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Das lehrte Jesus von
Nazareth - das lehrt Christus heute (Teil 4)
Nicht
hassen und nicht töten
... und was
sagt das Verteidigungsministerium?
Eindeutig heißt es in einem der Zehn Gebote:
"Du
sollst nicht töten." Deutlicher wird Jesus von Nazareth: Das Töten
beginnt bereits mit dem Zürnen. Und Christus erklärt heute dazu:
"Schon wer seine Nächsten und Übernächsten hasst und zu
töten wünscht - ob Menschen oder Tiere -, der macht sich ebenfalls
schuldig am Gesetz Gottes"
(Die Botschaft aus dem All "Das
ist Mein Wort", Verlag DAS WORT, S. 553 f.,
http://www.das-wort.com/deutsch/). Nun zu den
"Ausnahmen". Oder gibt es keine?
Soldaten
vertrauen auf Vergebung
Für das "Bundesministerium der Verteidigung" in
Deutschland gibt es viele Ausnahmen. So hätten z. B. die für ihre Tat
geehrten Attentäter eines Diktators unter einem "außergewöhnlich
hohen Abwägungsdilemma" gestanden (Brief liegt der Redaktion vor).
Ähnliches hörte man zu Beginn des Kosovo-Krieges im Jahr 1999, als man
- wie sich jetzt herausstellte - auch auf Grund massiv gefälschter
Zahlen über Opfer der jugoslawischen Armee entschied, einen Krieg zu
beginnen und notgedrungen viele Menschen töten ließ, die man gar nicht
töten wollte.
Angesprochen auf das Gebot "Du sollst nicht
töten", erklärte das Verteidigungsministerium, in Wirklichkeit
heiße das Gebot Du wirst nicht töten und schrieb:
"In letzter Konsequenz bedeutet es ..., dass,
wer in einer solchen Situation unabweisbar auch Schuld auf sich lädt,
um in diesem Falle unsagbares Übel zu beenden, fest auf die Vergebung
vertrauen darf."
Theologen
verändern die Bibel
So predigen es die Militärseelsorger der beiden
großen Kirchen den Soldaten und ihren Befehlshabern seit vielen Jahren
(vor 1945 und in den früheren Jahrhunderten gestand man eine "Schuld"
meistens gar nicht ein). Die Veränderung des Gebotes ("wirst" für
"sollst") bringt den Politikern allerdings wenig, da man schließlich
doch zugeben müsste, dass "sollst" gemeint ist. Schwerwiegender ist die
Fälschung des fünften Gebotes der evangelisch-katholischen
Einheitsübersetzung im Alten Testament (AT) von 1984 in "Du sollst nicht
morden", womit die Theologen den Politikern und Militärs ein Schlupfloch
für erlaubtes Töten im Krieg öffneten - im Unterschied zum unerlaubten
Morden. Für das Opfer kommt es allerdings auf das Gleiche heraus, ob
"getötet" oder "ermordet",
denn tot ist tot.
Die
vergessene Fälschung
Kurioserweise vergaß man, das Gebot im Neuen
Testament (NT) ebenfalls zu ändern, wo es von Jesus zitiert wird: "Ihr
habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist ´Du sollst nicht
töten` [hier müsste es dann ja eigentlich auch heißen ´Du sollst nicht morden`]
... Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll
dem Gericht verfallen sein" (Mt. 5, 21 f.).
Oder rührt sich bei manchem Bibelübersetzer noch das Gewissen, wenn es
darum geht, Jesus ebenfalls die Fälschung zu unterschieben?
Waren
sie es selbst in einer anderen Inkarnation?
Eine Fälschung
ist es schon deshalb, weil man im hebräischen Urtext der Bibel das
stärkere Wort "morden" für "töten" schreiben könnte, wenn man "morden"
anstelle von "töten" schreiben will. Doch die Theologen rechtfertigen
die Bibelveränderung damit, dass sich ansonsten der Gott, der die Gebote
gab, selbst nicht daran halten würde, da er ja an anderen Stellen das
Töten im Krieg immer wieder befiehlt - weshalb "nicht morden" wohl die richtige Übersetzung
sein müsste.
Damit sind die Fälscher von heute aber einer Fälschung von damals
aufgesessen, die ihre Theologen-Vorgänger in der Zeit des AT verursacht
hatten (oder waren sie es selbst in einer anderen Inkarnation?). Denn
das Gebot "Du sollst nicht töten" kommt wirklich von Gott. Das
angebliche Gottesgebot "Töte die Feinde im Krieg" kommt aber von den
damaligen Theologen und wurde "Gott" nur unterschoben.
