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Denkspiele
der Experten (Teil 2)
Sollen
Maschinen die Herrschaft der
Menschen
über die Erde beenden?
von Dieter Potzel
Betrachtet
man den Zustand der Erde, so sieht die Bilanz von ca. 1, 5 Millionen
Jahren Mensch nicht gut aus. Wie soll es weitergehen? Für manche
Anthropologen ist der Mensch das fehlende Glied ("missing link")
zwischen den Menschenaffen und dem kommenden Supermenschen. Humoristen
sehen in ihm gar einen Irrläufer der Evolution. Kein Idealismus, kein
Humanismus hat das
"Mängelwesen"
Mensch (der Soziologe Gehlen) tief greifend verändern können. Deshalb
arbeiten Wissenschaftler mit Hochdruck an einem neuen,
weiterentwickelten Menschen:
"Transhumanismus"
heißt ein Stichwort. Dank Gentechnik, Klonen und/oder Robotertechnik
soll ein neues Menschentum entstehen, das den alten
"Homo sapiens"
übertrifft und ablöst - als Bewohner der
"schönen neuen Welt". Wie weit werden sie es noch bringen?
Roboter
erschafft sich selbst
Schauplatz Computer- und Maschinenbau:
"Roboter
erschafft sich selbst" lautete eine Schlagzeile in der Welt
(18.6.2000) und es wird erklärt: "Entscheidend ist das Gehirn des
Roboters, der sich selber schaffen, verändern und auflösen können soll."
Dazu wird eine Software mit einem in der Mathematik erprobten Verfahren
entwickelt, die es dem Roboter ermöglicht, z. B. seine Hand von selbst
in eine Zange oder einen Schraubenzieher zu verwandeln. Denkbar wäre
natürlich auch die Verwandlung in eine Waffe. "Der Roboter der Zukunft vermag sich selber zu entwerfen, kann sich
nach erfüllter Funktion einschmelzen und schließlich selber recyclen."
Ob es auf diesem Weg sogar so weit kommen wird, dass Maschinen dem
Menschen die Herrschaft auf der Erde streitig machen, wie es
Wissenschaftler heute befürchten, ist fraglich (vgl. Das Weisse
Pferd Nr. 20/2000). Doch keine Energie geht verloren. Alle Gedanken sind
Kräfte und suchen sich zu verwirklichen.
Vorarbeiten
für den seelenlosen Menschen?
Durch das Prophetische Wort in dieser Zeitenwende
werden wir im Zusammenhang der Genmanipulation darüber aufgeklärt, dass
ein "seelenloser Mensch" geplant ist (Sein Auge, Verlag
DAS WORT, S. 189,
http://www.das-wort.com/
cgi/gen_article.cgi?article=s318de&type=desc&rtopic=bewusstesleben). Wenn sich gleichzeitig Mensch und Maschine
aufeinander zu bewegen, werden dann vielleicht Vorarbeiten für einen
„seelenlosen Menschen" geschaffen? Und wird man eines Tages noch genau
unterscheiden können, was schon "Roboter" ist und was noch "Mensch"?
Wer
schützt uns?
Den gegen Gott operierenden Mächten geht es vor allem
darum, mit Hilfe der Gentechnik die menschliche Gefühlsebene zu
blockieren, damit die Menschen die Ursachen für ihr Fehlverhalten nicht
mehr erkennen, bereuen und bereinigen können. Diese "neuen"
Menschen - ob maschinengestützt oder nicht - wären, vergleichbar
Robotern, das ideale Werkzeug dunkler Mächte, da sie sich als Soldaten
oder Sklaven für alles gebrauchen ließen.
Der Einzelne ist dem Sog dieser Entwicklung allerdings nicht hilflos
ausgesetzt. Ein Schutz ist jedoch nur im Inneren möglich. Wer seine
Gefühle nicht verdrängt, sondern sie auf dem Inneren Weg der
Selbsterkenntnis zulässt und Negatives mit Hilfe der
Christus-Gottes-Kraft bereinigt, schützt sich vor Manipulation und
Fremdbestimmung.
Teil 1 der Serie ist nur in der Druckausgabe Nr. 20/2000
einsehbar. Siehe dazu unseren
Kopier- und Versandservice.
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Der
Roboter der Zukunft
Fleischfresser
oder Vegetarier?
In
Großbritannien wird an "Slug Bot" gearbeitet,
einem Roboter, der in der Landwirtschaft gegen die "Schneckenplage" eingesetzt
werden soll. Das Prinzip: "Slug Bot" ist darauf spezialisiert,
Schnecken auf dem Feld einzusammeln, bis sein Behälter voll ist.
Dann lädt er die Tiere in eine "Fermentierungs-Kammer"
um, wo sie getötet und zu Biogas verarbeitet werden, das
wiederum einen Generator betreibt, der die Batterien des
Roboters auflädt
(News, 17.7.2000).
