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War Jesus verheiratet?
Ist er
auferstanden?
Welches Verhältnis hatte er zu Maria Magdalena?
Die Reue des Judas
Antworten aus dem Bestseller "Das ist Mein Wort"
1.) War Jesus verheiratet? Welches
Verhältnis hatte er zu Maria Magdalena?
In dem apokryphen Evangelium "Das
Evangelium Jesu" bzw. "Das Evangelium des vollkommenen Lebens" heißt es
dazu:
Als Jesus achtzehn Jahre alt war, wurde Er mit Mirjam verheiratet, einer
Jungfrau aus dem Stamme Juda, und Er lebte mit ihr sieben Jahre lang;
und sie starb; denn Gott nahm sie zu sich, damit Er weiter schreiten
könne zu den höheren Aufgaben, die Er zu vollbringen hätte und zu leiden
für alle Söhne und Töchter der Menschen. (Kap. 6, 6-10)
Dieses Evangelium ist die Grundlage für das Buch "Das ist Mein Wort".
Darin wird "Das Evangelium Jesu" durch Prophetisches Wort von Christus
selbst erklärt, berichtigt und vertieft. In der wissenschaftlichen
Diskussion gilt das Werk als "Neu-Offenbarung". In "Das ist Mein Wort"
heißt es dazu:
Ich, Christus, erkläre, berichtige und vertiefe das Wort:
Ich war niemals verheiratet. In dieser Generation [1989] hat das Wort
"verheiratet" eine andere Bedeutung. Für den Menschen dieser Zeit
bedeutet es Verehelichung vor dem Standesamt und eventuell eine
Zeremonie in einer irdischen Kirche vor und mit einem Priester.
Auch das Wort "Vermählung" hat im Geiste eine andere Bedeutung als
"Verehelichung". Die Vermählung im Geiste Gottes bedeutet: Zwei Menschen
schließen den Bund mit Gott und bemühen sich, in Gott eins zu werden.
Eine Verheiratung ist ein Beschluss nach den Gesetzen dieser Welt. Die
Vermählung hingegen ist ein Treuebund mit dem Nächsten vor Gott, in dem
zwei Menschen beschließen, die göttlichen Gesetze zu verwirklichen und
miteinander ein reines, gotterfülltes Leben zu führen.
In diesem Buche [Anm: Das Evangelium Jesu] hat das Wort "verheiratet" die Bedeutung: verbunden
durch Gottes Liebe.
Jesus war im Geiste mit allen Menschen und Wesen, mit allem Sein
verbunden - so, wie Ich es als Christus Bin.
Als Jesus, das heißt als der Menschensohn, musste Ich auch diese
Verbindung zum weiblichen Geschlechte erfahren, um es zu verstehen und
ihm helfen zu können. Als Jesus von Nazareth hatte Ich eine tiefe, reine
Verbindung zu dieser Frau, die Meinem Wesen sehr nahe war. Das Gesetz
lautet: Gleiches zieht Gleiches an. Diese Frau hatte einige Meiner Seele
ähnlich schwingende Wesensaspekte. Durch diese standen wir in tiefer
Kommunikation. Ich empfand Mich in ihr und sie sich in Mir. Dabei
erlebte Ich die Empfindungswelt des weiblichen Prinzips im Erdenkleid
und verstand dadurch auch die vielen Frauen, die in den Jahren Meiner
Lehrtätigkeit mit Mir waren.
Kurz vor Meinen Jahren des Lehrens war die Erdenzeit für diese Frau
abgelaufen. Gott, unser ewiger Vater, holte sie, wie später viele Männer
und Frauen aus Meinem Gefolge, zurück zu sich. Denn in dieser Welt ist
das Kommen und Gehen der Seele eine Gesetzmäßigkeit, die nicht der
Willkür unterliegt, sondern dem Ablauf des Gesetzes von Saat und Ernte
oder dem Lichtgesetz Gottes. (S. 92)
Nach dem Tod von Miriam wird immer wieder Maria Magdalena als
Begleiterin von Jesus erwähnt. In der Erklärung zu Kapitel 66 spricht
Christus in diesem Zusammenhang von der "Dualverbindung", in der ein
männliches und ein weibliches Geistwesen ewig verbunden ist. Er vertieft
diese Informationen wie folgt:
Die Worte der Menschen sind Symbole. Die Worte "Mann" und "Frau" werden von den
Menschen zunächst auf das Geschlecht bezogen. Sie sollten hier jedoch auch als
das Dualprinzip der Himmel, in denen alles geschlechtslos ist, verstanden werden.