"Töten
wird man ja wohl noch dürfen"
So könnte man sich selbst einmal fragen: Wenn schon
das Lügen, das Begehren, das Stehlen, das Ehebrechen und einiges mehr
gegen die Gebote Gottes verstößt, wäre es dann nicht unlogisch, dass das
Töten, das doch viel schwerwiegender ist, nicht gegen die Gebote
verstoßen soll - nur das Morden? Frei nach dem Motto: "Töten wird man ja
wohl noch dürfen." Oder: "Ich darf dich nicht belügen, aber töten."
Oder: "Wenn ich dich erst erlaubterweise töte,
z. B. in einem Schützengraben, kann ich dich hinterher vielleicht
erlaubterweise bestehlen, denn das Gebot ´Du sollst nicht stehlen`
kann man ja wohl nicht mehr auf Tote anwenden."
Sagen Sie nicht: So ein Unsinn, eine Unterstellung!
Beschäftigen Sie sich einmal mit Theologie, und prüfen Sie selbst nach, wozu
Theologengehirne fähig sind. Oder lesen Sie
"Der Prophet", Ausgabe Nr. 13, "Der Verrat an Jesus von Nazareth und den
Propheten"
(Verlag DAS WORT; zwei Theologen im
Gespräch mit dem Propheten)
http://www.das-wort.com/cgi/gen_article.
cgi?article=p013de&type=desc&rtopic=fueranalytiker
Ministerium
empfiehlt Luther
Der Sprecher des deutschen Verteidigungsministeriums
empfiehlt das Lesen einer Biographie des Theologen Walter von Loewenich
über Martin Luther, der es durch eine gefälschte Übersetzung sogar
schaffte, Jesus von Nazareth eine Erlaubnis zum Töten zu unterschieben.
Wie war das möglich? Jesus rief seinen Jünger Petrus, der zum Schwert
greifen wollte, mit den Worten zur Besinnung: "Wer das Schwert
nimmt, wird durchs Schwert umkommen."
Todesstrafe
Er warnte Petrus also vor dem Gesetz von Saat und
Ernte: Wenn du heute zum Täter wirst, wirst du morgen das Opfer sein!
Der Gründervater der evangelischen Kirche jedoch veränderte das Wort
"wird" in der Jesuserzählung in das Wort "soll" (gerade andersherum als
beim 5. Gebot, siehe oben). Wer das Schwert nimmt, "soll durch das
Schwert umkommen", heißt es bei Luther. Damit hat er die Bedeutung des
im griechischen Urtextes korrekt wiedergegebenen Jesuswortes gefälscht.
Denn Jesus sprach nie von einem "soll getötet werden". Doch Luther
behauptete sogar, mit diesem Zuruf an Petrus hätte Jesus die Todesstrafe
eingesetzt, wovon der "Reformator"
auch reichlich Gebrauch machen ließ.
Dr.
theol. Diabolos
In der Religionsgeschichte nennt man den Teufel oder
Satan auch "Diabolos", das bedeutet "Durcheinander-Bringer". Deshalb
musste wieder ein Prophet in unserer Zeit kommen, durch den Christus dem
Übel der kirchlichen Bibelfälschungen ein Ende machte. Und Er warnt auch
vor den verhängnisvollen Lügen der Militärpfarrer, dass es für den
Zugang zum Himmel keine Rolle spiele, ob meine "Tötungs"- oder "Mordopfer" mir verzeihen. Hauptsache, Gott verzeihe.
Stand
Jesus vergebend daneben?
Wer nur ein
wenig von dem verstanden hat, was Jesus von Nazareth wollte und wer Er
war, der weiß auch, dass Jesus nie getötet oder die Erlaubnis zum Töten
gegeben hat. Und warum, so könnte man fragen, hält man sich im
christlichen Abendland eigentlich nicht an Jesus, der keinen
"Tötungsspielraum bei voller Vergebung" offen lässt, sondern der lehrt,
den "Feind" zu lieben und für ihn zu beten? Oder glaubten z. B. die
evangelischen und katholischen US-Marinesoldaten auf dem Zerstörer "Invincible"
(= "Unbesiegbar") wirklich, bei jeder auf Jugoslawien
abgefeuerten Rakete stünde Jesus vergebend daneben, während die Waffe
wenige Minuten später Menschen und Tiere zerfetzt?
Heute wie damals erklärte Christus: "Meine Schafe hören Meine
Stimme" und sie werden nicht die Opfer des Kreide fressenden
Wolfes.
Im nächsten WEISSEN PFERD (Nr. 18/2000) lesen Sie:
Ist der so genannte "Gnadenschuss" im
Gesetz Gottes? (in der Druckausgabe einsehbar;
siehe dazu unseren Versandservice)
Weitere Literatur zum Thema:
"Der Theologe Nr. 8: Wie
der Teufel in der Bibel hauste" und
"Der Theologe Nr. 6:
Die evangelische Kirche - immer für den Krieg ..." |