Das Weisse Pferd - Urchristliche Zeitung für Gesellschaft, Religion, Politik und Wirtschaft

Ausgabe 19/00

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Das lehrte Jesus von Nazareth - das lehrt Christus heute
(Teil 4)

Tun, nicht nur glauben

Nach dem Zeugnis der Bibel lehrte Jesus das Tun und nicht den Glauben allein. Das wird in fast allen Sätzen deutlich, die von Ihm dort überliefert sind, und steht ausdrücklich z. B. in nachfolgenden Stellen:
"Es werden nicht alle, die zu mir sagen; Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel" (Bergpredigt, Mt. 7, 21).

"Darum, wer diese meine Rede hört und sie tut, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute" (Bergpredigt, Mt. 7, 24).

"Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten" (Bergpredigt, Mt. 7, 12).

Ein Schriftgelehrter fragt Jesus, was er tun muss, um das ewige Leben zu erben. Der Mann zitiert das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe und Jesus sagt zu ihm: "Tu das, so wirst du leben" (Lk. 10, 25-27).

Verkauf der Seele

Was Christus heute zum "Glauben" und zu den "Predigern des Glaubens" sagt, steht in DAS IST MEIN WORT, Alpha und Omega, Das Evangelium Jesu, DAS BUCH, das inzwischen die wahren Christen in aller Welt kennen (Verlag DAS WORT, Tel. 09391/504-135, http://www.das-wort.com/deutsch/).  Im Unterschied zu den Kirchenlehren meint Christus nicht den "Glauben" an Kirchendogmen und -bekenntnisse und das Vertrauen auf den kirchlichen Weg, sondern den Glauben an die Wahrheit, die Er, Christus, uns gebracht hat, und die Er selber ist. Er sprach:

"Erkennet. Allein der Glaube an das Gesetz des Lebens genügt nicht. Nur der Glaube an das Leben und die Verwirklichung der Gesetze des Lebens führen Mensch und Seele heraus aus dem Rad der Wiedergeburt. Wer die Gesetze Gottes nicht hält, der verrät Gott und verkauft seine Seele an die Finsternis ..." (S. 300)

"Wer nur Meinen Namen anruft und nicht den Willen Meines Vaters erfüllt, der ist trotz seiner scheinbar geistig wirkungsvollen Reden und seiner scheinbar verbindlichen Worte arm im Geiste und wird nicht in das Himmelreich eingehen. Wer jedoch selbstlose Taten vollbringt, ohne Lohn und Anerkennung zu erwarten, der ist es, der den Willen Meines Vaters tut; denn so, wie er handelt, so denkt und spricht er auch ... Erkennet: Wer dem Anschein nach aus dem Ich Bin spricht, also scheinbar Mein Wort spricht, und dem Anschein nach in Meinem Namen Taten vollbringt und davon gut lebt, der hat schon seinen Lohn empfangen. Er wird im Himmel keinen Lohn mehr erhalten" (S. 361 f.).

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Die Verwirklichung des Glaubens

"Der Glaube allein begreift nicht die Wahrheit, weil Glaube erst der Schritt hin zur Wahrheit ist, jedoch noch nicht die Wahrheit selbst. Wer glaubt, der nimmt zunächst das Wort der Wahrheit an. Erst wer es dann verwirklicht, wird die Wahrheit verstehen, weil er durch die Verwirklichung der Wahrheit zur Wahrheit, dem Gesetz, Gott, findet. Glauben heißt also: Zuerst die Wahrheit annehmen. Die Verwirklichung des Glaubens führt dann zum Verständnis der Wahrheit" (S. 611).


 

Lesen Sie dazu auch:
"Der Theologe Nr. 35" - Gefährliche Rechtfertigungslehre. "Allein der Glaube" führt in den Abgrund
 


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Fernsehtipp: www.erde-und-mensch.tv

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