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Fragen an die Redaktion zum Thema
Wiedergeburt
Meine
letzte Reinkarnation?
Wenn
eine Seele in einen Menschenkörper inkarniert, trinkt sie den "Trunk des
Vergessens", wie es der griechische Philosoph Platon und - in einer
Schrift außerhalb der Bibel - Jesus von Nazareth erklären. "Und
warum sollte sie vergessen, was in ihren vorherigen Erdenleben
war?" könnte man fragen.
Damit die Seele ohne den Ballast der Erinnerung an frühere Fehler und
Sünden noch einmal neu beginnen kann, sind die Inhalte der
Vorinkarnationen abgedeckt. Die Seele kommt also nicht als
unbeschriebenes Blatt in ihren neuen Menschenkörper. Nach dem Gesetz
von Saat und Ernte kommt alles wieder auf sie zu, was aus früheren
Existenzen noch unbereinigt ist - entweder in diesem Leben, im Jenseits
oder in einer weiteren Inkarnation. Doch neue Inkarnationen sind nicht
unbegrenzt möglich.
Christus erklärt heute in zahlreichen Offenbarungen, was Er als
Jesus von Nazareth den Menschen noch nicht sagen konnte, denn: "Ihr
könnt es jetzt noch nicht tragen. Wenn aber der Geist der Wahrheit
kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit führen", heißt es
in der Bibel (Johannesevangelium, Kapitel 16). Zudem hat Gabriele, die Prophetin und
Botschafterin Gottes in dieser mächtigen Zeitenwende, aus ihrem
erschlossenen Bewusstsein viele Bücher und Schriften veröffentlicht.
Aus diesem geistigen Gut leiten wir die Antworten auf Fragen zum Thema
„Reinkarnation" ab, die uns oftmals gestellt werden und von denen
wir einige nachfolgend beantworten.
Traumwandlerisch
oder aufgeklärt?
Frage: Kann ich eigentlich selbst
entscheiden, ob ich wieder inkarnieren will oder nicht?
Antwort: Wenn jemand nicht traumwandlerisch zur
Inkarnation getrieben wird, entscheidet er selbst. Notwendig ist, dass
ein Körper gezeugt wird, dessen Gene mit seiner Seelenstruktur und
-belastung weitmöglichst übereinstimmen. Die Anziehung von Körper und
Seele erfolgt dann nach dem Prinzip „Gleiches zieht zu Gleichem".
Lehrengel klären über die Chancen und Risiken einer möglichen
Inkarnation auf und die Seele entscheidet, ob sie auf der Erde oder in
den von hier aus gesehen jenseitigen Reinigungsebenen ihren Weg
weitergehen will.
Chancen
und Risiken einer Inkarnation
Frage: Was ist denn besser?
Antwort:
Das Jenseits ist ein Ort der Abtragung. Dort muss ich auf jeden Fall
erleiden, was ich anderen zugefügt habe, es gibt aber - wie im
Diesseits - die Möglichkeit, um Vergebung zu bitten und zu vergeben.
Das Diesseits kann ein Ort der Abtragung sein, aber auch ein Ort der
Bewährung. Dann muss ich nicht unbedingt erleiden, was ich anderen
angetan habe, sondern ich bekomme zuvor die Chance, dies zu bereinigen
und wieder gutzumachen. Auch kann ich unter Umständen in der Kürze der
Zeit vieles davon erreichen, was im Jenseits erst nach unvorstellbar
langen Rhythmen möglich ist. Es besteht bei einer erneuten Inkarnation
aber auch die Gefahr, dass ich nicht bereinige und mich gar noch mehr
belaste und verschulde. Dieses Risiko gibt es im Jenseits nicht. Dort
kann ich mich nicht weiter versündigen. Die lernwillige Seele, für die
es eine Reinkarnationsmöglichkeit gibt, wird darüber aufgeklärt und
kann vor ihrer Entscheidung das Gehörte abwägen.
Die
Erde wird zum Abtragungsort
Frage: Wie oft werden einem solche
Reinkarnationsmöglichkeiten geboten? Kehren die meisten Seelen ständig
in neue Körper auf die Erde zurück oder leben sie meistens in den
anderen Welten?
Antwort: In früheren Zeiten waren die Abstände
zwischen den Reinkarnationen meist größer. In unserer Zeit zieht es
besonders viele Seelen auf die Erde, weil sie entweder ihr
allzumenschliches Leben noch einmal auskosten wollen oder weil sie die
heutige Zeit auf der Erde als einmalig gute Chance zum Bereinigen sehen.
Wir stellen uns vielleicht vor, bei einer neuen Reinkarnation hätten
wir wieder ähnlich gute Ausgangsvoraussetzungen, wie wir sie unter
Umständen in diesem Leben hatten. Betrachtet man jedoch die
Veränderungen auf dem Erdplaneten, ist dies höchst unwahrscheinlich.
Wissenschaftler weisen uns immer wieder darauf hin, dass die
Lebensbedingungen auf diesem Planeten ständig schwieriger werden. Aus
geistiger Sicht würde dies bedeuten, dass auch die Erde immer mehr zum
Abtragungsort wird. Wie ist das z. B., wenn man nur in einem Kriegs- oder
Katastrophengebiet inkarnieren kann? Oder sind wir sicher, dass der Ort,
an dem wir heute wohnen, in 30 oder mehr Jahren noch diese
Lebensqualität bietet? Die Möglichkeiten der Bewährung auf der Erde
gehen allmählich zurück und auch die Erde wird mehr und mehr zum Abtragungsort. Außerdem wird es bald die heutigen
Reinkarnationsmöglichkeiten nicht mehr geben. Schon deshalb wäre es leichtfertig,
auf eine neue Inkarnation zu spekulieren. Und wer den christlichen Weg
geht, wird ohnehin versuchen, so schnell wie möglich aus dem Kreislauf
der Wiedergeburt herauszukommen.
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