So, wie Gott die Kraft aller Kräfte des Alls ist, so besitzen alle Wesen aus
Gott die Kräfte des Alls. Nicht der irdische Leib besitzt diese Kräfte, sondern
der reine Geistleib im Innersten der einverleibten Seele.
Im Geiste bedeuten "Mann" und "Frau" das gebende und das empfangende Prinzip.
Zugleich sind sie Sohn oder Tochter Gottes und Vater oder Mutter. Beide sind
eins in ihrer gebenden und empfangenden Strahlung und auch eins in Gott, im
Gesetz des Lebens.
Die Vollkommenheit kennt weder Dein noch Mein. Alles Sein ist für jedes reine
Wesen auch das Seine, denn es kennt kein persönliches Eigentum. Was das eine
reine Wesen besitzt, das besitzt auch das andere. Sie sind sich nicht nur in
allem eins - sie sind eins. Aus der All-Einheit strömen die Fülle und der innere
Reichtum.
Jede Seele und jeder Mensch, der eins ist mit Mir, dem Christus, ist auch mit
Mir eins im ewigen Vater. Er ist ein Auserwählter und bildet mit vielen
Auserwählten die Gemeinde, welche die Auslese ist aus der Menschheit dieser Erde
zur Erlösung aller. Aus allen vier Winden sammelte und sammle Ich sie, die eins
sind mit Mir oder auf dem Weg der Einswerdung gehen.
Meine Verbindung mit Maria Magdalena ist Symbol dafür, dass alles Sein auf
Polarität beruht, auch in der Verbindung von Mann und Frau. Ich erwählte Mir die
Braut Meiner Seele zum Zeichen, dass das Gebende und das Empfangende eine Einheit
in Gott ist, verschmolzen im Ewigen. Damit gab Ich Zeugnis, dass vor Gottes
Angesicht Frau und Mann gleich sind als Einheit und Polarität in Ihm.
Die Seele von Maria Magdalena kam Meiner Seelenstrahlung sehr nahe. Sie lebte
als lebendiges Vorbild der geistigen Frau, des empfangenden Prinzips, in Mir und
Ich als das lebendige gebende Prinzip in ihr. So ist sie in Mir der
geheiligte Aspekt Gottes, das empfangende Prinzip. In Jesus von Nazareth war sie
in Mir, und sie ist in Mir, dem Christus - und wir sind in Gott. Sie ist das
lebendige Vorbild für die Frauen dieser Erde als empfangendes Prinzip, welches
auch die Aspekte des gebenden Prinzips in sich trägt. Maria Magdalena
erwartete nichts. Sie war in Mir, dem Jesus, und ist mit Mir und in Mir
ewiglich. Denn alle himmlischen Kräfte, Geben und Empfangen, vereinen sich in
allem Sein, in jedem Geistwesen, in den Gestirnen und in den Naturreichen, denn
alles Sein ist auf Polarität aufgebaut. Alles Sein ist substantielles Leben,
ist Gott in allem. (S. 726 ff.)
2.) Ist Jesus auferstanden?
In dem apokryphen Evangelium "Das Evangelium Jesu" bzw.
"Das Evangelium des vollkommenen Lebens" lautet dazu das 84. Kapitel
1. Am Ende des Sabbats, als es in der Morgenfrühe des ersten Wochentages
zu dämmern begann, kam Maria Magdalena zum Grabe und trug die
Spezereien, die sie bereitet hatte, und mit ihr kamen noch andere.
2. Und da sie so gingen, sprachen sie zueinander: "Wer wälzt uns den
Stein vom Eingang des Grabes?" Denn er war groß. Und als sie an die
Stelle kamen und hinsahen, gewahrten sie, dass der Stein hinweggewälzt
war.
3. Denn siehe, es war ein großes Erdbeben. Der Engel des Herrn stieg vom
Himmel herab, wälzte den Stein weg vom Eingang und saß darauf. Seine
Gestalt war wie der Blitz und sein Kleid weiß wie Schnee. Die Wächter
aber erschraken so sehr, dass sie wie tot zu Boden fielen.