"Slug Bot" steht in Konkurrenz zu "Chew
Chew" aus den USA, der wahrscheinlich als Vegetarier
konzipiert wird.
"Chew Chew" lebt bereits. Wenn man ihn
mit Zucker füttert, wandeln Coli-Bakterien in seinem Inneren
diesen in Elektrizität um und Chew Chew kann einfache Arbeiten
ausführen.
Der Konstrukteur Stuart Wilson von der Universität of
South Florida überlegt: Fleisch wäre möglicherweise "die
bessere Ernährung". Doch der weit blickende Wissenschaftler
hat Bedenken. Seine Kreation könne später womöglich "den
Menschen überwinden, indem sie ihn einfach fressen". Die Roboter
könnten eines Tages "feststellen, dass es wahnsinnig
viele Menschen gibt, die herumlaufen und versuchen, diese zu
fressen".
Deshalb bevorzugt Wilson die vegetarische Lösung - auch aus
praktisch-strategischen Gründen, wie facts schreibt: "Pflanzliche
Nahrung steht still, während Fleisch normalerweise umherläuft
und nicht so ohne weiteres zu fangen ist. Zumindest ist dafür
wieder mehr Energie notwendig." (dp) |
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Wie
wird man vollkommen?
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Das
Original |
Der
Irrweg |
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Der Innere Weg der Bewusstseinserweiterung
Jesus von Nazareth in der Bergpredigt: "Ihr sollt vollkommen werden, wie euer Vater im Himmel
vollkommen ist." Der Weg dazu ist die konsequente,
schrittweise Bereinigung der Wurzeln unserer Fehlhaltungen.
Es ist der Weg zu Glück, Freiheit und Erfolg. |
Der äußere Weg technischer Machbarkeiten
Immer bessere Maschinen, gentechnisch veränderte
Lebewesen, im Labor erzeugte Gefühle. Der Kybernetiker
Bill Warwick arbeitet z. B. daran, Glücksgefühle
technisch zu isolieren, um sie bei schlechter Stimmung
wieder in sein Nervensystem einspeisen zu können und nicht
mehr unglücklich sein zu müssen. |
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„Wearables"
Der
Rechner als zweite Haut
Das
technische Wissen der Menschheit verdoppelt sich derzeit
jährlich. Eine bereits erfolgreiche Erfindung sind so genannte
"Wearables". Das sind "tragbare Computer, die
am Körper oder in der Kleidung getragen werden" (Super
Sonntag, 16.7.2000). Sie sollen den Computer in seiner jetzigen
Form früher oder später ablösen.
Geplant ist eine Komplettaufrüstung des Menschen: Mikrofon und
Lautsprecher im Brillenrahmen, Computertastatur im Ärmel, Handy
oberhalb der Jackentasche, Videokamera in der Brusttasche,
Bildschirm auf dem Oberschenkelteil der Hose, mit Satelliten
verbundener Scanner in der Armbanduhr usw. usw. (Bild,
8.10.2000). Bereits 2001 gibt es die erste Jacke mit eingebautem
Computer auf dem Markt - Preise zwischen 500 und 10.000 DM.
(dp) |
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Vorbote
der Massenvernichtung
Der
I-love-you-Virus
Ein auf den Philippinen eingeschleuster
Killer-Virus eines Studenten drang Anfang des Jahres weltweit in
die Computersysteme ein, zerstörte sie und richtete
Milliardenschäden an. Die Weltwoche fragt: "Hat die
Ausbreitung des ´I-Love-You-Virus` uns einen Vorgeschmack auf die
Möglichkeit wissensgestützter Massenvernichtung gegeben?"
(23.8.2000)
Der Computerwissenschaftler Bill Joy bestätigt:
"I love you" war ein Vorbote eines
Krisenszenarios, das z. B. aus James-Bond-Filmen bekannt
ist, wo sich einzelne mafiaähnliche Gruppen oder Einzelgänger
verschiedener zerstörerischer Techniken bemächtigen und die
ganze Welt bedrohen.
Unsere Zukunft im Kino
"Denn", so Bill Joy, "wenn die
Technologie so mächtig wird, wie es scheint, dann würde sie
einzelnen Personen die perfekte Fähigkeit geben, böse zu sein,
wie sie zuvor nur große Gruppen oder Regierungen hatten."
Und wer ein wenig Einblick in die Kinoproduktionen der jüngsten
Vergangenheit hat, weiß: Im Kino ist längst alles
vorweggenommen.
PS: Auch in der Kinoproduktion Star Wars
führen wenige Menschen bzw. menschenähnliche Wesen Krieg mit
Hilfe von maschinellen Soldaten. Und im Hollywood-Thriller Matrix
haben die Maschinen bereits die Herrschaft auf der Erde
übernommen. (dp) |
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