Das Weisse Pferd - Urchristliche Zeitung für Gesellschaft, Religion, Politik und Wirtschaft

Ausgabe 17/00

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Abstand vom Ego

Erste Schritte zur Gotteserfahrung

Viele von uns kennen den Inneren Weg "Näher mein Gott zu Dir", der aus dem Christus-Gottes-Geist in allen Details offenbart worden ist und der uns Schritt für Schritt hilft, erste Erfahrungen mit Gott in unserem Alltag machen zu können. Eine weitere Hilfe ist der intensive Kontakt mit der Natur.

Der Atem Gottes

Wir leben überhaupt nur, weil der Atem Gottes uns durchströmt. "Uns", das sind die Menschen, Tiere, Pflanzen, Steine und alle Lebensformen. In dem Buch Lies mal, Erzählungen zum Nachdenken und Lernen, gegeben aus dem Licht (Verlag DAS WORT) heißt es dazu:
"Alles, was eure Augen sehen, lebt. Alles, was lebt, wird vom mächtigen Odem, dem Atem des Schöpfergottes, erhalten. Der Odem Gottes, auch Atem Gottes genannt, ist der ewige, allgegenwärtige Geist des himmlischen, ewigen Vaters. Der Odem oder Atem Gottes ist das Leben in der Natur und auch in jedem von uns, in allen Menschen" (S. 214).

Der Atem Gottes ist also das Leben in uns, er ist auch der Atem in unserem eigenen Atem. Und dieser Atem geht ruhiger und tiefer oder schneller und oberflächlicher, je nachdem, ob wir mehr aus einer inneren Ruhe heraus leben oder in Hektik verfallen. Was hat das mit Gott zu tun? Seit vielen Jahren macht uns Gabriele, die Prophetin und Botschafterin Gottes, immer wieder auf das Leben in der Natur aufmerksam und wie wir eine bessere Verbindung dazu finden können. Auch wir haben manchen Vorschlag ausprobiert und schreiben darüber, z. B., dass man die Gegenwart Gottes leichter erahnen kann, wenn man innerlich ruhiger wird.

Die Menschen werden nach außen gekehrt

Wer Entwicklungen in unserer Gesellschaft aufmerksam beobachtet, der kann feststellen, dass die Gefahren, in Hektik und Ruhelosigkeit zu verfallen, zunehmen. Das Fernsehen mit seiner Bilderflut und seit kurzem das Internet ziehen immer mehr Menschen in ihren Bann.
Man könnte sagen, dass die Menschen insgesamt immer mehr nach außen gezogen werden und damit fort von der Möglichkeit, Gott in sich zu erleben. Dazu tragen auch unsere Wünsche und Leidenschaften bei, die verstärkt drängen, wenn wir uns immer mehr diesen Einflüssen aussetzen, z. B. in den Medien. Der Mensch wird dann zu einem ständigen Unruheherd und jagt dem nach, was er begehrt. Nur selten kommt der so Getriebene zum Nachdenken. Das Unterbewusstsein treibt ihn an, genauer: die dort gespeicherten Gedanken und Wünsche, die zur Erfüllung drängen, und der Atem geht währenddessen immer schneller. Das Einfallstor der äußeren Reize sind meistens unsere Augen, weshalb es Gottsucher meist als angenehm empfinden, bei einer Meditation oder Übung einmal die Augen schließen zu können.
In dem Buch Dein Leben im Diesseits ist dein Leben im Jenseits (Verlag DAS WORT) erfahren wir, dass unsere irdischen Augen das Leben in Gott gar nicht sehen können. Es heißt:
"Haben wir uns schon einmal Gedanken darüber gemacht, dass unsere Augen nicht sehen können? Obwohl wir von unserem Sehsinn sprechen, so nehmen unsere Augen nur die Reflexe unserer Umgebung wahr, nur den Abglanz, den reflektierten Glanz, der nicht von dieser Erde kommt, sondern vom Himmel, der nur auf die Erde einstrahlt und von der Erde rückstrahlt. Wer sich nur mit den Rückstrahlungen des Lichtes begnügt, der hat kaum Seelenlicht, da er sich nur auf die Reflexe eingestellt hat und nicht auf die Realität." (S. 24)

Ein erster Schritt

Schauen wir also nur auf die Materie, dann ist unser Sehsinn nach außen gekehrt und die Fähigkeit, mit den inneren Augen mehr zu sehen als das Äußere, verkümmert. Um diese Fähigkeit zu entwickeln, ist es hilfreich, sich häufiger mit Gott in uns und in der Natur zu verbinden.

Als Anleitung kann ich dazu ein gutes Buch in die Hand nehmen, z. B. Ich erzähle - hörst Du zu? (Verlag DAS WORT), das sich an Kinder richtet und ebenfalls "für Erwachsene sehr lehrreich" ist. Sagte nicht auch Jesus von Nazareth "Werdet wie die Kinder"? Das Buch ist eine Offenbarung aus der reinen geistigen Welt durch Liobani, einem Lehrengel, und es öffnet in einfacher Form den Blick für die geistigen Zusammenhänge, z. B. folgender Art:

"Ist der Mensch naturverbunden, dann sendet die Natur - die Bäume, die Sträucher und Blumen, aber auch die Tiere - zarte Schwingungen zu den Menschen, die mit den Naturreichen in göttlicher Harmonie sind. Diese feinen Schwingungen aller Lebensformen sind göttliche Kräfte, die über die Aura eines Naturfreundes den Körper und die Seele kräftigen und den Betreffenden schwingungsmäßig anheben, sofern dieser in Gedanken und Handlungen ein geordnetes, gottgewolltes Leben führt" (S. 14).