4. Und der Engel sprach zu den Frauen: "Fürchtet euch nicht! Ich weiß,
ihr suchet Jesus, der gekreuzigt wurde. Er ist nicht hier; denn Er ist
auferstanden, so wie Er sagte.
5. Kommt, seht die Stelle, da der Herr lag! Und gehet schnell hin und
saget es Seinen Jüngern, dass Er vom Tode auferstanden ist. Und siehe, Er
gehet vor euch hin nach Galiläa, da werdet ihr Ihn sehen; siehe, ich
habe es euch gesagt."
6. Und sie gingen hinein und fanden den Leichnam Jesu nicht. Dann liefen
sie fort und kamen zu Simon Petrus und dem anderen Jünger, den Jesus
lieb hatte, und sagten zu ihnen: "Sie haben den Herrn weggenommen aus
dem Grabe, und wir wissen nicht, wo sie Ihn hingelegt haben."
7. Und sie liefen und kamen zu dem Grabe, blickten hinein und sahen die
leinenen Tücher liegen und das Schweißtuch, das Jesus um das Haupt
gebunden war, nicht bei den Leinentüchern, sondern beiseite
zusammengelegt an einer besonderen Stelle.
8. Und es geschah, dass sie sehr aus der Fassung gerieten; denn siehe,
zwei Engel standen neben ihnen in glitzernden, weißen Gewändern und
sprachen zu ihnen: "Warum suchet ihr den Lebendigen unter den Toten? Er
ist nicht da, Er ist auferstanden, und seht, Er geht euch voran nach
Galiläa, dort werdet ihr Ihn sehen.
9. Erinnert ihr euch nicht, wie Er zu euch sprach, da Er noch in Galiläa
war, dass Er, der Menschensohn, gekreuzigt werde und dass Er auferstehen
werde nach dem dritten Tage?" Und sie erinnerten sich Seiner Worte. Sie
gingen eilends hinaus und flohen vor dem Grabe, denn sie zitterten und
waren bestürzt. Auch sprachen sie zu keinem darüber, denn sie fürchteten
sich.
10. Aber Maria stand weinend vor dem Grabe. Und als sie weinte, beugte
sie sich hinab und blickte in das Grab hinein und sah zwei Engel in
weißen Gewändern, einen am Kopfende und den anderen am Fußende, wo der
Leichnam Jesu gelegen hatte. Und sie sprachen zu ihr: "Weib, was weinest
du?"
11. Sie sagte zu ihnen: "Weil sie meinen Herrn weggenommen haben und ich
nicht weiß, wohin sie Ihn gelegt haben." Und als sie das sagte, wandte
sie sich um und sah Jesus stehen und erkannte nicht, dass es Jesus sei.
12. Jesus sprach zu ihr: "Weib, was weinest du? Wen suchest du?" Sie
meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu Ihm: "Herr, hast Du Ihn
weggetragen, sage mir, wo Du Ihn hingelegt hast, so will ich Ihn holen."
Jesus sprach zu ihr: "Maria!" Da wandte sie sich um und sagte zu Ihm: "Rabboni",
das heißt Meister.
13. Jesus sprach zu ihr: "Rühre Mich nicht an, denn Ich Bin noch nicht
aufgefahren zu Meinem Vater. Gehe aber zu Meinen Brüdern und sage ihnen:
Ich fahre auf zu Meinem Vater und zu eurem Vater, zu Meinem Gott und zu
eurem Gott."
14. Maria Magdalena ging und erzählte den Jüngern, dass sie den Herrn
gesehen und dass Er solches zu ihr gesagt und ihr den Auftrag gegeben
habe, Seine Auferstehung von den Toten zu berichten.
Dieses Evangelium ist die Grundlage für das Buch "Das ist Mein Wort".
Darin wird "Das Evangelium Jesu" durch Prophetisches Wort von Christus
selbst erklärt, berichtigt und vertieft. In der wissenschaftlichen
Diskussion gilt das Werk als "Neu-Offenbarung". In "Das ist Mein Wort"
heißt es dazu:
Ich, Christus, erkläre, berichtige und
vertiefe das Wort:
Die Wächter sahen keinen Engel. Das Erdbeben wirkte auf ihr schlechtes
Gewissen ein, und die Angst wirkte kurzzeitig auf den Blutumlauf in
ihren Körpern, wodurch sie ohnmächtig zu Boden fielen.
