Urchristliche Zeitung für Gesellschaft, Religion, Politik und Wirtschaft

Ausgabe 23/99

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Die neue Ausgabe von "Der Prophet", Ausgabe Nr. 15

" Tiere klagen -
der Prophet klagt an
"

"Wenn einst die Geschichte unserer Kirche geschrieben wird, dann wird das Thema ‘Kirche und Tierschutz’ im 20. Jahrhundert darin ein ebenso schwarzes Kapitel darstellen wie einst das Thema ‘Kirche und Hexenverbrennung’ im Mittelalter ... Denn für Tierschutz hält sich die Kirche nicht zuständig." Soweit der Theologe Prof. Erich Grässer, Ordinarius für Neues Testament an der Universität Bonn.

Hat der Theologe dabei die Bibel in seine Überlegungen mit einbezogen?

Nicht nur, dass sich die Kirchen für Tierschutz als nicht zuständig erklären - durch die Propagierung auch des Alten Testamentes als bis in alle Einzelheiten "inspiriertes Wort Gottes" haben beide Kirchen die heutige Tierquälerei - von den Schlachthöfen über die Massentierhaltung bis hin zu den Tierversuchen - maßgeblich mit verursacht.

Wem ist eigentlich schon aufgefallen, dass ausgerechnet die Metzger und Fleischer häufig ein Osterlamm in ihren Innungszeichen abbilden, meist mit dem Kreuzsymbol - und oft genug auch gleich mit zwei Hackebeilen daneben? Und woher kommt es?

"Wenn eine Innung ist, der Ruhm und Lob geziemt, so ist’s die Fleischer-Zunft, ... denn wie erwiesen worden, entspringet sie ja selbst aus dem Leviten-Orden, die da im alten Bund das Opfer-Vieh geschlacht’t, so man auf dem Altar dem Höchsten dargebracht."

So lautet ein altes Innungslied aus Heilbronn. In der Schrift Der Prophet - die Stimme der Wahrheit ist es abgedruckt - in der soeben erschienenen Ausgabe Nr. 15 mit dem Titel: Zwei Weltall-Götter, der Gott des Mose und der Gott des Jesus - oder der Eine unwandelbare Gott? Tiere klagen an - der Prophet klagt an. Dort wird aufgezeigt, wie sich alte heidnische Blutopfer-Bräuche in die Religion der Israeliten einschlichen. Die angeblichen "Bücher Mose" - die in Wirklichkeit zum großen Teil von der Priesterkaste gefälscht wurden, wie auch die Wissenschaft heute nachweisen kann - strotzen nur so von blutrünstigen Anweisungen zur Schlachtung von Opfertieren durch die "Söhne Aarons", die Priester am "Altar Gottes".

Was ist das aber für ein "Herr", was für ein "Gott", der da "beruhigt" werden muss? Derselbe Gott wie der, der Mose die Zehn Gebote gab, darunter das fünfte: "Du sollst nicht töten!"? Ist es derselbe Gott, der durch die Propheten des Alten Bundes das Volk Israel immer wieder aufforderte, den gräulichen Opferkult zu lassen, weil Gott ihn nicht will:
"Ich kenne alle Vögel des Himmels, was sich regt auf dem Feld, ist mein eigen. Hätte ich Hunger, ich brauchte es dir nicht zu sagen, denn mein ist die Welt und was sie erfüllt. Soll ich denn das Fleisch von Stieren essen und das Blut von Böcken trinken? Bring Gott als Opfer dein Lob, und erfülle dem Höchsten deine Gelübde! Rufe mich an dem Tag der Not; dann rette ich dich, und du wirst mich ehren" (Psalm 50, 9-15).

Wie meilenweit sind diese Worte entfernt von Sätzen aus dem katholischen Katechismus, wo wir etwa lesen: "Gott hat die Tiere unter die Herrschaft des Menschen gestellt, den er nach seinem Bild geschaffen hat. Somit darf man sich der Tiere zur Ernährung und zur Herstellung von Kleidern bedienen. ... Medizinische und wissenschaftliche Tierversuche sind in vernünftigen Grenzen sittlich zulässig, weil sie dazu beitragen, menschliches Leben zu heilen und zu retten" (Nr. 2417).

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Hat sich der Papst, der diese und weitere Sätze in seinem Katechismus herausgibt, jemals gefragt, was die Tiere fühlen, die vom Menschen tagtäglich gequält und geschunden werden? Was würden sie sagen, wenn sie zu uns sprechen könnten?

Der Prophet fühlt sich in die Tiere hinein, die unsäglich unter den Menschen leiden, und verleiht ihnen eine Stimme. Diese Stimme geht zu Herzen, weil sie uns daran erinnert, dass das Leid der Tiere uns alle angeht.

Was den Tieren zugefügt wird, das fügen wir Menschen uns auch gegenseitig zu - sei es in der Tat oder in Gedanken. Die gequälten Tiere sind unser Spiegel.

Wer ehrlich fragt,
 kann geführt werden

Man wäge also weise ab und bedenke alles gut! Gott hat den Menschen nicht nur ein Herz gegeben - auf dessen Regungen infolge Gewissensverlusts oftmals nicht mehr so recht Verlass ist -, sondern auch einen Verstand. Es empfiehlt sich, diesen zu gebrauchen und die eventuell lange unbenutzte Fähigkeit zu selbständigem Denken wieder zu erwecken.

Um zu eigener Klarheit zu finden, ist ein gutes Mittel: sich selbst - oder auch Gott im innigen Gebet - Fragen zu stellen. Denn: Wer ehrlich fragt, der kann geführt werden.

Nach 2000 Jahren ist es an der Zeit, dass der Mensch, der an Jesus glaubt und Ihm nachfolgen möchte, die Entscheidung trifft: entweder in den Fußspuren des Jesus, des Christus, zu gehen, also Seine Lehre anzuwenden - oder in den Fußspuren der heutigen Obrigkeiten zu wandeln, die der Priesterkaste zu Mose Zeiten um nichts nachstehen. (Aus: Der Prophet Nr. 15)

 

Der Prophet

Die Stimme der Wahrheit.
Die Prophetin Gottes spricht in unsere Zeit.

Nr. 15: Zwei Weltall-Götter, der Gott des Mose und Gott des Jesus - oder der Eine wandelbare Gott? Tiere klagen an - der Prophet klagt an

Kostenlos erhältlich bei:
Verlag DAS WORT, Max-Braun-Straße 2
97828 Marktheidenfeld, Tel. 09391/504-135

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