Sich einerseits mit der Natur zu verbinden, dann aber wieder gegen die Gebote Gottes zu verstoßen, passt also nicht zusammen und bringt uns Gott auch nicht näher. Doch haben wir es schon erlebt, dass nach einer "Verinnerlichung" in der Natur manches Problem, in das wir uns zuvor hinein gebissen haben, gar nicht mehr so wichtig ist.

Einmal an nichts denken

Wer sich einmal auf die Hilfen einlässt, kann einiges erleben. Das geht aber meist nicht von einer Minute auf die andere. Die meisten Menschen haben die Angewohnheit, ständig an irgendetwas zu denken. So sind wir aber nicht offen für ein intensives Erleben in der Natur. Es wäre wichtig, kurzzeitig einmal an gar nichts zu denken und einfach die Eindrücke unserer Umgebung in uns aufzunehmen. Bei einem Spaziergang sind das z. B. die Bäume oder die Sträucher am Wegesrand, die Felder, die Vögel, die Wolken am Himmel und vieles mehr. Wenn wir wollen, können wir immer wieder einmal innehalten und z. B. die Augen schließen: Automatisch nehmen wir dann die Eindrücke über unser Gehör verstärkt auf: das Rauschen des Windes, das Zirpen der Grillen, das Plätschern eines Baches. Gelingt es uns eine Zeit lang, in die Gedankenstille zu kommen, wird unser Herz weiter, so wie es auch in dem Buch Lies mal beschrieben wird:

Ein Teil unseres geistigen Lebens

"Ein offenes Herz für die Natur haben heißt, nicht nur in Gedanken zum Beispiel zu denken: ´Das ist eine große weiße Blume. Ich weiß, sie heißt Margerite, und ich finde sie schön`, sondern es heißt, sich erst mal gar keine Gedanken zu machen. Stattdessen sind wir ganz still. Wir spüren, wir empfinden; wir lassen das, was die Blume ausstrahlt, einfach in uns strömen und nehmen es auf. Wir lassen die Strahlung der Blume in uns einströmen - ähnlich wie die Luft in uns einströmt, wenn wir einatmen.
Dieses Aufnehmen mit der Empfindung können wir üben. Dann empfinden wir mit der Zeit mehr und mehr, dass die Blumen im Haus, im Garten, im Wald und im Feld ein Teil unseres geistigen Lebens sind" (S. 214).

Jeder kann es ausprobieren

Wer dies möchte, kann es ja in den nächsten 14 Tagen einmal ausprobieren. Über Ihre Erfahrungen können Sie uns gerne schreiben.
Und mancher hat vielleicht das, wovon hier geschrieben wird, auch schon erlebt, z. B.: Die verstärkte Verbindung mit der Natur macht es uns viel leichter, danach unsere "Probleme" mutig anzugehen und zu lösen. Auch dazu eine Hilfe aus dem Buch Lies mal:

Bald frei

"Gott ist überall, in allem - und in jedem Menschen. Gott ist das wahre, das ewige Leben. Wer das Leben in allem achtet und schätzt, der achtet auch sein Leben. Dann wird er mehr und mehr das überwinden, was noch nicht gut, noch nicht liebevoll ist und was ihn bedrückt. Er wird frei über diese Erde gehen und seinem Nächsten und Übernächsten die Freiheit lassen. Er wird mit allen Menschen und allen Lebensformen der Natur in Frieden leben."

Literatur:
Der Weg der Bergpredigt - Der Innere Weg
http://www.das-wort.com/cgi/gen_article.
cgi?article=s150de&type=desc&rtopic=hoehereethikundmoral

Lies mal
http://www.das-wort.com/cgi/gen_article.
cgi?article=s601de&type=desc&rtopic=kinder
Ich erzähle, hörst du zu?
http://www.das-wort.com/cgi/gen_article.
cgi?article=s114de&type=desc&rtopic=kinder
Dein Leben im Diesseits ist dein Leben im Jenseits
http://www.das-wort.com/cgi/gen_article.
cgi?article=s316de&type=desc&rtopic=lebenundtod

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Post an uns

 
Trotz vieler Abartigkeiten und Katastrophen

Natur und Tiere
haben sich nicht belastet

Aus dem Christus-Gottes-Geist wurden wir in den letzten Jahren aufgeklärt, dass sich ein Tier auf der Erde nur noch selten so verhält wie vor langer Zeit, als es von Gott im reinen Sein erschaffen wurde. Der Grund: Die Atmosphäre der Erde ist voll mit der Gier, dem Jagen und dem Töten des Menschen und dies wird von Tieren und Pflanzen aufgenommen. Obwohl sie sehr unter den Eingaben der Menschen leiden, leben die Natur- und Tierreiche noch in einer gewissen Harmonie. Auch wenn sich Tiere falsch bzw. abartig verhalten, es ist nicht ihre Belastung. Die Ursache dafür ist die Einwirkung des Menschen. Dies gilt auch für Naturkatastrophen. In ihrer materiellen Form ist die Natur eine vom Menschen verursachte Umhüllung des Odems Gottes. Der Mensch hat durch seine Abkehr von Gott einst die Dichte der Materie geschaffen, und sein menschliches Ego, das Mein und Mir, ist blind und taub geworden für das, was ihm die Natur vermitteln will und was auch in ihm selbst liegt: der Geist Gottes. Wer allerdings Abstand von seinem "Allzumenschlichen" anstrebt, der lernt wieder, in Kommunikation mit seinem wahren inneren Wesen zu treten, mit dem Leben in allen Lebensformen.


 



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Fernsehtipp: www.erde-und-mensch.tv

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