Erkennet: Auch der Engel des Herrn - ein Engel von vielen, die bei Mir
als Jesus waren - wurde nur von jenen Frauen wahrgenommen, die durch
ihre Verwirklichung des Gesetzes der Liebe ihre Seelen zum Leuchten
gebracht hatten; ihr inneres Ohr hatte sich geöffnet, und sie verstanden
die Sprache der Liebe. Diese Frauen teilten ihren Nächsten mit, was sie
wahrgenommen hatten. Und die daran glaubten, befolgten es.
Wer in Gott lebt, der lebt im Gesetz der Liebe und Freiheit und beachtet
den freien Willen. Deshalb beachtete der Engel den freien Willen der
Menschen und sprach sinngemäß: "So ihr wollt, schaut in das Grab hinein,
in dem der irdische Leib des Herrn lag, und so ihr wollt, gehet hin,
sagt es Seinen Jüngern, dass der Herr keinen Tod kennt. Der Sohn des
Ewigen ist auferstanden, und so ihr im Glauben und in der Anbetung
bleibt, wird Er euch auf dem Weg, den ihr nehmen werdet, begegnen."
"... den Jesus lieb hatte" bedeutet: der Ihm durch sein Leben und Denken
am nächsten war.
Gott liebt alle Seine Kinder gleich - doch dann, wenn ein Kind seine
Seele gereinigt und sein Leben Ihm geweiht hat, kommt es Ihm näher.
Wer Gott als die Mitte seines irdischen Lebens sieht und Gott ergeben
lebt, der erlangt eine immer größere Reinheit seiner Seele. Die
geläuterte Seele findet sodann in eine tiefe, innige Kommunikation mit
Gott, ihrem Vater.
Ähnlich war es auch mit dem besagten Jünger, von dem geschrieben steht.
Er war Gott näher, weil seine Seele lichter und kraftvoller war durch
seine beständige Hinwendung zu Gott, dem Ewigen.
Die Verbindung zwischen dem Ewigen und einer lichten Seele bewirkt
zugleich eine innige Kommunikation zwischen solchen Menschen, die dem
Göttlichen zustreben. So waren Mein geistiger Leib und seine lichte
Seele Gott verbunden und bewusst geeint in Gott. Dadurch verstand er den
Sinn Meiner Worte und konnte aus wenigen Worten das erfassen, worum es
wahrlich ging.
Erkennet: Verständnis für den Nächsten und gegenseitiges Verstehen
führen zur Gottnähe und zu gemeinsamen Taten im Geiste des Herrn.
Das Grab wurde von Juden und Römern untersucht. Die Angst trieb sie,
denn sie konnten Meine Worte "nach drei Tagen werde Ich auferstehen"
nicht deuten.
Die Wesen aus Gott, die Engel, von denen geschrieben steht, haben nur
einige in ihren Herzen wahrgenommen. Nicht alle Anwesenden glaubten an
die Aussage derer, welche die Wesen aus Gott in ihren Herzen wahrnahmen.
Dadurch entstand am Grab ein Tumult: Einige verloren die Beherrschung
und begannen auch zu zweifeln. Die einen glaubten also - die anderen
zweifelten. Die aufgebrachten Zweifler nahmen nicht den Weg nach
Galiläa.
Weil unter den Menschen sehr oft Unstimmigkeiten herrschen, führen Gott
und die Wesen aus Gott die Menschen mittelbar. Sie führten die Gläubigen
über ihre gotterfüllten Empfindungen, nannten jedoch das Wort "Galiläa"
nicht.
Die Furcht und die Flucht vor dem leeren Grabe machen die Zweifel
deutlich, die viele hatten. Viele waren auch von Mir enttäuscht und über
Mich bestürzt, denn sie erhofften sich ein so genanntes Wunder. Sie
hofften auf die Auferstehung Meines irdischen Leibes. Der irdische Leib
ist jedoch nur das ausführende Organ des geistigen Leibes. Ist der
geistige Leib rein und in Gott, dann hat der menschliche Körper, das
Organ, seine Funktion erfüllt.
So ist es gewesen. Ich hatte es vollbracht: Ein Teil Meines Erbes, die
Teilkraft der Urkraft, konnte sich aus der Ursubstanz lösen und wurde
zur Erlöserenergie, weil Mein geistiger Leib in Gott blieb und ohne
Sünde war.
Auch die Augen von Maria waren so lange gehalten, bis Ich ihr mit der
Anrede "Maria" die Seelenaugen öffnete. Daraufhin schaute sie Meinen
feinstofflichen Leib. "Rühre Mich nicht an" bedeutet unter anderem auch:
"Glaube!"
Der Mensch kann nur den materiellen, irdischen Leib berühren, nicht
jedoch den feinstofflichen.
Während Ich Maria und einigen Aposteln und Jüngern erschien, war Mein
irdischer Leib in der Umwandlung begriffen. Diese Umwandlung Meines
physischen Leibes war für Menschen unsichtbar. Sie vollzog sich bis zur
Himmelfahrt. Weil Mein geistiger Leib Meinen irdischen Körper absolut
durchstrahlt hatte, wurde Mein irdischer Leib von den geistigen Atomen
allmählich absorbiert. Die ewige Kraft des Vaters, die Urkraft, wandelte
also Meinen grobstofflichen Leib um, so dass die von Mir durchstrahlte
Materie von der grobstofflichen Materie hinweg genommen wurde.
Wer das Kreuz mit dem toten Körper aufstellt und anbetet, der zeigt auf
den physischen Leib und stellt damit der Menschheit fälschlicherweise
Meine Niederlage dar. Er verehrt den toten Körper, anstatt zum
Auferstandenen zu beten, zum Inneren Licht, dem Vater in Mir, dem
Christus. Das Symbol der Auferstehung, der Himmelfahrt, ist das Kreuz
ohne Corpus. (S. 896-901)
3.) Die Reue des Judas
In dem apokryphen Evangelium "Das Evangelium Jesu" bzw.
"Das Evangelium des vollkommenen Lebens" lautet dazu das 80. Kapitel
1. Als nun Judas sah, dass Jesus zum Tode verurteilt war, reute es ihn,
dass er Ihn verraten hatte. Da brachte er die dreißig Silberschekel
wieder den Hohepriestern und Ältesten und sagte: "Ich habe mich
versündigt, dass ich unschuldiges Blut verraten habe."
2. Sie sagten: "Was geht uns das an? Da sieh du zu!" Und er warf die
Silberschekel in den Tempel, ging davon und erhängte sich.
3. Aber die Hohepriester nahmen die Silberschekel und sagten: "Es ist
nicht nach dem Gesetz, dass wir sie in die Schatzkammer legen; denn es
ist Blutgeld.
4. Und sie berieten sich und kauften den Töpferacker damit, um Fremde
darin zu begraben. Daher ist der Acker bis auf den heutigen Tag Aceldama
genannt, das heißt Blutacker.
5. Damit ist erfüllt, was gesagt ist durch den Propheten Sacharja: "Sie
haben dreißig Silberschekel gewogen als Meinen Preis. Und sie nahmen die
dreißig Silberschekel, die Summe, für die Er von den Kindern Israels
eingeschätzt wurde, und gaben sie für den Töpferacker, und warfen sie
dem Töpfer im Hause des Herrn zu."
6. Nun hatte Jesus zu Seinen Jüngern gesagt: "Wehe dem, der die
Einweihung empfängt und danach in Sünde fällt!
7. Denn für solche ist kein Ort der Buße in diesem Zyklus, wenn sie
begreifen, dass sie abermals den himmlischen Sohn von Gott und Mensch
gekreuzigt haben, indem sie den Christus auch in sich in tiefe Schmach
brachten.
8. Denn solche sind schlechter als Tiere, die ihr unwissentlich zum
Verderben bestimmt; denn in eurer Schrift steht geschrieben: Was dem
Tiere geschieht, das geschieht auch den Menschenkindern.
9. Sie haben alle einen Atem; ebenso wie der eine stirbt, so stirbt der
andere, so dass kein Mensch einen Vorzug vor einem Tiere hat; denn alle
gehen an den gleichen Ort - alle gehen aus dem Staub hervor und kehren
zum Staub zurück."
10. Solches sprach Jesus für jene, die noch nicht wiedergeboren waren,
die noch nicht den Geist Gottes in ihre Seelen aufgenommen hatten, den
Geist der göttlichen Liebe, die nachdem sie einmal das Licht empfangen,
dennoch den Sohn Gottes von neuem kreuzigten und Ihn in tiefe Schmach
brachten. (Kap. 80, 1-10)
Dieses Evangelium ist die Grundlage für das Buch "Das ist Mein Wort".
Darin wird "Das Evangelium Jesu" durch Prophetisches Wort von Christus
selbst erklärt, berichtigt und vertieft. In der wissenschaftlichen
Diskussion gilt das Werk als "Neu-Offenbarung". In "Das ist Mein Wort"
heißt es dazu:
Ich, Christus, erkläre, berichtige und vertiefe das Wort:
Es steht über Judas geschrieben: "Ich habe mich versündigt, dass ich
unschuldiges Blut verraten habe." Denkt daran, wenn ihr gegen eure
Nächsten seid, sie verurteilen und richten wollt!
Wer seinen Nächsten verrät, verurteilt oder richtet, der überantwortet
sich selbst der Finsternis, die ihn dann, so sie es für gut heißt und es
ihr möglich ist, in den Tod treibt, um seine Seele längere Zeit für sich
zu gewinnen.
Mit der Aussage "Da sieh du zu!" trieben sie Judas in den Tod. Sie gaben
ihm nicht mehr die Möglichkeit, das, was er getan hatte, zu erklären und wiedergutzumachen.
Deshalb achtet auf euer Reden und Tun! Sehr rasch kann ein Unrecht zu
einem Unheil führen. Die Ursache trägt der Urheber - jedoch auch jene,
die es gutheißen, ihren Vorteil davon haben und es vergrößern.
Erkennet: In jeder Situation, die Mich und Mein Leben als Jesus betraf,
könnt ihr eine Symbolik erkennen. So ist alles, was an Mir als Jesus
geschah und verübt wurde, ein Symbol für viele.
Es steht geschrieben: "Wehe dem, der die Einweihung empfängt und danach
in Sünde fällt!" Wer die Gesetze des Lebens hört und annimmt, der
verpflichtet sich damit, sie zu erfüllen. Daraufhin empfängt er die
Einweihung, die Segnung, um als Bote Gottes jenen Menschen, die sie
hören wollen, die Gesetze des Lebens zu bringen.
Fällt ein Eingeweihter wieder in die Sünde, dann sündigt er wider den
Heiligen Geist. Je nach Intensität und Umfang kann er seine Schuld
oftmals in einem Zyklus nicht mehr gutmachen. Denn wer wissentlich gegen
das Evangelium des Lebens verstößt, der kreuzigt Mich, den Christus, in
sich - und damit auch sich selbst.
Ihr Menschen in allen Generationen, merkt euch dies: "Was dem Tiere
geschieht, das geschieht auch den Menschenkindern."
Was der Mensch den Tieren antut, das tut er sich selbst an. Denn das
Leben, Gott, ist in allen Lebensformen; Gott gab den Menschen nicht das
Recht, sich über das Tier zu stellen. Er gab ihnen das Gebot, das Leben
zu lieben - einerlei, in welcher Form es sich offenbart.
Die Aussage "Solches sprach Jesus für jene, die noch nicht wiedergeboren
waren", soll zeigen: Der Seele und dem Menschen ist geboten, die
Wiedergeburt im Geiste Gottes zu erlangen. Wer danach strebt, wird
bewusst den Geist des Ewigen in sich aufnehmen und wird auch Liebe geben,
die er von Gott empfängt.
Wer trotz besseren Wissens wieder sündigt, der kreuzigt Mich, Christus,
aufs neue.
Das Buch kann wie folgt zitiert werden:
Das ist Mein Wort, Alpha und Omega, Das Evangelium Jesu, Die
Christus-Offenbarung, welche inzwischen die wahren Christen in aller
Welt kennen, Verlag Das Wort, 3. Auflage 2003;
ISBN
978-3-89201-271-9
Näheres dazu bei
http://www.das-wort.com/deutsch/gottesprophetie-aktuell/das-ist-mein-wort---alpha-und-omega.php
Copyright © Verlag
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